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  • Fr
    27
    Okt
    2017
    Fr
    01
    Mrz
    2019
    Museumsinsel Berlin, Bode-Museum Am Kupfergraben, 10117 Berlin

    Unvergleichlich und ungewöhnlich: Über 70 Hauptwerke afrikanischer Skulptur aus dem Ethnologischen Museum sind zu Gast im Bode-Museum. Kunst aus West- und Zentralafrika trifft auf Meisterwerke aus Byzanz, Italien und Mitteleuropa – noch nie wurden die Skulpturentraditionen der beiden Kontinente so umfangreich miteinander verglichen. Im direkten und intensiven Dialog geht es um die großen Themen der Menschen: Macht und Tod, Schönheit und Ästhetik, Identität und Erinnerung – veranschaulicht anhand von 20 Gegenüberstellungen,

    Begleitend zur Ausstellung erscheinen ein umfangreicher Katalog sowie eine App, die die Themen der Ausstellung pointiert vertiefen.

  • Sa
    18
    Aug
    2018
    Mo
    19
    Nov
    2018
    Pinacoteca de São Paulo, Praça da Luz, 2, São Paulo, Brazil

    This presentation offers a final opportunity to see the show, following its success both at the Hammer Museum in Los Angeles and the Brooklyn Museum in New York. The major group exhibition brings together over 280 artworks by 120 women artists, looking at the female body as a form of expression of social and political criticism during one of the most turbulent periods in recent history.

    Curated by British Venezuelan art historian and curator Cecilia Fajardo-Hill and Argentine researcher Andrea Giunta, the show is the first in history to present an extensive mapping of the experimental artistic practices of Latin women artists and their influence on international art production. In total, 120 artists will represent 15 countries, bringing together more than 280 works in a variety of techniques and on different supports, such as photography, video, painting and others. Its presentation in São Paulo includes the collaboration of the Pinacoteca’s Chief Curator Valéria Piccoli.

    By giving visibility to a remarkable artistic production created between 1960 and 1985 by women who lived in Latin American countries, and by Latina and Chicana women born in the United States, Radical Women addresses a gap in the history of art. The exhibition presents works by some of the most influential artists of the 20th century including Lygia Pape, Cecilia Vicuña, Ana Mendieta, Anna Maria Maiolino, Beatriz Gonzalez and Marta Minujín – alongside that of less well-known artists such as the Cuban artist Zilia Sánchez, whose works are imbued with geometric abstraction and eroticism, the Colombian artist Feliza Bursztyn and the Brazilians Leticia Parente, one of the pioneers of video art, and Teresinha Soares, sculptor and painter who has recently been attracting international attention.

     

  • Sa
    08
    Sep
    2018
    So
    04
    Nov
    2018
    Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

    Die Ausstellung Wir verrecken vor Lachen! – 50 Jahre Karikatürkei rückt die politisch-gesellschaftliche Relevanz der Karikaturkunst in der Türkei von 1972 bis heute in den Fokus. Durch diesen zeitlichen Bogen wird die Traditionslinie der türkischen Satire nachvollziehbar. Zum einen in ästhetischer Hinsicht, schließlich lässt sich das grafische Konzept fast aller Satirezeitschriften in der heutigen Türkei auf die 1972 erstmalig erscheinende Zeitschrift Girgir zurückführen, die den Startschuss für ein massentaugliches Blatt gab. Zum anderen diente dessen legendäre vorletzte Seite mit Rubriken wie „Grünschnabel“ oder „Eier vorm Schlüpfen“  als Talentschmiede für den zeichnenden Nachwuchs, so dass die renommiertesten Karikaturist*innen der Gegenwart sich dort mit ihren ersten Arbeiten erproben konnten. Bis heute prägen diese Generationen die Karikaturkunst der Türkei. Auch auf inhaltlicher Ebene wird die gegenwärtige Karikaturkunst kontextualisiert, werden Kontinuitäten und thematische Entwicklungen aufgezeigt. In den Themenfeldern wie Sexualität, politischer Widerstand, feministische Perspektiven oder deutsch-türkische Arbeitsmigration wird die Satire in ihrem Facettenreichtum, ihrem enormen kreativen Potenzial erlebbar.

    Damit lenkt die Ausstellung das Augenmerk auf ein dissidentes künstlerisches Feld, das im westlichen Bewusstsein wenig präsent ist. Karikaturkunst als kritisches Genre – und als Massenphänomen – findet in der gegenwärtigen Türkei-Berichterstattung kaum Raum. In der oft grell zugespitzten Nachrichtenrealität werden zumeist nur Arbeiten regimetreuer Zeichner*innen herangezogen, die etwa Angela Merkel als Hitler-Wiedergängerin oder in anderen Nazi-Zusammenhängen zeigen. Die Gefahr, in die sich widerständige Cartoonist*innen genau so wie andere Kulturschaffende und Oppositionelle begeben, bleibt dagegen überwiegend ausgeblendet. Ebenso das hierzulande völlig unbekannte breite Spektrum von radikalen ästhetischen Ansätzen zwischen Cartoon, Graphic Novel und Comic.

    Die Ausstellung Wir verrecken vor Lachen! – 50 Jahre Karikatürkei mit ihrem umfangreichen Rahmenprogramm aus Künstler*innengesprächen, Performances, Stand Up, Workshop, Vorträgen u.a. soll weniger zum bloßen Anschauen und Ausstellen einladen als vielmehr zum Interagieren und Teilen des gemeinsamen Humors. Denn „Autorität bedarf zu ihrer Erhaltung und Sicherung des Respekts entweder vor der Person oder dem Amt. Ihr gefährlichster Gegner ist nicht Feindschaft, sondern Verachtung, und was sie am sichersten unterminiert, ist das Lachen.“ (Hannah Arendt) Die aktuellen Resonanzräume der Satire zeigen in ihrem zunehmend begrenzten Raum das gesellschaftlich-künstlerische Potential der Karikaturist*innen im Hinblick auf ihre politische Widerständigkeit auf und sollen sie stärken.

  • So
    09
    Sep
    2018
    So
    20
    Jan
    2019
    Stiftung Brandenburger Tor im Max Liebermann Haus, Pariser Platz 7, 10117 Berlin

    Die Ausstellung stellt erstmals in Europa die zwei Ikonen der Architektur Hans Scharoun und Frank Gehry gegenüber. Zwar sind sich beide nie begegnet, doch ist ihr Werk eng miteinander verknüpft. Dies zeigt sich besonders an ihren wohl berühmtesten Bauwerken: Die vor 15 Jahren eröffnete Walt Disney Concert Hall von Frank Gehry in Los Angeles und die Philharmonie von Hans Scharoun, erbaut im geteilten Berlin in den 1960er Jahren und vor genau 55 Jahren eingeweiht.

  • Sa
    29
    Sep
    2018
    Mi
    09
    Jan
    2019
    Galerie im Körnerpark, Schierker Str. 8, 12051 Berlin

    Seit über 20 Jahren lenkt der Fotograf Nihad Nino Pušija den Blick auf die Lebensrealitäten der über ganz Europa verstreut lebenden Roma. In der Ausstellung SO IST DAS BEI UNS zeigt er vor allem neue Serien, in denen der Fokus auf kreativen Menschen liegt, die zwischen den Kulturen pendeln. Ob es sich dabei um die Mitglieder einer Band in Brünn handelt, die im Alltag als Polizisten arbeiten, um mehrfach von der Abschiebung bedrohte Rapper und Aktivisten in Essen, um einen alten Flamenco-Tänzer, der in Sevilla ein leerstehendes Kulturhaus belebt – stets geht es Pušija nicht um „die Geflüchteten“, „die Migranten“, sondern um Individuen jenseits der üblichen Stereotype.

    Seit Beginn seiner Arbeit als Fotograf setzt sich Pušija mit antiziganistischen Vorurteilen und politischen Herausforderung wie Abschiebung und Integration auseinander. Dabei hebt er jedoch nie den moralischen Zeigefinger, sondern bettet diese Themen – oft durchaus humorvoll – in Kontexte des alltäglichen Lebens ein. Pušijas Porträts von Kindern und Jugendlichen gehen sensibel mit deren Suche nach Identität um. Seine Fotografien regen zur kritischen Reflexion darüber an, welche Rolle Eigen- und Fremdbilder für das Selbstverständnis der Menschen in Europa spielen.
  • Fr
    05
    Okt
    2018
    So
    28
    Okt
    2018
    Nikolskoer Landpartie, Berlin

    Die internationale experimentelle Ausstellung „Through a Forest Wilderness“ nimmt erstmals den existenziellen Dialog zwischen Kunst und Wald in den Blick. Seit den 1960er Jahren eroberten Künstler weltweit neues Terrain außerhalb kommerzialisierter Institutionen. Besonders den Künstlern aus Mittel- und Osteuropa diente die Natur als Rückzugsraum für Aktivitäten, die im offiziellen Kulturleben unerwünscht waren. Auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs entwickelte sich ein ökologisches Bewusstsein. „Through a Forest Wilderness“ findet konsequenterweise im Wald statt – im Berliner Forst Düppel zwischen Königstraße und Pfaueninsel, der Nikolskoer Landpartie.

    Ein Schwerpunkt der Ausstellung sind Aktionen und ephemere Installationen. Zu erleben sind viele namhafte Künstler aus Happening, Fluxus, konkreter Poesie, Konzeptkunst und Minimal Art. Die Präsentation umfasst Rekonstruktionen historischer Werke und Fotodokumentationen künstlerischer Aktionen von 1960 bis heute ebenso wie aktuelle Interventionen, Performances, Filmscreenings, Führungen und Vorträge.

    „The clearest way into the Universe is through a forest wilderness“, erkannte der schottisch-amerikanische Naturforscher John Muir schon 1890. Mit der Aktionskunst ist seit den 1960er Jahren das Verhältnis Kunst und Natur in eine neue Phase getreten. Bemühten sich die Künstler früherer Generationen um eine Darstellung nach der Natur, so begann nun eine intensive, existenzielle und oft körperliche Auseinandersetzung mit der Natur. Für Künstler war der Wald nicht mehr Ort romantischer Verklärung oder des malerischen Naturstudiums, sondern eine Umgebung, die am eigenen Körper erfahren und als Partner in den künstlerischen Prozess einbezogen wurde.

    „Through a Forest Wilderness“ ist auf mehrere Jahre angelegt – ein vorbereitendes Projekt mit Konferenz und dokumentarischer Ausstellung fand 2017 im Brandenburgischen Kunstverein Potsdam statt. Eine Ausstellungstour ist in Vorbereitung. Zur Ausstellung erscheint zudem eine ausführliche deutsch/englische Publikation im DOWN WITH ART! Verlag, Potsdam.

    Die Ausstellung findet in Kooperation und Abstimmung mit den Berliner Forsten statt. Alle Interventionen im Wald stehen unter der obersten Priorität des Umweltschutzes. Mit der Präsentation im Wald, der viel Freiraum bietet und die Besucher zu Entdeckungen abseits ausgetretener Pfade einlädt, soll auch das Potential von Natur als Kulturort ausgelotet werden.

    Künstler: ANK, Visarid, SOUP 69 (EE/UdSSR), ARTPROSPEKT P.O.P. (SK), Eugen Blume/Erhard Monden (DE), Bård Breivik (NO), Eberhard Göschel (DE), Gutai (JP), Gordon Matta-Clark (US), Fina Miralles (ES), CLARA MOSCH (DE), Gorgona (HR), Aleksandar Battista Ilić (HR), Vladimír Havlík (CZ), Geoffrey Hendricks (US), Wolfgang Henne/Michael Kunert/Steffen Volmer (DE), Lumír Hladík (CZ/CA), Villem Jahu (EE), Allan Kaprow (US), Bengt af Klintberg (SE), Kollektive Aktionen / Collective Actions (RU), Milan Knížák (CZ), Hilde Krohn Huse (NO), Jackson Mac Low (US), Cecylia Malik (PL), Reiner Maria Matysik (DE), OHO (SI), Yoko Ono (JP/US), Pécsi Műhely (HU), Carolee Schneemann (US), Mieko Shiomi (JP), Petr Štembera (CZ), Jan Steklík (CZ), Kishio Suga (JP), Margita Titlová Ylovsky (CZ),Jiří Valoch (CZ), Robert Watts (US), Vadim Zakharov (RU/DE), Jana Želibská (SK).

  • Fr
    12
    Okt
    2018
    So
    03
    Feb
    2019
    ifa-Galerie Berlin, Linienstr. 139/140, 10115 Berlin

    Mit Zainab Andalibe, Kenza Benamour, Hicham Berrada, Mohammed Laouli, Abdessamad El Montassir, Anna Raimondo, Leila Sadel und Anike Joyce Sadiq.

    Es ist das visuell Wahrnehmbare, das heute maßgeblich die Vorstellung von der uns umgebenden Welt bestimmt. Unsere Gesellschaft ist geprägt von einem unaufhörlichen Bilderstrom. Soziale Netzwerke diktieren die Gesetze der Information, indem sie im Sekundentakt visuelle Codes erzeugen, die unmittelbar auf Instagram oder Facebook veröffentlicht werden.
    Infolge der Konzentration auf das Visuelle ist alles Unmanifestierte, also all das, was nicht in Erscheinung tritt und sich der visuellen Sinneswahrnehmung entzieht, aus der kollektiven Vorstellung verbannt worden: Die Dimension des Spirituellen hat hierdurch für unsere Belange an Bedeutung verloren. Indem der Westen seine „universellen“ Codes und Standards durchsetzte, wies er dem Unmanifestierten eine untergeordnete Wichtigkeit zu. Doch einhergehend mit einem neuerlich aufkommenden Bedürfnis nach Spiritualität werden in den westlichen Gesellschaften nun vielfältige Versuche unternommen, diesen Bereich der möglichen Erfahrung wieder in den Alltag zu integrieren.

    Der Blick auf Beispiele des afrikanischen Kontinents zeigt, dass der Dialog zwischen der spirituellen und der materiellen Dimension zuweilen kontrovers geführt, jedoch nie unterbrochen wurde. Die Herausforderung hierbei ist, diese Koexistenz in eine dynamische Kontinuität zu übertragen, ohne sich in eine überholte, traditionalistische Vision eines (oft selbst-)exotisierten Afrikas verstricken zu lassen. Die Ausstellung Invisible lädt dazu ein, die Grenzen des Sichtbaren wieder miteinzubeziehen. Die gezeigten künstlerischen Strategien greifen auf unterschiedliche Weise das Unmanifestierte spiritueller Dimensionen auf, indem sie sich mit Ritualen, Praktiken und Mythen auseinandersetzen, die im Alltag der Künstlerinnen und Künstler verankert sind.

    Kuratiert von Alya Sebti

  • Sa
    13
    Okt
    2018
    So
    06
    Jan
    2019
    KW Institute for Contemporary Art, Auguststraße 69 , 10117 Berlin
    Die Ausstellung mit dem Titel Retrospective 1965–2017 ist die erste, groß angelegte Präsentation von González' Arbeit außerhalb Kolumbiens und entstand in Zusammenarbeit mit dem CAPC musée d’art contemporain de Bordeaux und dem Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía in Madrid.
    Beatriz González (*1938 in Bucaramanga, CO) zählt zu den zentralen Figuren der lateinamerikanischen Kunstszene, deren künstlerische Praxis seit den 1950er Jahren von Ikonenmalerei, kunsthistorischen Motiven, lokalen Stilrichtungen und massenmedialer Ästhetik geprägt ist. In ihrer Arbeit befasst sich González mit Alltagsszenen und öffentlichen Ritualen des Widerstands – politische Ereignisse der jüngeren Vergangenheit des Landes thematisiert sie vom Standpunkt ihrer eigenständigen Perspektive, reichert diese mit Subjektivität und Intimität an und bricht somit mit dem anonymen, unpersönlichen Stil der Pop Art.
    Die Ausstellung wird kuratiert von María Inés Rodríguez und Krist Gruijthuijsen und präsentiert eine Auswahl von über 120 Arbeiten, die zwischen 1965 und 2017 entstanden sind.
  • Sa
    01
    Dez
    2018
    Sa
    13
    Apr
    2019
    Times Art Center Berlin, Potsdamer Straße 87, 10785 Berlin

    Das Times Art Center Berlin (TACB) eröffnet am 30. November 2018 in Berlin als neuer experimenteller Raum für zeitgenössische Kunst aus China. In den vergangenen Jahren ist in China geschaffene Kunst – ob von Künstler*innen aus China oder aus dem Ausland – zu einem wichtigen Teil der globalen Kunstszene geworden. Nun ist es an der Zeit, diese Entwicklung in Berlin stärker sichtbar zu machen. Dazu möchte das TACB, eine dem renommierten Guangdong Times Museum im südchinesischen Guangzhou zugeordnete Organisation, einen Beitrag leisten. Das Times Art Center Berlin stellt einen bedeutenden Teil der chinesischen Kunstwelt vor, der im Westen weniger bekannt und auf dem globalen Kunstmarkt unterrepräsentiert ist – die experimentelle Kunstszene aus dem Perlflussdelta. Die dreiteilige Eröffnungsausstellung „The D-Tale, Videokunst aus dem Perlflussdelta“ wird kuratiert von HOU Hanru und XI Bei, künstlerische Leiterin des TACB.

  • Sa
    15
    Dez
    2018
    So
    03
    Mrz
    2019
    Hôtel des Postes, Rue Wencker, 67000 Strasbourg

    Welchen Status hat der Mensch in einer digitalen Welt? Fragen nach persönlicher Freiheit und digitalem Dasein entstehen dort, wo Menschen und Objekte eng miteinander vernetzt sind, eine digitale Revolution ihren Lauf nimmt und das Internet als unerschöpfliche wie umstrittene Quelle von Wissen und Austausch wahrgenommen wird. Es sind die zentralen Fragen der ersten Strasbourg Biennale – eine zeitgenössische Untersuchung flankiert vom historischen Erbe der Stadt.