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Sharing Events

  • Fr
    14
    Okt
    2016
    So
    14
    Mai
    2017
    täglich 10-18 UhrDeutsches Historisches Museum Berlin

    Das Deutsche Reich war im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert eine der großen europäischen Kolonialmächte. Aber erst seit einigen Jahren rückt die koloniale Vergangenheit in Deutschland zunehmend in das öffentliche Bewusstsein. Nicht zuletzt die aktuellen Debatten über die Anerkennung des Völkermords an den Herero und Nama zeigen die Bedeutung des Themas bis heute. Erstmals nähert sich das Deutsche Historische Museum in einer großen Ausstellung auf mehr als 1.000 m² umfassend den verschiedenen Aspekten des deutschen Kolonialismus an und greift damit eine kontrovers geführte Diskussion auf.

  • So
    19
    Feb
    2017
    So
    23
    Jul
    2017
    Di-So 11-18 UhrKunstmuseum Wolfsburg, Hollerplatz 1, 38440 Wolfsburg

    Was trennt uns und was verbindet uns? Wie leben Menschen jeglicher Couleur mit den Schatten kultureller Unterdrückung oder politischer Dominanz? Der südafrikanische Fotograf Pieter Hugo, geboren 1976 in Johannes­burg, geht diesen Fragen in seinen Porträts, Stillleben und Landschaftsbildern mit besonderer Prägnanz nach. Erstmals in Deutschland zeigt das Kunstmuseum Wolfsburg mit 254 Fotografien eine institutionelle Einzelausstellung des Künstlers, der weit über sein Land und seinen Kontinent hinaus Bedeutung hat. Aufgewachsen im postkolonialen Südafrika, wo er 1994 das offizielle Ende der Apartheid erlebte, hat Hugo ein feines Gespür für soziale Dissonanzen. Sensibel bewegt er sich mit seiner Kamera durch alle sozialen Schichten, nicht nur in seiner Heimat, sondern auch in Ruanda, Nigeria, Ghana, China oder den USA. In seinen soziokulturellen Gesellschaftsporträts erfasst Pieter Hugo die sichtbaren Spuren und Narben gelebter Biografien sowie erlebter Landesgeschichte.
    Es ist die erste institutionelle Einzelausstellung des südafrikanischen Fotokünstlers Pieter Hugo in Deutschland

  • So
    19
    Feb
    2017
    So
    27
    Aug
    2017
    Di-So 11 – 17 UhrMuseum Haus Lange, Wilhelmshofallee 91, 47800 Krefeld - Bockum

    Elmgreen & Dragset nutzen das Haus Lange so, wie es ursprünglich intendiert war: als Wohnhaus einer Familie. Das Künstlerduo inszeniert den Moment des Einzugs einer fiktiven deutschen Familie, die sich aufgrund des Brexit entschieden hat, aus Großbritannien nach Deutschland zurückzukehren. Die Installation nimmt auf zwei entschiedene europäische und dennoch sehr verschiedene Kulturen Bezug.
    Elmgreen & Dragset kombinieren ihre eigenen skulpturalen Arbeiten mit vorgefundenen Möbeln und Artefakten und kreieren damit ein häusliches Setting. Indem der Umzug der Familie als Symbol für ein sich veränderndes Europa präsentiert ist, reflektiert die Ausstellung die Vision modernistischer Architektur im Licht der heutigen Realität. Dabei geht sie auch der Frage nach, wie weit sich diese Ideale von unserer gegenwärtigen globalen, geopolitischen Situation entfernt haben. Mit ihrer ersten Einzelausstellung im Rheinland setzen Elmgreen & Dragset auf außergewöhnliche Weise die Tradition ortsspezifischen Arbeitens fort, die sich im Haus Lange bereits seit den frühen 1960er Jahren etabliert hat. Michael Elmgreen (*1961 in Kopenhagen, Dänemark) und Ingar Dragset (*1969 in Trondheim, Norwegen) arbeiten seit Mitte der 1990er Jahre als Künstlerduo zusammen. In ihren Skulpturen, Installationen und Performances deuten sie das Alltägliche und Vertraute mit gesellschaftskritischem Witz und subversivem Humor um. Von ihrer Aufsehen erregenden Installation einer Prada Boutique in der texanischen Wüste über die Bespielung des Dänischen und Nordischen Pavillons auf der Biennale Venedig 2009 bis zur Konzeption einer vermeintlichen Kunstmesse in Peking 2015 arbeiten Elmgreen & Dragset an neuen Möglichkeiten, mit der Präsentation und Rezeption von Kunst und öffentlichen Räumen umzugehen. Im Herbst 2017 kuratieren sie die Istanbul Biennale.
    Veranstalter ist das Kunstmuseen Krefeld

  • Fr
    24
    Feb
    2017
    So
    03
    Sep
    2017
    Di – So 14–18 UhrHamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

    Anlässlich der Erwerbung von Adrian Pipers „The Probable Trust Registry: The Rules of the Game #1-3“ für die Sammlung der Nationalgalerie präsentiert der Hamburger Bahnhof erstmalig dieses Hauptwerk der Künstlerin. Die Arbeit verhandelt auf dialogische Weise, wie Vertrauen gebildet wird und zielt damit auf die Grundlagen zwischenmenschlicher Beziehungen ab. Denn sie ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern, einen Vertrag mit sich selbst abzuschließen. Darin verpflichtet sich jede/r Einzelne freiwillig dazu, fortan sein/ihr Handeln an ethischen Prinzipien wie Ehrlichkeit und Verbindlichkeit auszurichten. Die Einträge werden in einem Verzeichnis erfasst, das alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende der Ausstellung erhalten. Sie bilden eine Gemeinschaft von Personen, die wahrscheinlich zukünftig vertrauensvoll sind.

    Mehr Infos: http://www.adrianpiperinberlin.de/

  • Fr
    03
    Mrz
    2017
    So
    07
    Mai
    2017
    Thursday-Sunday 12 - 16 hTrondheim kunstmuseum, Bispegata 7b, Trondheim, Norwegen

    The traditional role of a visitor to an art museum is relatively passive, one is an observer who looks at art with a certain distance. With the exhibition Participation comes a desire and an intention to lower the threshold for experiencing contemporary art to a wider audience. All works in the exhibition is participative. They invite the public to participate and engage physical and practical, and through the open for reflection. Participation aspect of the exhibition goes in two directions. Some of the artworks invites the visitor to look to themselves and get involved on an emotional level. Others require the visitor that he / she completes the work of art by engaging physically in one way or another, so as to discover what art can be.
    When we accept the challenge and participate in the work, the meaning of the work appear. Merely consider pedal and speakers in A. K. Dolven Seven Voices will cause the plant remains closed. But we dare to step on the pedal in Seven Voices, perform any of the instructions to Kurt Johannessen, or take us the trouble of writing down a good wish and tie string around one of the branches of Yoko Ono's Wish Tree, then wakes up the exhibition to life for us . Without audience, no art.

    More information: http://trondheimkunstmuseum.no/deltakelse

  • Fr
    03
    Mrz
    2017
    So
    25
    Jun
    2017
    Di-Fr| 10–17 Uhr, Mi 10–19 Uhr, Sa-So 11-18 UhrMuseum Europäischer Kulturen | Arnimallee 25| 14195 Berlin-Dahlem

    Eine Ausstellung des Museums Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit der Stiftung ÜberBRÜCKEN, Berlin

    Die „Rolle des Gedenkens“, ein Projekt des Berliner Vereins südost Europa Kultur e.V.,  erinnert an die Menschen, die seit 1991 im Laufe der Kriege im ehemaligen Jugoslawien getötet wurden. Geflüchtete Frauen, die ihre Angehörigen, Freunde und Nachbarn verloren haben, aber auch Frauen aus anderen Ländern, stickten die Namen und Lebensdaten der Toten auf Taschentücher und schmückten sie individuell aus. Die Künstlerin Anna Brägger fügte sie zu großen Stoffbahnen zusammen. Diese Ausstellung wird in Ergänzung zur Präsentation „daHEIM: Einsichten in flüchtige Leben“ gezeigt.

  • Sa
    04
    Mrz
    2017
    So
    04
    Jun
    2017
    Di – So 12-18 Uhrme Collectors Room Berlin / Stiftung Olbricht , Auguststraße 68, 10117 Berlin

    Die Ausstellung Picha/Bilder – Zwischen Nairobi & Berlin zeigt Arbeiten von Berliner Künstlern und Werke von Kindern, die in Ostafrikas größtem Slum Kibera leben. Sie sind im Zusammenwirken mit den KünstlerInnen Zuzanna Czebatul, Zhivago Duncan, Andreas Golder, Amélie Grözinger, Markus Keibel, Caroline Kryzecki, Erik Schmidt, Pola Sieverding und Ulrich Wulff in Nairobi für den Verein One Fine Day entstanden.
    Werke der KünstlerInnen werden den Arbeiten ihrer kenianischen SchülerInnen gegenübergestellt. So wird deutlich, wie im Prozess des Erlernens einer künstlerischen Technik und dem Hinzufügen der eigenen Imagination autarke Kunstwerke entstehen können. Die Ausstellung zeigt wie produktiv und wichtig die Vermittlung künstlerischer Werte an Kinder ist, die von kreativer Schulung ausgenommen sind – seit den 1990er Jahren sind sämtliche Kunstdisziplinen von den Lehrplänen kenianischer Schulen gestrichen.

    Der gemeinnützige Verein One Fine Day e. V. wurde 2008 von Marie Steinmann-Tykwer und ihrem Mann Tom Tykwer gegründet und möchte helfen, die Leerstelle künstlerischer Schulung für Kinder aus den Slums in Nairobi zu schließen. Mit ihrem Engagement ermöglichen sie über 800 Kindern aus Kibera und Mathare den Zugang zu den Entdeckungsräumen des Schöpferischen.

  • Sa
    11
    Mrz
    2017
    So
    11
    Jun
    2017
    Mi-Mo 10 – 19 UhrMartin-Gropius-Bau Niederkirchnerstraße 7 10963 Berlin

    Friedrich Kiesler (1890 – 1965) war Architekt, Künstler, Designer, Bühnenbildner und Theoretiker. Die Idee des Gesamtkunstwerks war für sein Schaffen prägend und inspiriert bis heute Kunstschaffende in allen Genres. Kiesler hat gängige Kategorien in Frage gestellt. Da entstand ein Kinosaal, zu dessen Projektionsflächen auch die Raumdecke gehörte, ein Büro mit schwebendem Schreibtisch und ergonomische Sesselobjekte. Sein elektro-mechanisches Bühnenbild, das er für Karel Čapeks Stück W.U.R. entwickelte, uraufgeführt 1923 am Theater am Kurfürstendamm, begeisterte die Berliner Avantgarde - unter ihnen Hans Richter, Theo van Doesburg, László Moholy-Nagy, El Lissitzky. Seine raumgreifende Skulptur, genannt Rockefeller Galaxy, wird 1952 im Museum of Modern Art, NY, gezeigt. Er beschäftigt sich mit Konzepten einer Raum-Zeit-Architektur und entwickelt ein Haus mit biomorpher Struktur, das Endless House. Das einzige realisierte Gebäude Kieslers wird 1965 in Jerusalem eröffnet: der Shrine of the Book, den Kiesler gemeinsam mit Armand Bartos plant. Das symbolisch stark aufgeladene Bauwerk – es beherbergt jene weltberühmten Schriftrollen, die in Qumran am Toten Meer gefunden wurden – sowie die nicht ausgeführte Grotto for Meditation in New Harmony, Indiana, zeugen vom großen Interesse an sakralen Räumen in Kieslers Spätwerk.
    Kieslers visionäre Beiträge sind bis heute für die internationale Kunst-, Theater- und Architekturgeschichte von großer Wirkung. Im Fokus der Ausstellung steht Kieslers transdisziplinäres Schaffen in Malerei und Skulptur, Architektur und Design, Theater und Film sowie im Theoriediskurs. Seine Vision einer Wechselbeziehung zwischen Kunstwerk, Raum und Betrachter*in werden in seinen revolutionären Ausstellungskonzepten sichtbar, darunter eines, das er für Peggy Guggenheims Surrealistische Galerie entwarf.

  • Fr
    17
    Mrz
    2017
    Mo
    05
    Jun
    2017
    Schwules Museum*, Lützowstraße 73, 10785 Berlin

    Mit The Lightest Shade of Aflatoon richtet das Schwule Museum* zum ersten Mal in einer Ausstellung den Blickwinkel auf queere Menschen mit Fluchterfahrung. Die Ausstellung ist Teil des vom Projektfonds kulturelle Bildung geförderten Projektes „What´s Your Story?“, das in Zusammenarbeit mit der queeren Unterkunft Treptow und Jugend im Museum e. V. seit August 2016 läuft.

    Am Anfang stand die Idee, im Rahmen eines dreimonatigen Comicworkshops mit den Bewohner_innen der queeren Unterkunft ihre Fluchtgeschichten und Wünsche für ihre Zukunft künstlerisch darzustellen. Zeichnerische Fähigkeiten wurden im Workshop vermittelt oder je nach Vorkenntnissen ausgebaut. Im zweiten Teil konzipierten sie zusammen mit professionellen Kurator_innen eine Ausstellung. Durch das Co-Kuratieren haben die Teilnehmenden vertiefende Einblicke in die museale Praxis erhalten und ihre eigenen Visionen und Geschichten in eine größere Erzählung eingebunden. Die Ausstellung kann gleichwohl von ihnen gestaltet und als sozialer Ort zur Vermittlung ihrer Geschichte und zum gegenseitigen Vernetzen genutzt werden. Die ursprüngliche Projektidee stellte sich während der Laufzeit als teilweise nicht umsetzbar heraus.

    Diese Projektidee wurde nicht zuletzt durch die bestehende Residenzpflicht entschieden behindert. Das führte dazu, dass mehrere Bewohner_innen der LSBTI-Geflüchtetenunterkunft - eine Gruppe die erheblich von Mehrfachdiskriminierung betroffen ist - von der Asylgesetzgebung gezwungen wurden, die Stadt, ihre verhältnismäßig große Szene und die Unterkunft wieder zu verlassen. Auch an einem Ort, an dem sie sich Sicherheit erhofft haben, konnten sie wegen der Residenzpflicht nicht selber darüber entscheiden, wo sie sich ein neues Leben aufbauen wollen. Zum anderen wurde bei der Projektentwicklung nicht ausreichend auf die Bedürfnisse und Umstände, in denen sich die Bewohner_innen der Unterkunft befinden, geachtet und eingegangen. Hier muss selbstkritisch festgestellt werden, dass Projekte - von der ersten Projektidee an - die Projektteilnehmenden gleichberechtigt in die Projektentwicklung mit einbeziehen sollten, also Projekte mit den Teilnehmenden und nicht nur für sie zu planen und entwickeln.

    Die beiden Kurator_innen zoya. und Hasan Aksyagin haben die Teilnehmenden aus der Comicworkshopphase in die Ausstellungsplanung und -umsetzung begleitet. Beide sind in der queermigrantischen Szene in Berlin seit einiger Zeit aktiv und konnten dadurch weitere Menschen mit Fluchterfahrung, die nicht in der Unterkunft wohnen, für das Projekt gewinnen. So zeigen Künstler_innen aus Syrien, Iran, Irak, Ägypten, Afghanistan, Uganda, und Sudan ihre Werke. Das gemeinsam entwickelte Projekt trägt den Titel »The Lightest Shade of Aflatoon«.

  • Fr
    31
    Mrz
    2017
    So
    11
    Jun
    2017
    Di–So: 14 – 18 Uhrifa-Galerie Berlin, Linienstraße 139/140, 10115 Berlin

    Kolmanskop Dream - Pascale Marthine Tayou schafft mit seiner Installation "Kolmanskop Dream" eine mentale Skulptur der Stadt Kolmanskop, einer ehemaligen deutschen Kolonie und heutigen Geisterstadt in der Namib-Wüste. Die Häuser in Kolmanskop sind heute vom Sand der Wüste verschluckt. Aber unter dem Sichtbaren und Offensichtlichen existieren noch immer die verborgenen kolonialen Strukturen in Form von Erinnerungen, Wissensbeständen, sozialen und kulturellen Beziehungen, Denkweisen und Praktiken.

    In Zeiten verborgener Geschichten, kultureller Missverständnisse, zunehmender Nationalismen, Diskriminierung und Intoleranz in der Welt lädt die ifa-Galerie Berlin mit UNTIE TO TIE dazu ein, über die Auswirkungen kolonialer Vermächtnisse nachzudenken, die moderne Gesellschaften seit jeher formen und die noch immer unsere zeitgenössischen Realitäten und das alltägliche Leben beeinflussen. Das einjährige Forschungs- und Ausstellungsprogramm "UNTIE TO TIE – On Colonial Legacies and Contemporary Societies" widmet sich den Schnittstellen zwischen künstlerischen und gesellschaftlichen Diskursen über koloniale Strukturen in zeitgenössischen Realitäten, u. a. hinsichtlich globaler Verbundenheit, urbaner Kulturen, intersektionaler Feminismen und des Aufstands als Widerstand. Die ifa-Galerie Berlin ist zentraler Treffpunkt für die Begegnung von Geschichten – seien sie erzählt, geschrieben, gefertigt oder getanzt. Der Austausch besteht aus drei Säulen: Gespräche, Performances und Screenings antworten in Kunst im Dialog auf die Positionen der Künstlerinnen und Künstler in den Ausstellungen. Als Schnittstelle zwischen Ausstellung und gesellschaftlichen Diskursen entwickelt sich die Lese- und Hörstation mit den fortlaufenden Kapiteln weiter. Die digitale Plattform schließlich schafft ein diskursives Forum mit Gastbeiträgen, Podcasts, Webradio und Videodokumentationen.

  • Fr
    31
    Mrz
    2017
    So
    02
    Jul
    2017
    täglich 10 bis 20 Uhr, montags 10 bis 22 UhrJüdisches Museum Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin

    Cherchez la Femme. Perücke, Burka, Ordenstracht
    Schlagzeilen und Bademode, Kopftücher und Demonstrationen, Modeschauen und Papstaudienzen: wie viel Religiosität säkulare Gesellschaften vertragen, zeigt eine aktuelle Intervention. In den 1950/60er Jahren trugen Stilikonen wie Grace Kelly das Kopftuch als modisches Accessoire. Heute bedecken Frauen vor allem in  religiösen Zusammenhängen ihre Haare. Diese Traditionen reichen zurück bis in die Antike, als Status und Mode bestimmten, welche Frauen sich verhüllten. Noch immer gilt das Haar vielen Kulturen als zu intim, um es öffentlich zu zeigen. Heute finden Frauen in Judentum und Islam neue Wege, um ihre religiösen Traditionen mit einem modernen Lebensstil zu verbinden. Konflikte in männlich geprägten Gesellschaften bleiben nicht aus, die Grenzen des Akzeptablen sind stets neu zu verhandeln.
    Ort: Eric F. Ross Galerie

  • Sa
    01
    Apr
    2017
    So
    11
    Jun
    2017
    11 - 20 UhrKunstraum Kreuzberg/Bethanien Mariannenplatz 2 D 10997 Berlin

    Die Ausstellung „Muscle Memory“ setzt sich auf vielen unterschiedlichen Ebenen mit dem Konzept des Muskelgedächtnisses auseinander, das in der Neurowissenschaft als Bewegungsform definiert ist, die den Muskeln durch stetige Wiederholung über einen längeren Zeitraum vertraut wird. Mit Hilfe eines metaphorischen Ansatzes geht sie der Frage nach, wie Machstrukturen Erinnerungen bei Menschen durch die biologischen Mechanismen ihrer eigenen Körper erzeugen und manipulieren. Hierbei befasst sich die Ausstellung auch mit dem historischen Kontext des ehemaligen Bethanien-Krankenhauses, gewissermaßen dem Projekt-„Körper“, und bezieht das Gebäude und seine Umgebung in die Ausstellung mit ein als Verkörperung des Muskelgedächtnisses.
    Wir leben in Zeiten, in denen unsere unüberlegten Handlungen das Ergebnis von Normen, Strukturen und den Symbolen von Gebilden der Massenmedien darstellen, die den ideologischen Einfluss auf unser Leben durch ständige Wiederholung unterstützen. Die Strukturen von Gebäuden und urbanem Umfeld durchdringen, ebenso wie andere Träger von Kapital, Bewertung und Masseninformation, unser Leben, während sich unsere Körper gemäß dieser Strukturen formen, denen wir täglich überall begegnen.
    So wird das bewusste Handeln in unserem Alltag zunehmend durch Automatismen ersetzt; das Denken geht durch monotone Wiederholung verloren, während wir die erhaltenen Informationen wieder und wieder absorbieren. Es ist jedoch die Kunst, die neue Ausgangspunkte schafft, von denen ein Ausbruch aus der Routine möglich wird und sich unabhängige Perspektiven auf normabweichenden Wegen entwickeln können – fast wie bei einer Störung. Daher ist die Ausstellung auch ein Aufruf darüber nachzudenken, wem wir folgen, was wir hinterfragen und was wir annehmen, ohne es zu hinterfragen.
    Bei der Erkundung dieser Strukturen, die unsere Körper und Bewegungen formen und begrenzen, nutzt die Ausstellung das ehemalige Diakonissen-Krankenhaus als Körper und folgt den Spuren der Erinnerungen, die das Gebäude seit 1905 aufgesogen hat. In diesem Jahr eröffnete das Krankenhaus einen Operationsbereich im erweiterten Seitenflügel, den wir heute als Kunstraum Kreuzberg/Bethanien kennen. Der Operationssaal beherbergt nun die Ausstellung, die sich ihrerseits reflexiv dem Problem der Verbindung zwischen Erinnerung, menschlichem Körper und automatisierten Handlungen und Situationen widmet. Während der Veranstaltungen im öffentlichen Programmteil, reinszeniert die Ausstellung auch das frühere Leichenhaus, das Waschhaus, den Ökonomiehof, den Infektionspavillon und das Feierabendhaus, die sich 1905 auf dem Gartengelände des Bethaniens befanden. Da einige dieser Räumlichkeiten heute nicht mehr existieren, werden wir diese neu erfinden müssen.
    Teil der Ausstellung ist die Field Kitchen Academy, eine mobile Plattform zur Bereitstellung alternativer Informationen, um bei den öffentlichen Veranstaltungen mit NeurowissenschaftlerInnen, zeitgenösischen TänzerInnen, Zen-MeisterInnen, BewegungswissenschaftlerInnen, Parkour-Training und Kochveranstaltungen tiefer in die politischen, sozialen und körperlichen Konnotationen des Muskelgedächtnisses vorzudringen.

    KünstlerInnen: Adel Abidin, Jenny Baines, Maja Bajevic, Marcio Carvalho, Cevdet Erek, Ingo Gerken, Gözde I²lkin, Marisa Maza, Ahmet Ögšüt, Sophia Pompery, Svenja Schüffler, Vahit Tuna   /    Kuratorin: Ece Pazarbasi
    Weitere Informationen zu Parallelveranstaltungen finden sich unter: www.fieldkitchen-academy.org

  • So
    02
    Apr
    2017
    So
    06
    Aug
    2017
    Mi–So 12–18 UhrKINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Am Sudhaus 3, 12053 Berlin
    Das KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst widmet der aus dem Iran stammenden Künstlerin Shirana Shahbazi (*1974, lebt in Zürich) erstmals in Berlin eine umfassende Werkschau. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von in den vergangenen 15 Jahren entstandenen, überwiegend fotografischen Arbeiten Shahbazis. Die Künstlerin schuf parallel höchst heterogene Werkgruppen: schwarz-weiße Landschaftsaufnahmen, prunkvolle Stilleben, geometrische Abstraktionen oder dokumentarische Fotografien. Dieses Spektrum wird in der Ausstellung mit rund 60 Werken zu einem visuellen Bilderkosmos verdichtet, der sich jenseits von Kategorien wie stilistischer Ähnlichkeit oder zeitlich logischer Reihung entwickelt. 
     
    So verschieden die Motive auch sind, geht es in Shahbazis Bildern immer auch um die Fotografie an sich, um die Besonderheiten des Mediums, das Stillstellen eines Moments, die Materialität von Dingen und die kulturellen Codierungen von Darstellungen, Motiven oder Orten. Häufig entstehen die Werke in Transformationsprozessen, zum Beispiel wenn sie Aufnahmen, die auf der Reise von Zürich nach Teheran entstanden sind, in zweifarbige Lithographien übersetzt. Oder wenn Shahbazi präzise räumliche Objekte baut, um sie dann in eine scheinbar abstrakt-geometrische fotografische Fläche zu überführen. Das Festhalten und Konstruieren von Wirklichkeit wird so in den Werken Shirana Shahbazis zu einer Möglichkeit des Nachdenkens über die dem Sichtbaren eingeschriebenen Codes und Konventionen. Kurator:
    Andreas Fiedler.
  • Do
    13
    Apr
    2017
    So
    03
    Sep
    2017
    Di-So 10 - 18 Uhr/Sa 10 - 22 UhrOlympiapark, Spiridon-Louis-Ring 21 Olympiapark, 80809 München
    Eine Liebeserklärung an die Stadt als Ort der Kreativität, der Phantasie und der Abenteuer
    Magic City
    ist eine der bisher umfassendsten Überblicksausstellungen zur internationalen Urban Art Szene. Mit über 50 Künstlern aus allen fünf Kontinenten zeigt Magic City – die Kunst der Straße eine Bestandsaufnahme aktueller Positionen der Urban Art. Das Line-up der bei Magic City vertretenen Künstler enthält u.a. Werke bekannter Stars wie Banksy (gezeigt wird u.a. der neue Film Saving Banksy, der erst kürzlich Europa-Premiere gefeiert hat), Shepard Fairey (der Schaffer des HOPE Posters aus dem Obama-Wahlkampf, der kürzlich mit seinen Anti-Trump Plakaten wieder für Aufsehen gesorgt hat), des ägyptischen, in New York lebenden Künstler Ganzeer (nahm auch an der von Katerina Gregos kuratierten Ausstellung Newtopia in Mechelen teil), des iranischen Duo Icy & Sot oder des französischen Künstlers Blek le Rat, der als Erfinder der Stencil Art gilt.
    Kuratiert wird die Ausstellung von den New Yorker Street Art Koryphäen Carlo McCormick und Ethel Seno. McCormick ist Herausgeber des Paper Magazins und arbeitet als Autor und Kunstkritiker u. a. für ArtNews, Artforum und Art in America und kuratierte die richtungsweisende Street Art Show Art as Canvas; Ethel Seno arbeitete u. a. als Co-Kuratorin von Ausstellungen wie Art in the Streets im MOCA in Los Angeles. Die Show gilt als eine der erfolgreichsten Ausstellung des MOCA aller Zeiten.
    Magic City zeigt die Vielfalt der künstlerischen Positionen (von Installationen, Fotografie, 3D-Malerei bis zur Stencil Art) und Themen der Urban Art als Seismograf der globalen Gesellschaft. Nach der Station in München wird die Ausstellung auf internationale Tournee gehen.
    Mehr Infos: www.magiccity.art
  • Do
    27
    Apr
    2017
    19.00 UhrKatholische Akademie in Berlin e.V., Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin

    Die zunehmende Vielfalt von Herkünften, Traditionen, Kulturen und Religionen in unserem politischen Gemeinwesen empfinden viele als außerordentliche Stresssituation. Die Sorge um die eigene Identität verbindet sich mit Ängsten vor dem Unbekannten und Fremden und immer wieder mit der Befürchtung, über eine scheiternde Integration den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu verlieren. Dieser Stresserfahrung sind Ankunftsgesellschaft und Ankommende in verschiedener und asymmetrischer Weise ausgesetzt.
     
    In dieser Situation ist vor allem eines klar. Die Bewältigung dieser Stresssituation muss gemeinsam und vor allem konkret vor Ort geleistet werden. Die Aufmerksamkeit für die kulturelle Integration ist dabei eine Chance, denn in dieser Optik könnten sich jene (eben kulturellen) Potentiale der Integration zeigen, die üblicherweise übersehen oder in Kulturkampfanalysen bestritten werden.

    Es sind die Gemeinden, die weltlichen und die kirchlichen, es sind die Unternehmen und ihre Verbände, es ist die Zivilgesellschaft mit ihren Feuerwehren und Traditionsvereinen. Sie alle sind gefordert und benötigen Hilfestellung durch ein gutes Zusammenspiel von Bund und Ländern. Wie aber werden diese Potentiale konkret entdeckt und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig und effektiv fruchtbar gemacht?
     
    Begrüßung:           Joachim Hake
                                 Olaf Zimmermann
    Impulsvortrag:      Prof. Dr. Matthias Theodor Vogt
    Podium:                Prof. Dr. Thomas Sternberg, Präsident des ZdK
                                 Christine Buchholz, Die Linke, MdB
                                 Bettina Jarasch, Bündnis 90/Die Grünen, MdA
                                 Prof. Dr. Matthias Theodor Vogt

  • Do
    27
    Apr
    2017
    Fr
    28
    Apr
    2017
    9 - 20 UhrDüsseldorfer Schauspielhaus im Central, Worringer Str. 140, 40210 Düsseldorf (u.a.!)

    Die kulturelle Bildung wandelt sich und muss sich wandeln, weil sich die Welt dynamisch verändert. Heute treffen überall bei uns verschiedene Weltsichten, Traditionen und Formen der Gemeinschaft aufeinander. Dabei entstehen Räume, in denen wir Gewohnheiten hinterfragen und die gesellschaftliche Zukunft gemeinsam gestalten können. Wir registrieren bei uns und auch in anderen Ländern durch die mannigfachen kulturellen Kontakte in allen Lebensbereichen neue Entwicklungen. Wie haben die Protagonisten kultureller Bildung in Deutschland die Herausforderung durch die Zunahme globaler Einflüsse in ihrem Alltag aufgenommen? Wie nehmen sie die Veränderungen wahr und wie reagieren sie? Was ist im Kontext der Kooperation von Kultur und Schule möglich? Wie gehen andere Länder, auch  jenseits Europas, mit kulturellen Wandlungsprozessen um? Ist diese Praxis übertragbar? Wie können Kulturen voneinander lernen?
    Der achte Kinder zum Olymp!-Kongress untersucht die Entwicklung der kulturellen Bildung auch im Kontext steigender Migrations- und Fluchtbewegungen. Mit Vorträgen, Podien und einem künstlerischen Programm im Plenum sowie parallelen interaktiven Foren zu spezifischen Aspekten des Feldes liefert der Kongress Anregungen für die Praxis und bietet darüber hinaus eine Plattform für den methodisch-inhaltlichen Austausch der Akteure. Er wendet sich an Vertreter aus Kultur und Verwaltung, an Lehrer, Pädagogen und Erzieher in Schule und Kindergarten, aber auch an Eltern, Künstler, Vermittler und Wissenschaftler.

    Die Kulturstiftung der Länder veranstaltet den Kongress im Rahmen ihrer Bildungsinitiative Kinder zum Olymp! gemeinsam mit der Kulturstiftung des Bundes und der Bundeszentrale für politische Bildung. Kooperationspartner sind das Düsseldorfer Schauspielhaus, die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, das tanzhaus nrw und das Museum Kunstpalast. Der Kongress wird gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der Landeshauptstadt Düsseldorf.

    Hier können Sie sich zum Kongress anmelden. Weitere Infos gibt es hier: http://www.kulturstiftung.de/save-the-date/

  • Sa
    06
    Mai
    2017
    11 - 17 UhrBERLINISCHE GALERIE, ALTE JAKOBSTRASSE 124-128. 10969 BERLIN

    unter dem Titel „Destination Berlin. Strategies of Arrival Architecture" findet am 6. Mai von 11 bis 17 Uhr in der Berlinischen Galerie ein eintägiges Festival zum Thema „Flucht und Architektur“ statt. Die Veranstaltung setzt auf diskursive Formate, auf Stimmen von Geflüchteten und auf die Beteiligung der Gäste. Das Museum wird über künstlerische Fragen hinaus zum Ort des politischen und soziokulturellen Austauschs.
    Das One Day Festival versteht sich in der sich stetig wandelnden Kunst- und Architekturlandschaft Berlins als Plattform für Newcomer*innen, Architekt*innen, Stadtplaner*innen, Künstler*innen und Wissenschaftler*innen. Unterstützt wird die Veranstaltung von den Initiativen KUNSTASYL und Start with a Friend.
    Mit Beiträgen von: Firas Alshater (Autor, Berlin); Halil Altındere (Künstler, Istanbul); Sally Below (Beraterin für urbane Strategien, sbca, Berlin); Andrea Hofmann (Architektin, raumlaborberlin); Barbara Caveng (Künstlerin, KUNSTASYL, Berlin); René Kreichauf (Stadtforscher, Berlin, Brüssel); Sven Lager (Refugio Sharehaus, Berlin); Aymen Montasser (Architekt, KUNSTASYL, Berlin); Lessano Negussie (Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main); Ralf Pasel (Architekt, Home not Shelter!, Technische Universität Berlin); Psychotalk (Alexander Waschkau, Sven Rudloff, Sebastian Bartoschek, Psychologen, Podcaster, Hamburg, Düsseldorf und Herne) mit Alexa Waschkau (Ethnologin, Autorin Hamburg); Dachil Sado (Student an der Kunsthochschule Weißensee, KUNSTASYL, Berlin); Bernhard Strecker (Stadtplaner, Berlin).

    Die Programmpunkte finden in deutscher oder englischer Sprache statt. Der Eintritt ist frei. Anmeldung bis 03.05.2017 unter destination@berlinischegalerie.de

  • So
    07
    Mai
    2017
    14 UhrDemerhin,

    Die Stiftung Zukunft Berlin veranstaltet seit Oktober 2013 Lesungen mit Künstlern aus Berlin in jeweils einer der zahlreichen wunderbaren Dorfkirchen Brandenburgs. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, die Kenntnis voneinander und die gegenseitige Achtung in Berlin und bei unseren Nachbarn in Brandenburg zu erhöhen.
    Die erste Fontane-Lesung führt im Luther-Jahr 2017 nach Stepenitz in das älteste Zisterzienserinnenkloster der Mark: das Kloster Marienfließ. Die Familie Gans Edle Herren zu Putlitz hat das Kloster Marienfließ in der Prignitz 1231 für damals unverheiratete  Töchter der Adelsfamilie gegründet. Auch Theodor Fontane befasste sich in seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg mit dem Zisterzienser-Orden, die ja nach der Reformation vor 500 Jahren hierzulande ihre Bedeutung verloren. Die Klöster wurden aufgelöst. Das Klosterstift Marienfließ gehört nicht der evangelischen Kirche, sondern der Stiftung Evangelischenr Stift Marienfließ, ein gemeinnütziges, christliches Unternehmen.

    Empfang: 14 Uhr / Lesung:  ca. 15 Uhr.
    Um ANMELDUNG per Email unter luetjens@stiftungzukunftberlin.eu wird bis zum 27.3.2017 gebeten.

    Terminvorschau 2017:
    7. Mai: Demerthin
    25. Juni: Putlitz
    16. Juli: Wiepersdorf: 16. Juli
    10. September: Steinhöfel
    8. Oktober: Chorin

  • Mo
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    10-21 UhrStation Berlin, Luckenwalder Str. 4–6, 10963 Berlin

    "Love Out Loud!" ist das Motto der re:publica 2017 und möchte damit den Fokus auf all jene Menschen, Organisationen und Projekte richten, die sich gegen Hass, Gewalt und Ungerechtigkeit einsetzen und Licht in die dunklen Ecken der Gesellschaft tragen. Sie verdienen unsere Aufmerksamkeit. "Love Out Loud!" ist darüber hinaus ein Statement. Seit Gründung der re:publica sind Respekt und der Wunsch nach Vielfalt die Grundlage des Tuns; positives Nach-vorne-Denken, Neugierde und Offenheit bestimmen seither den Spirit der Veranstaltung. Mit "Love Out Loud!" möchte re:publica daran erinnern, wofür die re:publica noch immer steht. Die Bühnen widmen sie 2017 vor allem jenen, die sich couragiert für Menschlichkeit einsetzen. "Love Out Loud!" ist deshalb auch als Ermutigung und Einladung zu verstehen, auf der re:publica die Stimme zu erheben. Und zwar laut! Die Organisatoren hoffen, dass es mit der Liebe im Motto gelingen wird, positive Kräfte zu bündeln und an drei Tagen miteinander zu vernetzen. Kübra Gümüşay forderte 2016 in ihrem beeindruckenden Talk "Organisierte Liebe" genau das und inspirierte damit zum aktuellen Motto – denn sie hat Recht. Gegen die dunkle Seite anzutreten ist für den und die Einzelne zermürbend.
    Programm und weitere Informationen: https://re-publica.com/de

  • Do
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    IGA Berlin

    Berlin und andere Metropolen stehen aktuell vor gewaltigen Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf ein deutliches Bevölkerungswachstum. Spannend dabei ist die Frage, welche Bedeutung urbane Freiräume für nachhaltiges Wachstum haben. Welche Beiträge können Landschaftsarchitektur, Stadt- und Freiraumplanung sowie Gartenkultur leisten, wenn es darum geht, vor Ort Antworten auf globale Herausforderungen zu geben? Dies zu diskutieren, ist Ziel eines internationalen Symposiums anlässlich der IGA Berlin 2017, zu dem die IGA Berlin 2017 GmbH, die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten nach Berlin einladen.

    Zum Auftakt ist am 18. Mai 2017 ein abendlicher Empfang im Zentrum für Kunst und öffentlichen Raum, Schloss Biesdorf, geplant. Am 19. Mai findet die eigentliche Konferenz im Besucherzentrum der Internationalen Gartenausstellung Berlin statt. Am 20. Mai steht ein Besuch der IGA Berlin 2017 auf der Agenda: Vormittags führen namhafte Landschaftsarchitekten aus fünf Kontinenten durch die von ihnen geplanten internationalen Gartenkabinette; nachmittags besteht die Möglichkeit zur individuellen Erkundung des IGA-Geländes. Den Abschluss bilden am Sonntagvormittag, 21. Mai, verschiedene Rundgänge durch aktuelle und weltweit bekannte Projekte Berliner Landschaftsarchitektur.

    Mehr Informationen: https://iga-berlin-2017.de/metropolitan-open-space

  • Fr
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    Fr 17 Uhr/ Sa 8.45 UhrMuseum Folkwang, Museumsplatz 1, 45128 Essen

    Museale Ausstellungen, die das Thema Sexualität bzw. Gender behandeln, sind nach wie vor als „junge“ Erscheinung zu bewerten, die ihren Ursprung in den frühen 1980er Jahren hat. Bis heute sind queere Ausstellungen – mit kaum 50 Realisierungen weltweit – ein eher seltener Gast an Institutionen und auch in vielen westlichen Ländern weiterhin umstritten. Ziel des geplanten Zusammentreffens von Kurator_innen und Wissenschaftler_innen ist es, die Geschichte, die Bedingungen für und die Rezeption von queeren Ausstellungen zu diskutieren. Was meinen wir, wenn wir von queeren Ausstellungen sprechen? Mit dem Aufkommen eines queeren Kuratierens hat sich eine kritische Perspektive eröffnet, durch die wir die vielen divergierenden Kräfte beobachten können, die zeitgenössische Museumsausstellungen strukturieren und möglich machen. Nun ist die queere Präsenz in der Kunstwelt weder marginal noch neu. In der Tat sind queere Künstler_innen in den Museen bereits präsent; queeres Personal ist zudem von zentraler Bedeutung für die Konzepte und die Durchführung einschlägiger Ausstellungen. So stellt sich im Kunstbetrieb nicht die Frage nach der physischen, sondern vielmehr nach der diskursiven Präsenz queerer Akteure. Zentrales Thema der Tagung wird daher nicht nur die Geschichte queerer Ausstellungen sein, sondern ebenso die brisanten Diskurse, die durch queere Ausstellungen entstanden sind.
    Sprecher_innen
    Birgit Bosold, Vorstandsmitglied Schwules Museum*, Berlin
    Thom Collins, Direktor Barnes Foundation, Philadelphia
    Julia Friedrich, Kuratorin Museum Ludwig, Köln
    Amelia Jones, Kunsthistorikerin und Kuratorin, University of Southern California
    Jonathan Katz, Kunsthistoriker, University at Buffalo, und freier Kurator
    Simon Martin, Direktor Pallant House Gallery, Chichester
    Fiona McGovern, Kunsthistorikerin, Berlin
    Maura Reilly, Geschäftsführerin National Academy Museum & School, New York

    Detaillierte Informationen zum Programm hier...
    Teilnahme kostenfrei. Tagungssprache Englisch
    Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung erbeten unter queer-exhibitions@ruhr-uni-bochum.de bis zum 10. Mai 2017

    Eine Kooperation des Museum Folkwang, Essen, mit der Ruhr-Universität Bochum / Organisiert von Jonathan Katz, University at Buffalo, Marie-Jahoda-Gastprofessur der Ruhr-Universität Bochum / Änne Söll, Kunstgeschichtliches Institut der Ruhr-Universität Bochum / Isabel Hufschmidt, Museum Folkwang, Essen
    Unterstützt von: Kunstring Folkwang e. V., Verein der Freunde des Museum Folkwang / Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW

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    Wien: JUFA Hotel Wien City

    Diesen Frühling kommt die größte Technik-Veranstaltung von Wikimedia in unsere Stadt: Der Wikimedia Hackathon 2017. Ein Wochenende lang kommen rund 200 Freiwillige aus aller Welt zusammen, um MediaWiki, die Software von Wikipedia & Co., zu verbessern.
    Ein Wochenende im Wiener-Wikiversum: Nach Lyon und Jerusalem locken wir die Community damit zum ersten Mal nach Wien. Gemeinsam die Software MediaWiki verbessern: MediaWiki ist eine Open Source Software, die in internationaler Zusammenarbeit von Freiwilligen weiterentwickelt wird und neben Wikipedia auch viele andere Lexika antreibt. Denn Wikis gibt es viele: Es gibt Wikis über Zauberkunst, Mathematik, Biochemie-Lehre, Cocktailrezepte, Satire und Einkommenssteuer. Zahlreiche Vereine und Organisationen, sowie kommerziell orientierte Unternehmen nutzen MediaWiki für ihr internes Wissensmanagement.
    Anmeldung und Infos: https://www.wikimedia.at/wikimedia-hackathon-in-wien-anmeldung-geoeffnet/

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    2017
    Altes Gefängnis, Berliner Straße, 06886 Lutherstadt Wittenberg

    In den kommenden Wochen ziehen rund 65 Künstlerinnen und Künstler mit ihren Arbeiten in die Zellen und verwandeln den ehemaligen Ort der Unfreiheit in ein Zentrum der lebendigen Auseinandersetzung und der geistigen Freiheit. Künstler wie Ai Weiwei, Monica Bonvicini, Maurizio Cattelan, Olafur Eliasson, Ayşe Erkmen, Richard Jackson, Christian Jankowski, Alexander Kluge, Julian Rosefeldt, Günther Uecker, Erwin Wurm oder Zhang Peili präsentieren Werke, die eigens  für die Ausstellung angefertigt werden, teils direkt vor Ort entstehen oder sehr gezielt ausgewählt wurden. Die Ausstellungsstandorte Berlin und Kassel wirken mit eigenen Künstlerbeiträgen als Satelliten der zentralen Wittenberger Ausstellung. Hier zieht die Kunst in Kirchengebäude ein.

    Die künstlerischen Reflexionen  kreisen um Themen wie Freiheit und deren Gefährdung, Demagogie und Widerstand, Verantwortung und Toleranz, vor dem Hintergrund gravierender politischer, sozialer und religiöser Konflikte und einer medialen Neuordnung der Welt.
    +++ Den konvertierten Katholiken Markus Lüpertz fasziniert die Ambivalenz Luthers, welche er in einem Denkmal umsetzt. +++ Jonathan Meese greift die Furcht des Reformators vor dem Teufel auf und gestaltet in Wittenberg eine Zelle mit einem Manifest über den Teufel. +++ Die Italienerin Marzia Migliora verwandelt eine der Gefängniszellen in einen Tresorraum. +++ Luise Schröder bezieht die Wittenberger Bevölkerung in ihr Projekt im Stadtraum ein und sucht eine Kandidatin für die nächste Gedenktafel der Stadt. +++ Die chinesische Künstlerin Jia thematisiert in ihrer Arbeit für Wittenberg die identitätsstiftende Kraft der Sprache  für eine Gesellschaft. +++
    Gilbert & George mit „Sündenbock-Bildern“ in der Berliner St. Matthäus-Kirche
    +++ In ihrer Serie SCAPEGOATING PICTURES zeigen sich die britischen Künstler als aufgeklärte Kritiker, die gefährliche Tendenzen benennen in einer Zeit, in der demokratische Errungenschaften wie Vielfalt oder Meinungsfreiheit auf dem Prüfstand stehen.+++
    Shilpa Gupta und Thomas Kilpper in der Karlskirche Kassel
    +++ Guptas Sound-Installation I Keep Falling at You thematisiert die Macht der Sprache im digitalen Zeitalter. +++ Für Luther und die Avantgarde gestaltet Kilpper den Glockenturm der Karlskirche mit Material von gestrandeten Flüchtlingsbooten als Leuchtturm. +++
    Realisiert wird die Ausstellung "Luther und die Avantgarde" mit einem international tätigen kuratorischen Team, bestehend aus:
    Kay Heymer, Leiter Moderne Kunst, Stiftung Museum Kunstpalast, Düsseldorf; Susanne Kleine, Kuratorin, Bundeskunsthalle, Bonn; Dimitri Ozerkov, Leiter Moderne Kunst, State Hermitage Museum, St. Petersburg; Walter Smerling,  Vorsitzender Stiftung für Kunst und Kultur, Bonn und Sprecher des Kuratoriums; Peter Weibel, Direktor Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe und Dan Xu, Kunsthistorikerin, Stiftung für Kunst und Kultur, Bonn.
    Tickets sind in Kombination mit der Weltausstellung Reformation erhältlich. Weitere Informationen unter www.luther-avantgarde.de.

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    2017
    Di-So, 11-17 UhrGallery F 15 and Momentum Kunsthall Moss, Norway

    The ninth edition of the Momentum Biennial (M9) takes the notion of alienation as its starting point. In the term alienation the curators refer to a contemporary world where alien processes and entities are becoming an integrated part of our lives through technological, ecological and social transformations. We encounter and engage with the alien every day. Alienation is our contemporary condition. While more information and modes of communication are available to us than ever before, it is no easier to make sense of the whole. M9 addresses this confusion and insists on searching for new tools for greater understanding of the human condition through cross-pollination of methods, categories and disciplines.

    Contributors:
    Abigail deVille (US), Atelier Cyberspace (DK), Búi Aðalsteinsson (IS), H.R. Giger (CH), Johannes Heldén (SE), John Duncan (US), Jone Kvie (NO), Jussi Kivi (FI), Jenna Sutela (FI), Kapwani Kiwanga (CA), Kjersti Vetterstad (NO), Levi van Veluw (NL), Linda Persson (SE), Mediated Matter (US), Museum of Nonhumanity (FI), Olga Bergmann & Anna Hallin (IS), Patricia Piccinini (AU), Patrick Jackson (US), Pinar Yoldas (TR), Public Dreaming (NZ), Ragnar Þórisson (IS), Rana Hamadeh (LB), Rolf Nowotny (DK), Serina Erfjord (NO), Sonja Bäumel (AT), Stathis Tsemberlidis (GR), Third Ear (DK/US), Trollkrem (NO), Tuomas Kortteinen & Heikki Lotvonen (FI), Wael Shawky (EG), Ylva Westerlund (SE)

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    24
    Jun
    2017
    14 UhrPutlitz

    Die Stiftung Zukunft Berlin veranstaltet seit Oktober 2013 Lesungen mit Künstlern aus Berlin in jeweils einer der zahlreichen wunderbaren Dorfkirchen Brandenburgs. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, die Kenntnis voneinander und die gegenseitige Achtung in Berlin und bei unseren Nachbarn in Brandenburg zu erhöhen.
    Die erste Fontane-Lesung führt im Luther-Jahr 2017 nach Stepenitz in das älteste Zisterzienserinnenkloster der Mark: das Kloster Marienfließ. Die Familie Gans Edle Herren zu Putlitz hat das Kloster Marienfließ in der Prignitz 1231 für damals unverheiratete  Töchter der Adelsfamilie gegründet. Auch Theodor Fontane befasste sich in seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg mit dem Zisterzienser-Orden, die ja nach der Reformation vor 500 Jahren hierzulande ihre Bedeutung verloren. Die Klöster wurden aufgelöst. Das Klosterstift Marienfließ gehört nicht der evangelischen Kirche, sondern der Stiftung Evangelischenr Stift Marienfließ, ein gemeinnütziges, christliches Unternehmen.

    Empfang: 14 Uhr / Lesung:  ca. 15 Uhr.
    Um ANMELDUNG per Email unter luetjens@stiftungzukunftberlin.eu wird bis zum 27.3.2017 gebeten.

    Terminvorschau 2017:
    24. Juni: Putlitz
    16. Juli: Wiepersdorf: 16. Juli
    10. September: Steinhöfel
    8. Oktober: Chorin

  • Mo
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    Jun
    2017
    Mi
    28
    Jun
    2017
    Historisches Museum Frankfurt, Saalhof 1, 60311 Frankfurt
    By adopting participative strategies, individual experiences and subjective perspectives gain more and more importance in the museum. The conference brings together international voices to discuss the consequences of this turn to subjectivity. It aims to reflect on participatory approaches in collecting, displaying and researching and to analyze the impact of people’s subjectivity in the museum, whether it is from the museum workers, the visitors or the participants involved in projects. The conference is a joint effort of the Historisches Museum Frankfurt and the Department of Museology of the Universidade Lusófona of Humanities and Technologies in Lisbon to bring together researchers from different parts of the world to fill gaps between diverse museological traditions. The target is to promote the dialog and identify how the museum itself is transformed, along with its practices and methods.
    Registration
    For registration and further information please contact Érica de Abreu Gonçalves. You can contact her in Portuguese, English, French or German.
    Conference Fee
    The conference fee is 120€ (early bird 100€ if you register before April 26, 2017).
    The deadline for registration is May 26, 2017. The number of attendees is limited to 80 people.
    More details on https://www.historisches-museum-frankfurt.de/subjectivemuseum
  • So
    16
    Jul
    2017
    14 UhrWiepersdorf

    Die Stiftung Zukunft Berlin veranstaltet seit Oktober 2013 Lesungen mit Künstlern aus Berlin in jeweils einer der zahlreichen wunderbaren Dorfkirchen Brandenburgs. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, die Kenntnis voneinander und die gegenseitige Achtung in Berlin und bei unseren Nachbarn in Brandenburg zu erhöhen.
    Die erste Fontane-Lesung führt im Luther-Jahr 2017 nach Stepenitz in das älteste Zisterzienserinnenkloster der Mark: das Kloster Marienfließ. Die Familie Gans Edle Herren zu Putlitz hat das Kloster Marienfließ in der Prignitz 1231 für damals unverheiratete  Töchter der Adelsfamilie gegründet. Auch Theodor Fontane befasste sich in seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg mit dem Zisterzienser-Orden, die ja nach der Reformation vor 500 Jahren hierzulande ihre Bedeutung verloren. Die Klöster wurden aufgelöst. Das Klosterstift Marienfließ gehört nicht der evangelischen Kirche, sondern der Stiftung Evangelischenr Stift Marienfließ, ein gemeinnütziges, christliches Unternehmen.

    Empfang: 14 Uhr / Lesung:  ca. 15 Uhr.
    Um ANMELDUNG per Email unter luetjens@stiftungzukunftberlin.eu wird bis zum 27.3.2017 gebeten.

    Terminvorschau 2017:
    16. Juli: Wiepersdorf
    10. September: Steinhöfel
    8. Oktober: Chorin