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Sharing Events

  • Fr
    27
    Okt
    2017
    Fr
    01
    Mrz
    2019
    Museumsinsel Berlin, Bode-Museum Am Kupfergraben, 10117 Berlin

    Unvergleichlich und ungewöhnlich: Über 70 Hauptwerke afrikanischer Skulptur aus dem Ethnologischen Museum sind zu Gast im Bode-Museum. Kunst aus West- und Zentralafrika trifft auf Meisterwerke aus Byzanz, Italien und Mitteleuropa – noch nie wurden die Skulpturentraditionen der beiden Kontinente so umfangreich miteinander verglichen. Im direkten und intensiven Dialog geht es um die großen Themen der Menschen: Macht und Tod, Schönheit und Ästhetik, Identität und Erinnerung – veranschaulicht anhand von 20 Gegenüberstellungen,

    Begleitend zur Ausstellung erscheinen ein umfangreicher Katalog sowie eine App, die die Themen der Ausstellung pointiert vertiefen.

  • Sa
    03
    Feb
    2018
    So
    03
    Jun
    2018
    Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln

    Mit Sympathie und beobachtender Distanz fing das Fotografenehepaar Pirkle Jones und Ruth-Marion Baruch das San Francisco der 1960er-Jahre ein, in dem die Black Panthers aus der Bürgerrechtsbewegung hervorgingen und Hippies im Stadtteil Haight-Ashbury neue Lebens- und Arbeitsformen erprobten. Es war eine Zeit, in der gerade an der Westküste der USA die verschiedenen Strömungen von Bürgerrechtsbewegung und Counter Culture auf besondere Weise verdichtet waren. Die Politisierung und Radikalisierung nach der Ermordung von Malcolm X und den blutigen Rassenunruhen in Watts, Los Angeles, standen neben anarchischem Hedonismus und die agitativen Plakate der Black Panther waren neben psychedelischen Postern der Hippiekultur im Stadtbild zu finden.

  • Fr
    16
    Feb
    2018
    So
    27
    Mai
    2018
    Schirn Kunsthalle Frankfurt, Römerberg, 60311 Frankfurt

    Jean-Michel Basquiat (1960–1988) zählt heute zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Mehr als 30 Jahre nach seiner letzten Einzelpräsentation in einer öffentlichen Sammlung in Deutschland widmet die Schirn Kunsthalle Frankfurt dem Werk des US-amerikanischen Künstlers eine große Ausstellung. Vom 16. Februar bis 27. Mai 2018 wird in über 100 Werken erstmals Basquiats Beziehung zu Musik, Texten, Film und Fernsehen seiner Zeit in einem übergeordneten kulturellen Zusammenhang deutlich.

  • Fr
    23
    Feb
    2018
    So
    26
    Aug
    2018
    Di, Do–So 10–18 Uhr | Mi 12–20 UhrMuseum Ephraim-Palais, Poststraße 16, 10178 Berlin

    Die neue große Sonderausstellung im Museum Ephraim-Palais trägt den Titel eines 1908 erschienenen Buches des Philosophen und Architekten August Endell, das zum Sehen und Gestalten der Großstadt einlädt. Ausgehend vom Grundgedanken dieser Schrift zeigt die Ausstellung, wie Künstlerinnen und Künstler vom 19. Jahrhundert bis heute die städtischen und sozialen Strukturen Berlins sehen.

    Ob „Spree-Athen“ oder urbane Metropole – es geht um die äußere Erscheinung der Stadt und die dahinter verborgene Schönheit, für die uns Malerei uns die Augen öffnen kann. Bewusst wird dabei auf multimediales Beiwerk verzichtet: Die Ausstellung fordert dazu heraus, sich dem Wesen der Stadt allein durch die Augen des Betrachters zu nähern.

    Und so sind die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung dazu eingeladen, anhand der Bilder auch ihren eigenen, ganz persönlichen Blick auf das Wesen der Stadt hinter Schmutz und grauen Fassaden zu schärfen.

  • Do
    08
    Mrz
    2018
    Mo
    28
    Mai
    2018
    Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn
    Die Ausstellung „Deutschland ist keine Insel - Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland, Ankäufe von 2012 bis 2016“ zeigt vom 8. März bis 27. Mai rund 150 Werke von 81 Künstlerinnen und Künstlern, deren Arbeiten innerhalb der letzten fünf Jahre von einer Fachkommission für die Sammlung der Bundesrepublik angekauft wurden. Die Auswahl der Werke gibt einen Überblick über die aktuelle Kunstproduktion und umfasst eine breite Palette künstlerischer Ausdrucksformen – von Installationen, Zeichnung, Malerei und Skulptur bis hin zu Fotografie, Video und akustischen Arbeiten.
     
    Die 1970 gegründete Sammlung zeitgenössischer Kunst des Bundes mit ihren mittlerweile rund 1.750 Werken wird von der Kulturstaatsministerin verwaltet und betreut. Für Neuerwerbungen und notwendige Restaurierungen stehen aus ihrem Etat jährlich 485.000 Euro zur Verfügung. Zwischen 2012 und 2016 wurden damit 173 Arbeiten für rund 1,7 Mio. Euro erworben.
     

     

  • Fr
    09
    Mrz
    2018
    So
    15
    Jul
    2018
    Di – Fr 10 – 17 Uhr, Sa + So 11 – 18 UhrMuseum Europäischer Kulturen, Arnimallee 25, 14195 Berlin

    Frauen spielen bei Migrationsbewegungen eine zentrale Rolle, weil sie Verantwortung an Stellen übernehmen müssen, die ihnen vorher versagt war. Sie fliehen nicht nur vor Krieg, sondern auch vor Geschlechterdiskriminierung, die viele in ihrer Heimat erfahren mussten. Seit 2015 porträtiert Heike Steinweg Frauen, die in Berlin im Exil leben. Die Porträtierten haben sehr unterschiedliche kulturelle und soziale Hintergründe. Gemeinsam sind ihnen ihr Wille und ihr Mut, neu zu beginnen. Heike Steinweg legt den Fokus ihrer Arbeit darauf, in den Frauen nicht Opfer zu sehen, sondern Menschen, die die Entscheidung getroffen haben, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und sich ein neues Leben im Exil aufzubauen. In der Ausstellung werden Fotografien von 33 Protagonistinnen lebensgroß präsentiert. Neben den Porträts finden sich kurze Gedanken, biografische Berichte und literarische Texte der Beteiligten.

     

  • Sa
    17
    Mrz
    2018
    Do
    07
    Jun
    2018
    Di-Fr/Tue-Fri 11-18.30 Uhr, So-Mo/Sun-Mon 13-17 Uhr und Samstag, 17. März 2018, 13-17 UhrAedes Architekturforum, Christinenstraße 18-19, 10119 Berlin

    Das Überdenken von Strategien für die Entwicklung von ländlichen Gebieten ist eine dringende globale Herausforderung. Um eine internationale Diskussion anzuregen präsentiert das Aedes Architekturforum Berlin ein bemerkenswertes Beispiel aus dem ländlichen China.

    Dynamische Urbanisierungsprozesse prägen weite Teile der Welt, besonders in China. Die junge Bevölkerung wandert in die Städte, wohingegen viele ältere Menschen und Kinder in den ländlichen Gegenden zurückbleiben. Während im deutschen Hinterland Bahnstrecken stillgelegt werden und die digitale Infrastruktur mangelhaft ist, begegnet man der Landflucht in China mit neuen Schnellzugtrassen und der Breitbandversorgung bis ins hinterste Bergdorf. Aber auch Architektur im kleinen Maßstab schafft positive Zukunftsperspektiven für die kulturelle, soziale sowie ökonomische Entwicklung. In der bergigen Landschaft der Region Songyang plante die Architektin Xu Tiantian in Zusammenarbeit mit der engagierten Provinzregierung und der lokalen Bevölkerung kluge architektonische Akupunkturen, durch die eine Art neues „rurales Selbstbewusstsein“ entstanden ist.

    „Rural Moves – The Songyang Story“ zeigt neun realisierte Projekte und erläutert sie mit Modellen, Plänen und Fotografien sowie durch eine Filminstallation, die die neue Architektur, die Kultur und Geschichten der Menschen in Songyang vorstellt und einen Einblick in die Prozesse, die Projekte, deren Einbettung in die Umgebung und in das gesellschaftliche und ökonomische Gefüge gibt.
    Mehr Informationen unter: http://www.aedes-arc.de/cms/aedes/de/programm?id=18225737

  • Mi
    21
    Mrz
    2018
    So
    27
    Mai
    2018
    Schirn Kunsthalle Frankfurt, Römerberg, 60311 Frankfurt

    Seit einiger Zeit erlebt die Gesellschaft den Weg der Kunst zurück ins Politische – ein Repolitisierung ist spürbar. Bilder von Demonstrationen in den Medien – wehende Fahnen, Banner und Transparente auf den Straßen und Plätzen wie etwa beim Women’s March, den Anti-Brexit-Kampagnen oder den Occupy-Aktionen prägen die öffentliche Wahrnehmung der letzten Jahre. Es sind neue Protestwellen, die ganz unterschiedliche Kontexte, Länder und politische Systeme betreffen. Das bewegt auch die Künstlerinnen und Künstler. Sie schaffen Werke, die sie als Instrumente der Kritik verstehen und die ausdrücklich politisch motiviert sind.

    Vom 21. März bis 27. Mai 2018 präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt eine große Ausstellung zur politischen Kunst der Gegenwart. Anhand unterschiedlichster Medien wie Installation, Fotografie, Zeichnung, Malerei und Film unternimmt „Power to the People. Politeit einiger Zeit erlebt die Gesellschaft den Weg der Kunst zurück ins Politische – ein Repolitisierung ist spürbar. Bilder von Demonstrationen in den Medien – wehende Fahnen, Banner und Transparente auf den Straßen und Plätzen wie etwa beim Women’s March, den Anti-Brexit-Kampagnen oder den Occupy-Aktionen prägen die öffentliche Wahrnehmung der letzten Jahre. Es sind neue Protestwellen, die ganz unterschiedliche Kontexte, Länder und politische Systeme betreffen. Das bewegt auch die Künstlerinnen und Künstler. Sie schaffen Werke, die sie als Instrumente der Kritik verstehen und die ausdrücklich politisch motiviert sind.

    Der Fokus der Ausstellung liegt auf grundsätzlichen Fragen und Auseinandersetzungen mit Phänomenen und Möglichkeiten politischer Teilhabe. Dabei werden Haltungen infrage gestellt, Formen des Protests abgebildet, und neue Stufen der Entdemokratisierung ins Visier genommen. Die Schirn vereint 43 Werke von Halil Altindere, Phyllida Barlow, Guillaume Bijl, Julius von Bismarck, Andrea Bowers, Osman Bozkurt, Tobias Donat, Sam Durant, Omer Fast, Mark Flood, Forensic Architecture, Dani Gal, Katie Holten, Adelita Husni-Bey, Hiwa K, Edgar Leciejewski, Jonathan Monk, Ahmet Öğüt, Ricarda Roggan, Marinella Senatore, Rirkrit Tiravanija, Nasan Tur und Jens Ullrich. Indem die Ausstellung künstlerische Positionen aus unterschiedlichen Ländern, von Deutschland über England oder Belgien bis zu den USA, der Türkei, Israel oder Libyen vereint, regt sie zur Reflexion darüber an, wie politische Beteiligung aussehen kann und welche Konsequenzen sie jeweils nach sich zieht.ische Kunst jetzt“ eine Bestandsaufnahme zeitgenössischer Positionen, die sich als Seismografen des politischen Handelns lesen lassen.

     

  • Do
    22
    Mrz
    2018
    So
    26
    Aug
    2018
    Liebighaus, Schaumainkai 71, 60596 Frankfurt am Main

    In einem umfassenden Ausstellungsprojekt bringt William Kentridge (geb. 1955) vom 22. März bis 26. August 2018 seine Werke in einen Dialog mit der 5.000 Jahre überspannenden Sammlung des Frankfurter Museums. Die groß angelegte Ausstellung „William Kentridge. O Sentimental Machine“ präsentiert anhand von über 80 teils raumfüllenden Arbeiten und Installationen das ganze Spektrum im Œuvre des südafrikanischen Künstlers. Kentridge ist international für seine Zeichnungen, Filme, Theater- und Opernproduktionen bekannt. Seine bereits in Einzelausstellungen im Museum of Modern Art in New York, in der Albertina in Wien und im Louvre in Paris, aber auch im Rahmen von Operninszenierungen an der Metropolitan Opera in New York, der Scala in Mailand, bei den Salzburger Festspielen oder bei der Documenta gezeigte künstlerische Praxis ist grundlegend interdisziplinär und führt unterschiedliche Medien und Genres zusammen. Die von Sabine Theunissen inszenierte und von Vinzenz Brinkmann und Kristin Schrader kuratierte Ausstellung erstreckt sich über nahezu alle Bereiche und Räume der Liebieghaus Skulpturensammlung: von der Antikensammlung über die Mittelalterräume bis in die Studioli der historistischen Villa Liebieg. Zu erleben ist ein künstlerischer Dialog quer durch das gesamte Museum, in dem die konzeptuellen, narrativen und ästhetischen Intentionen des Künstlers eine enge Verbindung mit der musealen Sammlungspräsentation des Liebieghauses eingehen.

  • Fr
    23
    Mrz
    2018
    So
    19
    Aug
    2018
    Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin, Invalidenstr. 50-51, 10557 Berlin

    „Hello World. Revision einer Sammlung“ ist eine kritische Untersuchung der Sammlung der Nationalgalerie und ihrer vorwiegend westlichen Ausrichtung: Wie sähe sie heute aus, hätte ein weltoffeneres Verständnis ihren Kunstbegriff und ihre Entstehung geprägt? Wie würde sich dies auf den Kanon und seine kunsthistorischen Narrative auswirken? Anhand dieser Fragen entfaltet sich die Ausstellung in mehr als zehn thematischen Kapiteln als eine vielstimmige Zusammenarbeit interner und externer Kuratorinnen und Kuratoren über die gesamte Ausstellungsfläche des Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin.

    „Hello World“ legt den Fokus auf transnationale künstlerische Netzwerke und auf Momente transkultureller Verflechtungen seit dem späten 19. Jahrhundert bis heute. Die Ausstellung zeigt mehr als 120 Gemälde, Skulpturen, Installationen, Videos und Filme von rund 80 Künstlerinnen und Künstlern aus dem Bestand der Nationalgalerie, die Ausgangspunkte zur Erkundung verborgener Erzählungen und neuer Perspektiven auf die Sammlung und ihre Geschichte bilden. Darunter etwa Heinrich Vogelers Weg in die Sowjetunion, der Aufenthalt des Dadaisten Tomoyoshi Murayama im Berlin der 1920er-Jahre oder die Kollaborationen von Nicolás García Uriburu und Joseph Beuys. „Hello World“ wird dafür ergänzt aus den Beständen des Ethnologischen Museums, des Museums für Asiatische Kunst, des Kupferstichkabinetts und der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin, der Staatsbibliothek Berlin sowie durch internationale Leihgaben.

    Als Institution mit fünf Häusern beherbergt die Nationalgalerie eine umfangreiche Sammlung von Kunst seit 1800. Mitte des 19. Jahrhunderts hervorgegangen aus der Schenkung einer Privatsammlung, entwickelte sich bereits Anfang des 20. Jahrhunderts aus der Sammlung der Nationalgalerie heraus die Idee eines Museums der Gegenwart, das zwischen 1919 und 1937 im Kronprinzenpalais bestand. Dessen Bestände waren nach dem Zweiten Weltkrieg auf Häuser in Ost- und West-Berlin verteilt und sind seit 1996 im Hamburger Bahnhof beheimatet. Die historischen Brüche durch Nationalsozialismus, Zweiten Weltkrieg und Kalten Krieg bilden sich deutlich in ihren Beständen ab. „Hello World“ befragt die Sammlung der Nationalgalerie erstmals explizit nach ihrer eurozentrischen Prägung und stellt so zur Diskussion, wie eine Museumssammlung sich heute neu verorten kann.

    Entwickelt wurde die Ausstellung von Udo Kittelmann mit Sven Beckstette, Daniela Bystron, Jenny Dirksen, Anna-Catharina Gebbers, Gabriele Knapstein, Melanie Roumiguière und Nina Schallenberg für die Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin, sowie den Gastkuratorinnen und -kuratoren Zdenka Badovinac, Eugen Blume, Clémentine Deliss, Natasha Ginwala und Azu Nwagbogu.

  • Fr
    20
    Apr
    2018
    So
    22
    Jul
    2018
    Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

    Die Ausstellung Covered in Time and History: Die Filme von Ana Mendieta ist vom 20. April bis 22. Juli 2018 im Gropius Bau zu sehen. Ana Mendietas Leben und künstlerisches Schaffen überschreitet viele Grenzen: Als Tochter einer politisch engagierten Familie in Kuba wurde sie in jungen Jahren in die USA geschickt, heute gilt Ana Mendieta als eine der herausragenden Künstler*innen der Nachkriegsgeschichte. Auch wenn ihre Arbeiten von der eigenen Biografie und Entstehungszeit in den 1970er und 1980er Jahren geprägt sind, weisen sie eine eigentümliche Aktualität auf. Vor dem Hintergrund gegenwärtiger Migrationsströme stellt ihr Werk eine Auseinandersetzung mit der fortdauernden Suche nach Verwurzelung und dem Gefühl von Zugehörigkeit dar. Die Ausstellung macht ihr Filmwerk erstmals in großem Umfang zugänglich und ist ein erster Blickwechsel innerhalb der Themenkomplexe Körper, Land, Grenzen, die in den kommenden Jahren im Gropius Bau aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden.

  • Sa
    21
    Apr
    2018
    Sa
    26
    Mai
    2018
    Di – Sa 12–19 UhrGalerie Wedding |Raum für zeitgenössische Kunst, Müllerstraße 146 – 147, 13353 Berlin

    Simon Fujiwaras Film »Joanne« zeigt die vielen Gesichter von Joanne, Simon Fujiwaras ehemaligen Gymnasiallehrerin. Joanne Salley, Gewinnerin des Miss-Nordirland-Schönheitswettbewerbs 1998, Künstlerin, Lehrerin und Boxmeisterin, hatte einen prägenden Einfluss auf Fujiwara und förderte sein kreatives Talent als Stipendiat an der angesehenen Harrow School für Jungen. Einige Jahre nach seinem Abgang fand Joanne sich in Mitten eines zerstörerischen britischen Boulevard-Skandals nachdem Schüler Oben-ohne-Fotos von ihr, die privat gemacht wurden, entdeckt und in Umlauf gebracht hatten.
    Die darauffolgende Medienkampagne spielte auf weibliche Stereotypen an, um die sensationellen Schlagzeilen zu bekräftigen und ihren Ruf als Lehrerin und öffentliche Person zu zerstören. In dem Versuch gegen die Medien anzukämpfen, die sie als »Oben-ohne-Lehrerin« stigmatisierten, starteten Fujiwara und Joanne mit der Produktion eines Kurzfilms, der sich mit den Themen, mit denen sich Salley im Zuge des Skandals konfrontiert sah, befasste, um einen neuen und authentischeren öffentlichen Eindruck von ihr zu schaffen.
    Die Ausstellung wird im Rahmen des zweijährigen Ausstellungsprogramms »Unsustainable Privileges« 2017/18 gezeigt, das die Vorstellung von Privilegien im nordeuropäischen, kapitalistischen und patriarchalen Kontext hinterfragt  und wird von Solvej Helweg Ovesen und Bonaventure Soh Bejeng Ndikung kuratiert.

    Eröffnung der Ausstellung ist am 20. April 2018 um 19 Uhr.
    Weitere Infos http://galeriewedding.de

     

  • Sa
    28
    Apr
    2018
    So
    22
    Jul
    2018
    KUNSTSAELE Berlin, Bülowstrasse 90, 10783 Berlin

    Selbst im prosperierenden Deutschland schwindet das Vertrauen in eine solidarische Weltgesellschaft. Der seit dem Ende des Kalten Krieges herrschende Glaube daran, dass die Welt künftig friedlicher, gerechter und für alle lebenswerter würde, wird gegenwärtig nicht nur durch global eskalierende Gewalt oder den wachsenden Einfluss demokratieferner Autokraten erschüttert, sondern ebenso durch die widerwillige Erkenntnis, dass auch der hiesige Wohlstand keine besseren Menschen hervorbringt.
     
    Die thematische Gruppenausstellung Haus der Sinnsuche in den KUNSTSAELEN Berlin, kuratiert von Ellen Blumenstein, wendet daher den Blick nach Innen, auf Binnenkonflikte unserer Gesellschaft. Als fiktives soziokulturelles Zentrum geht das Projekt der Frage nach, ob die historisch bewährte Formel vom guten Leben als Spannung zwischen Partikularinteresse und gesellschaftlichem Verantwortungsbewusstsein heute überhaupt noch produktiv sein kann. Dabei wird implizit auch die gesellschaftliche Funktion von Kunst und Kultur auf die Probe gestellt.

    Das Haus der Sinnsuche unternimmt ein ausstellerisches Experiment und bettet die präsentierten Werke in einen räumlichen Argumentationszusammenhang ein. Als temporäre soziale Einrichtung beherbergt die Schau vier unabhängige Institutionen und verschränkt Kunst mit einem Forschungslabor für Arbeit und Bildung (LAB), einem Festsaal für gemein- schaftsstiftende Aktivitäten, einem Ort des vitalen Glücksspiels (Club Fortuna) und einer Selbsthilfeeinrichtung.

    Den vier ineinandergreifenden und sich gegenseitig kommentierenden Bereichen ist ein Empfangs- und Wartezimmer vorgelagert, das selbst schon Teil der Ausstellung ist. Hier werden die Anliegen des Hauses und seiner Institutionen vorgestellt, und hier wird das Warten selbst zum Thema: Vergeudet man mit dem Warten kostbare Lebenszeit oder dient es, im Gegenteil, gar als Metapher für das Leben selbst?

    Künstler: Jonathas de Andrade, Kurdwin Ayub, Joost Baljeu, Marc Bijl, Julius von Bismarck, Boehler & Orendt, Melanie Bonajo, Club Fortuna, Jochen Dehn, Ceal Floyer, Rainald Grebe, Jenny Holzer, Reiner Kallhardt, On Kawara, Alexander Kluge, Terence Koh, Lawrence Lek, Katharina Mayer, Gianni Motti, Kateřina Šedá, Anton Stankowski, Klaus Steinmann, Mladen Stilinović, Pilvi Takala, Harald Thys & Jos De Gruyter, Gert Weber, Francesca Woodman, Helga Wretman.

    Kuratorin: Ellen Blumenstein

  • Mi
    02
    Mai
    2018
    Fr
    04
    Mai
    2018
    pre:publica am Dienstag: 16:00 - 21:00 Uhr Mittwoch: 08:30 - 22:00 Uhr (Hallenöffnung); bis 01:00 Uhr Partybereich Donnerstag: 09:00 - 22:00 Uhr (Hallenöffnung); bis 01:00 Uhr Partybereich Freitag: 09:00 - 20:00 Uhr (Hallenöffnung); bis 05:00 Uhr PartybereichSTATION Berlin, Luckenwalder Str. 4-6, 10963 Berlin

    "Als Reaktion auf das Zeitalter der Austauschbarkeit, des Überflusses und der Identitätslosigkeit hatte POP-Art In den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts das Triviale zur Kunst erhoben. Mit dem Motto POP reagiert die re:publica 2018 auf einen vergleichbaren Zeitgeist. Die von Andy Warhol prophezeiten 15 Minuten Ruhm schließlich haben sich erst im digitalen Zeitalter manifestiert. Wir werden uns also hineinbewegen in den Mainstream digitaler Populärkultur, sie besser kennen lernen und umgekehrt die Vielfalt und den Reichtum des Netzes zu größerer Popularität verhelfen. Wir möchten Filterbubbles platzen lassen, uns in die Öffentlichkeit stellen und Netzkultur und -politik greifbar machen. Wie die POP-Art-Bewegung Kultur aus den Museen und Galerien an Gemeinplätze trug, wird auch die re:publica 2018 an unerwarteten Orten stattfinden, auch wenn wir die STATION-Berlin als zentralen Standort behalten.

    POP ist eine Öffnung und eine Einladung und wird deshalb bunter, diskursfähiger und tanzbarer denn je."

    Tanja Haeusler, Mitgründerin re:publica

  • Do
    03
    Mai
    2018
    18.00 UhrBerlinische Galerie, Alte Jakobstraße 124-128, 10969 Berlin Eberhard-Roters-Saal

    Anlässlich des „Queer History Month“ lädt das Netzwerk MUSEEN QUEEREN BERLIN zu einer Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen der Museumslandschaft und der Kulturpolitik ein. Das Museum ist als Ort der Repräsentation stets umkämpft und umstritten. Debattiert werden Möglichkeiten der Öffnung und Veränderung von Institutionen sowie weiterhin bestehende Diskriminierungs- und Ausschlussmechanismen. Ziel ist es, anhand von Projekten und Initiativen Strategien des Queerens aufzuzeigen und zu diskutieren. Wie kann sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Museum sichtbar gemacht werden? Wie lassen sich antirassistische Perspektiven einbinden? Das Netzwerk MUSEEN QUEEREN BERLIN, das sich an diesem Abend vorstellt, steht allen Interessierten für längerfristigen Austausch und Vernetzung offen.
    Auf dem Podium: Lela Lähnemann (Berliner Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung,  Fachbereich LSBTI), Sandrine Micossé-Aikins (Diversity Arts Culture), Dr. Gorch Pieken (Kurator der Ausstellung 'Gewalt und Geschlecht', Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Potsdam), Ashkan Sephavand (freier Kurator),  Ellen Roters (Jugend Museum Schöneberg)
    Moderation: Netzwerk MUSEEN QUEEREN BERLIN
    Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kontakt: museenqueerenberlin@gmail.com

  • 19.00 UhrJüdisches Museum Berlin, Michael Blumenthal Akademie, Saal

    Religionen trifft vielfach der Vorwurf, dass ihre patriarchalisch geprägten Strukturen und Traditionen keinen Platz für Emanzipation lassen. Wie stehen gläubige Jüdinnen und Musliminnen zu Vorschriften, die ihnen den Zugang zu religiösen Ämtern verwehren, ihr Zeugnis vor Gericht nicht als vollwertig betrachten und ihnen das Recht auf Scheidung absprechen? Lässt sich aus ihren religiösen Traditionen eine jüdische und muslimische Geschlechtergerechtigkeit ableiten, die ein emanzipatives Verständnis religiöser Lebensweise ermöglicht? Es diskutieren Susannah Heschel (Dartmouth College) und Katajun Amirpur (Universität Hamburg).
    Englisch mit deutscher Simultanübersetzung

    Eintritt: frei
    Besucheranmeldung: Tel. 030-25993 488 oder www.jmberlin.de/kalender

  • Do
    03
    Mai
    2018
    So
    17
    Jun
    2018
    täglich 12 bis 18 UhrJüdisches Museum Berlin, Glashof, Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

    Für die Ausstellung »Welcome to Jerusalem« im Jüdischen Museum Berlin drehte der Regisseur Dani Levy mit einer eigens entwickelten Kamerakonstruktion vier fiktionale Kurzfilme in der heiligen Stadt. Die dabei verwendete 360 Grad/VR-Technik versetzt die Zuschauer mitten in das Geschehen mit einem Stand-up Comedian am Zionsplatz, einem Soldaten am Checkpoint oder an die Seite eines Scharfschützen über den Dächern der Altstadt. Mal sind sie Beobachter, mal werden sie direkt angesprochen und einbezogen. Auf diese Weise erfahren sie die Stadt in all ihrer Ambivalenz und Intensität – unmittelbar und immersiv.
    Die jeweils 5-8-minütigen Episoden „Glaube“, „Liebe“, „Hoffnung“ und „Angst“ erzählen vom Leben an einem Brennpunkt des Nahostkonflikts, sowohl aus israelischer als auch aus palästinensischer Perspektive, und thematisieren die alltäglichen Spannungen in der Stadt. Gleichzeitig weisen sie jenen trockenen, jüdischen Humor auf, den die Zuschauer*innen aus seinen Filmen wie "Alles auf Zucker" kennen.
    Produziert von der Medea Film Factory in Koproduktion mit dem Jüdischen Museum Berlin sowie ZDF und ARTE. Gefördert von Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH und Nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH.

  • Mo
    07
    Mai
    2018
    18.30 Uhr„caridoo“, Pappelallee 62, 10437 Berlin

    youngcaritas Berlin lädt am 7. Mai 2018 um 18:30 Uhr zum Vortrag „Nachhaltiger Konsum“ mit Tobi Rosswog ein. Rosswog verzichtete in einem Selbstexperiment über zwei Jahre lang auf Geld und sammelte so wertvolle Erfahrungen im Umgang mit seinem eigenen Konsum. Der Initiator der „living utopia“ Bewegung ist seit 2009 freier Dozent für sozialökologische Themen. Die Veranstaltung findet im youngcaritas-Projektladen „caridoo“ in der Pappelallee 62, 10437 Berlin statt.

    Viele Lebensmittel werden von weit her importiert und nicht selten unverbraucht in den Müll geworfen. Kleidung wird unter schlimmsten Bedingungen in Asien hergestellt. Viele Kleidungsstücke werden nur einmal getragen. Für die Produktion von Smartphones werden in Afrika seltene Erden abgebaut – wobei die Geräte schnell wieder durch neuere Modelle ersetzt werden. Eine Verschwendung riesigen Ausmaßes. Rosswog stellt deshalb zur Diskussion: Geht das auch anders? Wie können wir unseren Konsum nachhaltiger gestalten? Wie können wir weniger oder gar nicht auf Kosten der Umwelt und anderer Menschen leben? Die Veranstaltung ist kostenlos, die Plätze sind auf 25 begrenzt. Um Anmeldung wird gebeten.

    Weitere Informationen und Anmeldung: Tobias Rabanser - Telefon: (030) 66633-1209

    Mobil: 0172 2016 789 - E-Mail: t.rabanser@caritas-berlin.de

     

  • Do
    17
    Mai
    2018
    17.00 Uhr und 19.00 UhrJüdisches Museum Berlin, Garten der Diaspora, Michael Blumenthal Akademie, Saal

    Für die Modekollektion »Urban Nature« haben sich zukünftige Berliner Modemacher aus dem benachbarten Oberstufenzentrum Bekleidung und Mode von der kulturellen Vielfalt unserer Kreuzberger Nachbarschaft inspirieren lassen. Sie kombinieren ethnische und textile Elemente, Stoffe und Schnitte und setzen dabei auf Upcyclingideen und ressourcen- und umweltschonende Produktionstechniken. Für einen Tag wird der Garten der Diaspora zum Laufsteg für die Kollektion der jungen Designer.
    In Kooperation mit dem Oberstufenzentrum Bekleidung und Mode

  • Do
    14
    Jun
    2018
    So
    01
    Jul
    2018
    Berlin

    Berlin will set the stage for the second international Festival for Architecture and Urban Alternatives in 2018. The 17 day programme takes place throughout the city from 14th June – 1st July. Over 120 exhibitions, workshops, Make City Open curated tours and Studio Talks are being developed together with numerous partners and co-designers.

    MakeCity’s international programme is devised in and out of the current climate in Berlin. The framework of this contemporary city and the rapid changes underway here on every level ­– governmental, civic, spatial and architectural – sets the stage for a resolutely trans-sectoral and trans-disciplinary approach.

    Berlin Remixing is both an ideal and a goal – to build bridges in the urban discourse between often starkly polarised positions. To encourage critical debate and new perspectives. To offer alternatives to the top-down vs. bottom up discourse on city making. Throughout Europe, the financial crisis has led to a fundamental and long-term rethink on the civic economy. Austerity economics have led to drastically cutbacks in social and public services. This has increasingly called forth a far greater level of civic engagement – and with it alternative economic models for regeneration in cities. MakeCity intends to reflect new coalitions between civic movements, municipalities, urban planners and progressive developers that are paving the way for the reactivation of a social contract for urban change. The festival features new architecture and new typologies and design processes that reflect such paradigm shifts.

  • Berlin

    Unterdem Motto Berlin Remixing | Stadt neu gemischt präsentiert das unabhängige und gemeinnü tzige
    MAKE-SHIFT-Team vom 14. Juni bis 1. Juli 2018 das größte deutsche Festival für Architektur und
    urbane Alternativen in der Hauptstadt, das Festival für Architektur und Ander smachen 2018. Über einen Zeitraum von 18 Tagen werden dabei über 180Panels, Ausstellungen, Workshops, Stadtführungen und Studiogespräche geboten.

    Berlin als impulsgebende europäische Metropole, die sich stetig rasant auf allen Ebenen verändert –
    regierungspolitisch, zivilgesellschaftlich, räumlich wie auch architektonisch – dient dem Festival als
    perfekte Bühne für seinen disziplinübergreifenden Erneuerungsansatz. Geradezu exemplarisch lassen
    sich hier wichtige Diskurse anschieben. MakeCity will Raum für neue Bündnisse zwischen den
    Akteuren schaffen, die einem Gesellschaftsvertrag zu urbanem Wandel den Weg bereiten. MakeCity
    baut Brücken zwischen oft stark polarisierten Positionen und ermutigt zu kritischen Debatten.