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Sharing Events

  • Sa
    30
    Sep
    2017
    Do
    08
    Mrz
    2018
    DEUTSCHES ARCHITEKTURMUSEUM, Schaumainkai 43, 60596 Frankfurt am Main

    die Ausstellung „FRAU ARCHITEKT – Seit über 100 Jahren: Frauen im Architekturberuf“ im Deutschen Architekturmuseum erzählt die Architekturgeschichte neu – aus der Perspektive von Frauen, die seit über hundert Jahren die Architektur prägen und dabei immer mehr aus dem männlichen Schatten treten. Exemplarisch in 22 Porträts, Werkbeispielen und ganz persönlichen Geschichten von Frauen in Deutschland dargestellt, wird die Ausstellung durch ein umfangreiches Rahmenprogramm ergänzt, um möglichst vielen Gesicht und Stimme zu geben.

     

  • Sa
    21
    Okt
    2017
    So
    08
    Apr
    2018
    
ZKR I Schloss Biesdorf Alt-Biesdorf 55, 12683 Berlin

    Die Architekturskulptur Nalepastraße: raumstruktur02' setzt eine Projektreihe von raumlaborberlin fort, die 2003 in Halle-Architekturskulptur mit dem Kunstprojekt „Hotel-Neustadt“ ihren Anfang nahm. Die im ZKR verwendeten Türen sind Ausstellungsarchitektur und Raumskulptur zugleich. Sie stammen aus einem Plattenbau am Funkhaus an der Nalepastraße – ein noch immer weitgehend unentdecktes Areal.

    Die Rauminstallation für die seit der Wende andauernde Transformation Berlins, die neue Orte entstehen und andere in Vergessenheit geraten lässt. Doch wer entscheidet in einer Stadt welche Orte verschwinden? Können Narrative einen Ort vor dem Verschwinden bewahren? Wie wollen wir das Narrativ der Innenstadt Berlins weiterschreiben?
    Mehr zkr-berlin.de/de/ausstellung/ und raumlabor.net/raumstruktur01/

  • So
    22
    Okt
    2017
    So
    11
    Feb
    2018
    KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst Am Sudhaus 3, 12053 Berlin
    Unsere globalisierte Gegenwart kann als Zeitalter der Ruinen charakterisiert werden. Weltweite politische Instabilität und medial omnipräsente Bilder der Zerstörung liefern uns Ruinen quasi frei Haus. Anders als in der klassischen Betrachtung der Ruine, der gedankenverlorenen Meditation über eine ferne Vergangenheit, steht heute die Frage nach den konkreten Ursachen von Ruinen im Vordergrund. Die Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung Ruinen der Gegenwart thematisieren, wie Ruinen zu Indikatoren politischer, wirtschaftlicher oder ökologischer Prozesse werden und zu ästhetischen Spekulationen über die Zukunft anregen. Die Ausstellung spannt einen Bogen von den urbanen Interventionen Gordon Matta-Clarks im New York der 1970er Jahre bis zu den jüngsten Zerstörungen archäologischer Artefakte im Mittleren Osten; sie thematisiert aber auch Spuren von Landschaftsausbeutung und Industriebrachen im lokalen Umfeld.
    Kuratiert von Julia Höner und Ludwig Seyfarth.
  • Fr
    27
    Okt
    2017
    Fr
    01
    Mrz
    2019
    Museumsinsel Berlin, Bode-Museum Am Kupfergraben, 10117 Berlin

    Unvergleichlich und ungewöhnlich: Über 70 Hauptwerke afrikanischer Skulptur aus dem Ethnologischen Museum sind zu Gast im Bode-Museum. Kunst aus West- und Zentralafrika trifft auf Meisterwerke aus Byzanz, Italien und Mitteleuropa – noch nie wurden die Skulpturentraditionen der beiden Kontinente so umfangreich miteinander verglichen. Im direkten und intensiven Dialog geht es um die großen Themen der Menschen: Macht und Tod, Schönheit und Ästhetik, Identität und Erinnerung – veranschaulicht anhand von 20 Gegenüberstellungen,

    Begleitend zur Ausstellung erscheinen ein umfangreicher Katalog sowie eine App, die die Themen der Ausstellung pointiert vertiefen.

  • Sa
    11
    Nov
    2017
    So
    08
    Apr
    2018
    Zeppelin Museum, Seestraße 22, 88045 Friedrichshafen

    Mit Fortschritten in Forschung und Technik, mit dem immer authentischeren Eintauchen in virtuelle Welten geht eine Bildrevolution einher, die unsere Wahrnehmung von Bildern und unser Verhältnis zur Wirklichkeit grundlegend verändert. Wie stark wirken virtuelle Raumbilder bereits heute in unterschiedliche Lebensbereiche und wie prägen sie unseren Alltag in Zukunft? Welche Rolle spielen virtuelle Räume in Kunst und Kultur? Und welche gesellschaftspolitischen Dimensionen sind damit verknüpft? Welche Narrative und welche Ästhetik entwickelt die virtuelle Kunst?
    Als Drache durch Fantasiewelten gleiten, die simulierte Vergangenheit erkunden, entfernte Planeten betreten und die Welt aus einer anderen Perspektive betrachten – mit Virtual Reality ist so ziemlich alles möglich. Räumliche und zeitliche Distanzen werden aufgehoben, Identitäten und Körper hinterfragt. In einige dieser “schönen neuen Welten“ entführt die kommende Ausstellung des Zeppelin Museums und reflektiert dabei kritisch die unterschiedlichen Spielarten virtueller Realitäten sowie deren gesellschaftspolitische Dimensionen.
    Vor diesem Hintergrund präsentiert die Ausstellung „Schöne neue Welten. Virtuelle Realitäten in der zeitgenössischen Kunst“ 13 internationale künstlerische Positionen: Halil Altindere, Salome Asega & Reese Donohue & Tongkwai Lulin, Trisha Baga, Banz & Bowinkel, micha cárdenas, Harun Farocki, Forensic Architecture, Sidsel Meineche Hansen, Florian Meisenberg, The Nest Collective. „Im Spannungsfeld von Illusion und kritischer Distanz reflektieren die KünstlerInnen die Anwendung virtueller Technologien in der Forensik, in der Pornoindustrie und als Bestandteil der modernen Kriegsführung. Denn die Kontrolle über den virtuellen Raum ist zugleich auch immer mit einer Kontrolle über den realen Raum verbunden. Virtualität und Realität sind damit auf das Engste miteinander verschränkt.“ (Ina Neddermeyer, Kuratorin der Ausstellung) 
  • Fr
    17
    Nov
    2017
    Mo
    02
    Apr
    2018
    Mi – Mo, 12 – 18 Uhrme Collectors Room Berlin / Stiftung Olbricht Auguststraße 68, 10117 Berlin

    Mit der Ausstellung Indigenous Australia: Masterworks from the National Gallery of Australia geben die National Gallery of Australia (NGA) und der me Collectors Room Berlin einen umfangreichen Einblick in die Welten traditioneller und moderner Kunst der australischen Aborigines und der Bewohner der Torres-Strait-Inseln zwischen Australien und Papua-Neuguinea.

    Die ausgestellten Exponate reichen vom frühen 19. Jahrhundert bis zu zeitgenössischen Werken von Künstlern aus allen Regionen des Kontinents. Mit einer Auswahl von rund 180 Arbeiten zeigt die National Gallery of Australia die Highlights ihrer Sammlung mit Werken der bedeutendsten indigenen KünstlerInnen Australiens. Gemälde und Malerei, Videos, Skulpturen, Installationen, aber auch traditioneller Schmuck, Kopfbedeckungen und Ritual- und Gebrauchsgegenstände zeigen die große Vielfalt der Kunststile und ihre jüngere Entwicklung.

    Indigenous Australia: Masterworks from the National Gallery of Australia ist eine Ausstellung der National Gallery of Australia.
    Das Projekt wurde mit Unterstützung der australischen Regierung ermöglicht.

  • Sa
    09
    Dez
    2017
    So
    04
    Mrz
    2018
    Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

    Das Thema der Begegnung verschiedener Kulturen hat seit den ersten fruchtbaren Kontakten bis heute nichts an Aktualität verloren. Die immer wieder aufbrechenden Konflikte zwischen den unterschiedlichen Ethnien, Religionen und Weltanschauungen lassen leicht vergessen, welch große Bedeutung Dialog und Kommunikation für die Entwicklung der jeweiligen Zivilisationen gehabt haben. Sie wird getragen von Kräften, die das Streben nach sachlicher Erkenntnis und den Respekt vor den Errungenschaften des jeweils Anderen verbinden. Religiös motivierte Fragestellungen gaben vielfach den Anstoß für die wissenschaftliche Auseinandersetzung; gleichzeitig verhinderten sie aber auch die Akzeptanz kulturübergreifender Erkenntnisse.

    Die Ausstellung, erarbeitet von der Österreichischen Nationalbibliothek, widmet sich dieser überragenden Phase einer Begegnung der Kulturen. Vier große Schriftkulturen werden vorgestellt: die hebräische, die griechische, die arabische und die lateinische. Religiös motivierte Fragestellungen konnten zwar die Akzeptanz kulturübergreifender Erkenntnisse verhindern, gaben jedoch auch vielfach erst den Anstoß für wissenschaftliche Auseinandersetzungen.

    Die Ausstellung konzentriert sich auf die Zeit zwischen 500 und 1500 und auf Bereiche, die besonders vom interkulturellen Dialog profitiert haben, und stellt deshalb die seit der Antike viel diskutierten Themen Medizin, Astronomie und Astrologie in den Vordergrund. Es sind kostbare Dokumente in hebräischer, arabischer, griechischer und lateinischer Sprache, die ausgestellt werden. Die in der Mehrzahl mittelalterlichen Handschriften belegen eindrucksvoll wie grundlegende Erkenntnisse auf den Gebieten dieser Wissenschaften transportiert wurden. Die für alle Seiten fruchtbaren Begegnungen fanden primär an den Schnitt- und Berührungspunkten innerhalb des Nahen Ostens und des mediterranen Raumes statt. Dabei fungierten die Höfe der Kalifen und Fürsten sowie Schulen und die sich institutionalisierenden Universitäten als Schmelztiegel und Katalysatoren. Dort wurden die Texte übersetzt, die einzelnen Disziplinen diskutiert, die Auseinandersetzungen mit fremden Schriften und Sprachen gepflegt und somit die Voraussetzungen für die Rezeption von neuen Inhalten und deren Integration in die eigene Entwicklung geschaffen.

  • So
    24
    Dez
    2017
    So
    04
    Mrz
    2018
    Di-So: 10:00 - 18:00 Uhr, Do: 10:00 - 20:00 UhrRautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln

    Das Rautenstrauch-Joest- Museum widmet zum ersten Mal, der auf dem internationalen Kunstmarkt gefragten, zeitgenössischen Kunst australischer Aborigines eine eigene Ausstellung.

  • Do
    25
    Jan
    2018
    19.00 UhrMuseum für Kommunikation Berlin, Leipziger Str. 16, 10117 Berlin-Mitte

    Ob Pranger oder Schandwinkel: Demütigungen dienten stets der Demonstration von Macht. Heute bietet das Internet eine leicht verfügbare Plattform für öffentliche Beschämungen. Die Historikerin Ute Frevert stellt ihre vielbeachtete Neupublikation vor.

    Prof. Dr. Ute Frevert, Direktorin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, im Gespräch mit Volker Panzer.

    Lesung: Oliver Kraushaar, Berliner Ensemble

  • Fr
    26
    Jan
    2018
    13.00 UhrAkademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin-Mitte

    Die Entwicklung des Völkerrechts ist eng verwoben mit dem von Europa aus vorangetriebenen Kolonialismus: mit globalisierter Ausbeutung, Landraub und Völkermorden. Dabei wurden völkerrechtliche Grundprinzipien so ausgelegt, dass sie Kolonialverbrechen legitimierten.

    Das erste Symposium der Veranstaltungsreihe „Koloniales Erbe“ soll ein Resonanzraum für postkoloniale Kritiken am Recht sein. Es geht darum nachzuvollziehen, wie Gewalt unsichtbar und Unrecht zu geltendem Recht wurde. Wirken diese Mechanismen bis heute in Entwicklungspolitiken, Finanzsystemen und asymmetrischen Handelsabkommen fort? Sind Menschenrechte dabei ein trojanisches Pferd oder haben sie emanzipatorisches Potential? Warum werden die Kolonialverbrechen der europäischen Staaten nicht angemessen aufgearbeitet? Warum werden keine Reparationen bezahlt? Keynotes von Antony Anghie und Makau Mutua.

    In Kooperation mit dem European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) unter kuratorischer Leitung von Wolfgang Kaleck, Generalsekretär des ECCHR.

    „Koloniales Erbe“ ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe mit der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb.Symposium mit Antony Anghie, Fiston Mwanza Mujila, Makau Mutua u. a.

    In deutscher und englischer Sprache

    Eintritt frei

    Weitere Informationen

    Koloniales Erbe

  • Fr
    26
    Jan
    2018
    Sa
    27
    Jan
    2018
    18.00 UhrEden, Breite Str. 43, 13187 Berlin-Pankow

    Am 26. und 27. Januar 2018 veranstaltet youngcaritas Berlin eine Tagung zu den Themen Engagement, Job und Berufung.

    Viele empfinden es nach der Schule, im Studium oder Job als eine Herausforderung, Orientierung zu finden, eigene Stärken zu erkennen, sich kreativ auszuleben oder sinngebend zu wirken. Um diese Fragen dreht sich das youngcaritas Fair Camp. Es richtet sich an alle, die vor Entscheidungen stehen und den Bezug zu den eigenen Wünschen, Leidenschaften und Träumen suchen. Die Konferenz bietet Workshops, um die eigenen Ziele zu schärfen und den Austausch mit Persönlichkeiten, die sich für einen sozialen Mehrwert einsetzen. „Nehmen wir uns alle nur noch als Business wahr?“ – so lautet der Titel der offenen Diskussion, die am Freitag um 20 Uhr stattfindet. Moderieren wird Sebastian Puschner, Journalist der Wochenzeitung „der Freitag“. Zu Gast sind:

    Greta Taubert (Journalistin und Autorin)

    Raphael Fellmer (Gründer SirPlus, Foodsharing)

    Van Bo Le-Mentzel (Architekt, Hartz4 Möbel)

    Naomi Ryland (Gründerin tbd*, Karriereportal)

    Das Publikum wird bei dieser so genannten „Fish Bowl Diskussion“ aktiv mitdiskutieren können. Am Samstag werden die Leitfragen der Veranstaltung in Workshops, Coaching-Angeboten, Filmscreenings sowie einer Lesung mit der Autorin Greta Taubert aufgegriffen. Der „Marktplatz der Möglichkeiten“ bietet Raum für Austausch und Vernetzung. Abschließend wird der Publikumspreis „Fair Camp Award“ verliehen, welcher am Samstagabend unter allen Teilnehmer*innen des „Inspirations-Spiels“ verlost wird.

    Ticketinformationen und einen detaillierteren Programmablauf finden Sie unter: http://www.faircamp.de .

  • Di
    30
    Jan
    2018
    19.00 UhrTZB, Wilhelmstraße 44 / Eingang Mohrenstraße, 10117 Berlin

    Tomáš Šebek ist Chirurg in einem Prager Krankenhaus und mit der Organisation Ärzte ohne Grenzen immer wieder in Krisengebieten der Welt tätig. Inzwischen hat er sich auch als Autor dreier Bücher einen Namen gemacht, in denen er eindrücklich von seiner Arbeit in der Ferne berichtet. In Lesung und Gespräch erzählt er im Tschechischen Zentrum Berlin von seiner Arbeit im Kunduz Trauma Centre im Norden Afghanistans, wo er in den Jahren 2013 und 2015 eingesetzt war. Für diesen Abend hat Christina Frankenberg Passagen des im Verlag Paseka erschienenen Buches „Mise Afghánistán“ ins Deutsche übertragen.

  • Sa
    03
    Feb
    2018
    So
    25
    Mrz
    2018
    täglich 12–19 Uhr Mi–Fr bis 20 Uhr neue Gesellschaft für bildende Kunst Oranienstraße 25, 10999 Berlin

    Die Ausstellung Left Performance Histories zeigt osteuropäische Aktionskunst ab den 1970er Jahren und reflektiert ihre fortwährende Bedeutung in der Gegenwart. Einige der über 25 vorgestellten Künstler_innen dürften Kenner_innen der alternativen Kulturszenen des ehemaligen Ostblocks vertraut, andere selbst für sie eine Neuentdeckung sein.

    Mit: Vlasta Delimar, Orshi Drozdik, Tomislav Gotovac, Ion Grigorescu, Jürgen Hohmuth (chic, charmant & dauerhaft / ccd), Sanja Ivekovic, El Kazovszkij, Judit Kele, Tamás Király, Katalin Ladik, László Lakner, Zbigniew Libera, Marijan Molnar, Sven Marquardt, Ewa Partum, Zygmunt Piotrowski, Christine Schlegel, Hans-Joachim Schulze & Peter Oehlmann (Gruppe 37,2), Irmgard Senf (Exterra XX), Mladen Stilinovic, Sven Stilinovic, Gabriele Stötzer, Tamás Szentjóby, Bálint Szombathy, Raša Todosijevic, Branka Stipancic, Želimir Žilnik.

  • Mi
    07
    Feb
    2018
    19.00 UhrMuseum Moderner Kunst Kärnten, Burggasse 8, 9021 Klagenfurt a.W., Austria
    Die Ausstellung mit dem Titel „In die Stadt“ stellt ein fiktionales Porträt einer Stadt dar und geht der Frage nach, welche Bedingungen und Situationen für die Stimmung dieser verantwortlich sind. Die Schau ist in mehrere Themenfelder gegliedert, die sich konventionellen Ordnungen und Kategorisierungen von Stadt entziehen. Es handelt sich vielmehr um assoziative Begriffe, wie Rhythmus, Dichte, Reibung, Oberfläche,
    Dazwischen oder Beziehung, die eine andere Form der Erzählung über Urbanität und die Atmosphäre von Stadt ermöglichen. Der urbane Raum ist nicht die Summe des Gebauten, sondern ein gesellschaftlicher Raum, der sich kontinuierlich produziert und entwickelt, bedingt durch wechselnde und oftmals divergierende politische, ökonomische, soziale und kulturelle Interessen, und der häufig auch über unerwartete und periphere Ereignisse bestimmt wird. Dieser Zustand des Werdens und sich Veränderns
    wird in der Ausstellung aus künstlerischer Perspektive geschildert und diese wiederum macht deutlich, welch unerschöpflicher Fundus und Nährboden das Motiv und Tableau der Stadt für die künstlerische Produktion selbst ist. 

    Ruth Anderwald + Leonhard Grond, Alfredo Barsuglia, BartolomeyBittmann, Hubert Blanz, Sabine Bitter/Helmut Weber, Catrin Bolt, Gisela Erlacher, Lionel Favre, Andreas Fogarasi,
    Marlene Hausegger, Heidrun Holzfeind, Sonia Leimer, Ernst Logar, Nika Oblak/Primož Novak, Stefan Olah/Sebastian Hackenschmidt, Manuela Mark, Gerhard Maurer, Julian Palacz, Isa Rosenberger, Evelin Stermitz, Jochen Traar, Julian Turner, Kay Walkowiak, Malte Wandel, Lois Weinberger, Nicole Weniger, Anna Witt, WochenKlausur

    Kuratiert von Christine Wetzlinger-Grundnig, Christine Haupt-Stummer, Andreas Krištof
  • Mi
    07
    Feb
    2018
    Do
    08
    Feb
    2018
    18.00 - 20.00 UhrMuseum der Kulturen Basel, Münsterplatz 20, CH-4001 Basel

    Die Maya verwendeten zur Zeiterfassung ein System, bei dem verschiedene Zählungen miteinander kombiniert wurden. Die wichtigsten Zyklen sind der 260-tägige Ritualkalender Tzolkin, der 365-tägige, dem Sonnenjahr angenäherte Haab und die Lange Zählung. In einem kurzen Vortrag werden die Grundlagen des Maya-Kalenders vorgestellt. Am Beispiel eines Tempel-Türsturzes aus Tikal im heutigen Guatemala versuchen die Teilnehmenden gemeinsam die Kalenderdaten zu entziffern und Datumsangaben aus dem Julianischen Kalender in den Maya-Kalender umzurechnen.

    Mit Christian Prager, Professor an der Universität Bonn, und Alexander Brust, Kurator Amerika

  • Fr
    16
    Feb
    2018
    So
    25
    Feb
    2018
    Düsseldorf

    Duesseldorf Photo widmet sich zehn Tage lang mit Museums- und Galerieausstellungen, kuratieren Satellitenprojekten, Aktionen im öffentlichen Raum, Symposium, Fotobuchmesse, Filmprogramm und Portfolio Reviews der Geschichte, der Zukunft, den Akteuren und aktuellen Diskursen der Fotografie.

    Düsseldorf ist eine Metropole der Fotografie. Zahlreiche der wichtigsten Fotografen der Welt kommen aus Düsseldorf und leben zum Teil noch immer hier. Hilla und Bernd Becher haben an der Düsseldorfer Kunstakademie einen Paradigmenwechsel im Medium der Fotografie bewirkt, der bis heute prägt. Ihre Schüler wie Andreas Gursky, Axel Hütte, Thomas Struth, Thomas Ruff oder Candida Höfer haben Fotogeschichte geschrieben.

    Veranstalter ist das NRW-Forum Düsseldorf in Zusammenarbeit mit rund 50 Museen, Kulturinstitutionen, Hochschulen, Galerien und Projekträumen, die Werke von über 100 Fotografen in ganz Düsseldorf präsentieren.

  • Fr
    16
    Feb
    2018
    So
    27
    Mai
    2018
    Schirn Kunsthalle Frankfurt, Römerberg, 60311 Frankfurt

    Jean-Michel Basquiat (1960–1988) zählt heute zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Mehr als 30 Jahre nach seiner letzten Einzelpräsentation in einer öffentlichen Sammlung in Deutschland widmet die Schirn Kunsthalle Frankfurt dem Werk des US-amerikanischen Künstlers eine große Ausstellung. Vom 16. Februar bis 27. Mai 2018 wird in über 100 Werken erstmals Basquiats Beziehung zu Musik, Texten, Film und Fernsehen seiner Zeit in einem übergeordneten kulturellen Zusammenhang deutlich.

  • Fr
    23
    Feb
    2018
    So
    26
    Aug
    2018
    Di, Do–So 10–18 Uhr | Mi 12–20 UhrMuseum Ephraim-Palais, Poststraße 16, 10178 Berlin

    Die neue große Sonderausstellung im Museum Ephraim-Palais trägt den Titel eines 1908 erschienenen Buches des Philosophen und Architekten August Endell, das zum Sehen und Gestalten der Großstadt einlädt. Ausgehend vom Grundgedanken dieser Schrift zeigt die Ausstellung, wie Künstlerinnen und Künstler vom 19. Jahrhundert bis heute die städtischen und sozialen Strukturen Berlins sehen.

    Ob „Spree-Athen“ oder urbane Metropole – es geht um die äußere Erscheinung der Stadt und die dahinter verborgene Schönheit, für die uns Malerei uns die Augen öffnen kann. Bewusst wird dabei auf multimediales Beiwerk verzichtet: Die Ausstellung fordert dazu heraus, sich dem Wesen der Stadt allein durch die Augen des Betrachters zu nähern.

    Und so sind die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung dazu eingeladen, anhand der Bilder auch ihren eigenen, ganz persönlichen Blick auf das Wesen der Stadt hinter Schmutz und grauen Fassaden zu schärfen.

  • Do
    01
    Mrz
    2018
    18.00 UhrMärkisches Museum, Am Köllnischen Park 5, 10179 Berlin

    Nach Sanierung und Wiedereröffnung wird das Märkische Museum gemeinsam mit dem benachbarten Marinehaus das Herzstück eines lebendigen Museums- und Kreativquartiers am Köllnischen Park bilden. Wie wird es aussehen, was wird es bieten? Informieren Sie sich,  diskutieren Sie mit und lernen Sie den Förderverein kennen!

    Es diskutieren:

    Regula Lüscher | Senatsbaudirektorin und Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für

    Stadtentwicklung und Wohnen des Landes Berlin

    Charles Landry |  Städteforscher und Publizist, Erfinder des Konzepts der „Creative City“

    Paul Spies | Direktor Stadtmuseum Berlin und Chef-Kurator des Landes Berlin im Humboldt Forum

    Moderation: Manfred Rettig | Vorstandsvorsitzender des Vereins der Förderer des Stadtmuseums Berlin

  • Fr
    23
    Mrz
    2018
    So
    19
    Aug
    2018
    Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin, Invalidenstr. 50-51, 10557 Berlin

    „Hello World. Revision einer Sammlung“ ist eine kritische Untersuchung der Sammlung der Nationalgalerie und ihrer vorwiegend westlichen Ausrichtung: Wie sähe sie heute aus, hätte ein weltoffeneres Verständnis ihren Kunstbegriff und ihre Entstehung geprägt? Wie würde sich dies auf den Kanon und seine kunsthistorischen Narrative auswirken? Anhand dieser Fragen entfaltet sich die Ausstellung in mehr als zehn thematischen Kapiteln als eine vielstimmige Zusammenarbeit interner und externer Kuratorinnen und Kuratoren über die gesamte Ausstellungsfläche des Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin.

    „Hello World“ legt den Fokus auf transnationale künstlerische Netzwerke und auf Momente transkultureller Verflechtungen seit dem späten 19. Jahrhundert bis heute. Die Ausstellung zeigt mehr als 120 Gemälde, Skulpturen, Installationen, Videos und Filme von rund 80 Künstlerinnen und Künstlern aus dem Bestand der Nationalgalerie, die Ausgangspunkte zur Erkundung verborgener Erzählungen und neuer Perspektiven auf die Sammlung und ihre Geschichte bilden. Darunter etwa Heinrich Vogelers Weg in die Sowjetunion, der Aufenthalt des Dadaisten Tomoyoshi Murayama im Berlin der 1920er-Jahre oder die Kollaborationen von Nicolás García Uriburu und Joseph Beuys. „Hello World“ wird dafür ergänzt aus den Beständen des Ethnologischen Museums, des Museums für Asiatische Kunst, des Kupferstichkabinetts und der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin, der Staatsbibliothek Berlin sowie durch internationale Leihgaben.

    Als Institution mit fünf Häusern beherbergt die Nationalgalerie eine umfangreiche Sammlung von Kunst seit 1800. Mitte des 19. Jahrhunderts hervorgegangen aus der Schenkung einer Privatsammlung, entwickelte sich bereits Anfang des 20. Jahrhunderts aus der Sammlung der Nationalgalerie heraus die Idee eines Museums der Gegenwart, das zwischen 1919 und 1937 im Kronprinzenpalais bestand. Dessen Bestände waren nach dem Zweiten Weltkrieg auf Häuser in Ost- und West-Berlin verteilt und sind seit 1996 im Hamburger Bahnhof beheimatet. Die historischen Brüche durch Nationalsozialismus, Zweiten Weltkrieg und Kalten Krieg bilden sich deutlich in ihren Beständen ab. „Hello World“ befragt die Sammlung der Nationalgalerie erstmals explizit nach ihrer eurozentrischen Prägung und stellt so zur Diskussion, wie eine Museumssammlung sich heute neu verorten kann.

    Entwickelt wurde die Ausstellung von Udo Kittelmann mit Sven Beckstette, Daniela Bystron, Jenny Dirksen, Anna-Catharina Gebbers, Gabriele Knapstein, Melanie Roumiguière und Nina Schallenberg für die Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin, sowie den Gastkuratorinnen und -kuratoren Zdenka Badovinac, Eugen Blume, Clémentine Deliss, Natasha Ginwala und Azu Nwagbogu.

  • Do
    14
    Jun
    2018
    So
    01
    Jul
    2018
    Berlin

    Berlin will set the stage for the second international Festival for Architecture and Urban Alternatives in 2018. The 17 day programme takes place throughout the city from 14th June – 1st July. Over 120 exhibitions, workshops, Make City Open curated tours and Studio Talks are being developed together with numerous partners and co-designers.

    MakeCity’s international programme is devised in and out of the current climate in Berlin. The framework of this contemporary city and the rapid changes underway here on every level ­– governmental, civic, spatial and architectural – sets the stage for a resolutely trans-sectoral and trans-disciplinary approach.

    Berlin Remixing is both an ideal and a goal – to build bridges in the urban discourse between often starkly polarised positions. To encourage critical debate and new perspectives. To offer alternatives to the top-down vs. bottom up discourse on city making. Throughout Europe, the financial crisis has led to a fundamental and long-term rethink on the civic economy. Austerity economics have led to drastically cutbacks in social and public services. This has increasingly called forth a far greater level of civic engagement – and with it alternative economic models for regeneration in cities. MakeCity intends to reflect new coalitions between civic movements, municipalities, urban planners and progressive developers that are paving the way for the reactivation of a social contract for urban change. The festival features new architecture and new typologies and design processes that reflect such paradigm shifts.