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Bauhaus Campus Berlin: Durch Harry Potter-Wände in die Zukunft

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Würde Walter Gropius heute eine App nutzen, um seine Ideen einer humaneren Gesellschaft zu verwirklichen? Würde er mit Hackern zusammenarbeiten, mit Ökologen, mit Ökonomen? Seine Vision war es, dass Künstler, Architekten, Designer und Handwerker gemeinsam eine neue Lebensweise entwickeln. An diese revolutionären Ideen des Bauhaus-Gründers knüpft Van Bo Le-Mentzel an – fast ein Jahrhundert später. „Wir brauchen eine neue Baukultur, die günstiger, gerechter und partizipativer ist“, postuliert der Architekt. Gemeinsam mit dem Kollektiv Tinyhouse University hat er in Berlin den „Bauhaus Campus“ ins Leben gerufen.

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“Wild At Heart” – ein Interview mit Louise Fishman

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Mit den zahlreichen Protestbewegungen der 1960er-Jahre –  der Bürgerrechtsbewegung, den Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg und der Frauenbewegung – ging die Malerin Louise Fishman für die Rechte der Frauen und Homosexuellen in New York auf die Straße. Die nachfolgenden Generationen – Frauen, Lesben und Künstlerinnen – haben ihr und ihren Mitstreiterinnen viel zu verdanken. Heute ist Louise Fishman fassungslos angesichts des Backlashs in Politik und Gesellschaft unter “dt”, wie sie Donald Trump nennt. YEAST-art-of-sharing traf sie im Januar in Venedig, wo sie gemeinsam mit ihrer Frau Ingrid Nyeboe zwei Monate lang als Stipendiatin in der Emily Harvey Foundation verbrachte. (see English Version)

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Das Besondere im Normalen

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„Als Vertreter der Generation, die alles von etwas weiß, habe ich auch eine Verantwortung für die junge Besuchergeneration, die von allem etwas weiß“, betonte Paul Spies. Daher sei es eine Selbstverständlichkeit, die digitalen Medien in eine Ausstellung einzubeziehen,
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Ein digitaler Musenkuss

Roman Lipski, Unfinished I, 2016, Acryl auf Leinwand, 238 x 303 cm. Foto von Hans-Georg Gaul
Sinnlich, schön, geduldig, verständnisvoll. Ein bisschen Mutter, ein bisschen Managerin und vor allem: dem Meister eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration. Mit dieser überkommen Vorstellung hat die Muse Roman Lipskis wenig gemein. Sie ist eher kühl berechnend als mitfühlend.
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Viva Arte Viva

Christine Macel

„Es lebe die Kunst“ – Unter diesem Motto hat am Montag in Venedig Christine Macel ihr Konzept für die Biennale di Venezia bekanntgegeben. Auch machte sie die Liste der 120 Künstler aus 84 Ländern publik, deren Arbeiten dort vom 13. Mai bis zum 26. November 2017  im Rahmen der 57. Internationalen Kunstausstellung La Biennale di Venezia zu sehen sein werden. Dabei sind 103 der Künstler erstmals in Venedig dabei. Erstmals dabei sind auch die Länder Antigua und Barbuda, Kiribati, Kasastan und Nigeria vertreten. Die Biennale findet in den historischen Pavillions in den Giardini, im Arsenale sowie im Zentrum der Stadt statt.

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