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  • Fr
    14
    Okt
    2016
    So
    26
    Mrz
    2017
    Montag — Sonntag 10 — 20 Uhr Donnerstag 10 — 22 UhrHaus der Kunst,, Prinzregentenstraße 1, 80538 München

    "Postwar: Kunst zwischen Pazifik und Atlantik, 1945-1965" untersucht erstmals in der jüngeren Ausstellungsgeschichte die turbulente und ereignisreiche Nachkriegszeit als ein globales Phänomen. In acht Kapiteln führt die Ausstellung den Besucher durch die ersten 20 Jahre nach dem Krieg. Dabei macht sie sichtbar, wie die Kunstschaffenden auf die Traumata von Holocaust, Hiroshima und Nagasaki reagierten; wie die zwei politischen Blöcke im Kalten Krieg die Künste instrumentalisierten und so den Gegensatz von Sozialistischem Realismus und Abstraktion festschrieben. Die Ausstellung zeigt, wie Migrations- und Fluchtbewegungen eine neue Form von Kosmopolitismus hervorbrachten. Die Nachkriegszeit markierte außerdem das Ende der europäischen Kolonialsysteme, den Beginn des Aufbaus neuer Nationen, Dekolonialisierung und Befreiungsbewegungen, Länder in Europa, Asien und dem Mittleren Osten wurden geteilt und in den USA entstand die Bürgerrechtsbewegung. Die Aufbruchsstimmung und die dadurch freigesetzte Energie manifestierten sich in der Kunst der Zeit. Neue Technologien drangen in den Alltag der Menschen ein und prägten das Leben mit einer neuen Dynamik. Das Raumfahrtzeitalter faszinierte die Massen genau wie die Künstler und eröffnet letzteren ein vollkommen neues Feld der künstlerischen Auseinandersetzung.

    Diese eingehende, global ausgerichtete Ausstellung zur Kunst der Nachkriegszeit zeigt Malerei, Plastik, Installationen, Collagen, Performances, Filme, Künstlerbücher, Dokumente und Fotografien, insgesamt 350 Werke von 218 Künstlern aus 65 Ländern.

  • Fr
    14
    Okt
    2016
    So
    14
    Mai
    2017
    täglich 10-18 UhrDeutsches Historisches Museum Berlin

    Das Deutsche Reich war im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert eine der großen europäischen Kolonialmächte. Aber erst seit einigen Jahren rückt die koloniale Vergangenheit in Deutschland zunehmend in das öffentliche Bewusstsein. Nicht zuletzt die aktuellen Debatten über die Anerkennung des Völkermords an den Herero und Nama zeigen die Bedeutung des Themas bis heute. Erstmals nähert sich das Deutsche Historische Museum in einer großen Ausstellung auf mehr als 1.000 m² umfassend den verschiedenen Aspekten des deutschen Kolonialismus an und greift damit eine kontrovers geführte Diskussion auf.

  • Do
    02
    Feb
    2017
    So
    26
    Mrz
    2017
    Donnerstag – Montag: 13–19 UhrSchering Stiftung, Unter den Linden 32–34, 10117 Berlin

    Als „marchland“ wurde im ausgehenden Mittelalter das Grenzgebiet („Niemandsland“) zwischen verschiedenen Reichen bezeichnet, das außerhalb staatlicher Kontrolle lag und in dem wechselnde Gesetze und Regeln galten. Die Ausstellung On the Far Side of the Marchlands in der Schering Stiftung erforscht das Potenzial radikal neuer Topografien – von Künstler/innen gestaltete Grenzgebiete (marchlands), die sich aus den untrennbar miteinander verwobenen Bereichen von Erfahrung, Kultur und Materialität zusammensetzen. Ausgangspunkt der Ausstellung ist Morehshin Allahyaris und Daniel Rourkes 3D Additivist Cookbook, das radikale Projekte von über hundert Künstler/innen, Aktivist/innen und Theoretiker/innen versammelt.
    Die Ausstellung in der Schering Stiftung zeigt Arbeiten von Morehshin Allahyari, Cathrine Disney, Keeley Haftner, Brittany Ransom und Daniel Rourke, die 3D-Druck auf sein revolutionäres Potenzial hin untersuchen. Jenseits des Hypes um DIY-Praktiken und Maker-Kultur soll 3D-Druck in ein Werkzeug für Emanzipation und Aktivismus verwandelt werden – und dabei helfen, spekulative, provozierende und seltsame Ideen zwischen Kunst, Technologie und Wissenschaft zu entwickeln.

  • So
    19
    Feb
    2017
    So
    23
    Jul
    2017
    Di-So 11-18 UhrKunstmuseum Wolfsburg, Hollerplatz 1, 38440 Wolfsburg

    Was trennt uns und was verbindet uns? Wie leben Menschen jeglicher Couleur mit den Schatten kultureller Unterdrückung oder politischer Dominanz? Der südafrikanische Fotograf Pieter Hugo, geboren 1976 in Johannes­burg, geht diesen Fragen in seinen Porträts, Stillleben und Landschaftsbildern mit besonderer Prägnanz nach. Erstmals in Deutschland zeigt das Kunstmuseum Wolfsburg mit 254 Fotografien eine institutionelle Einzelausstellung des Künstlers, der weit über sein Land und seinen Kontinent hinaus Bedeutung hat. Aufgewachsen im postkolonialen Südafrika, wo er 1994 das offizielle Ende der Apartheid erlebte, hat Hugo ein feines Gespür für soziale Dissonanzen. Sensibel bewegt er sich mit seiner Kamera durch alle sozialen Schichten, nicht nur in seiner Heimat, sondern auch in Ruanda, Nigeria, Ghana, China oder den USA. In seinen soziokulturellen Gesellschaftsporträts erfasst Pieter Hugo die sichtbaren Spuren und Narben gelebter Biografien sowie erlebter Landesgeschichte.
    Es ist die erste institutionelle Einzelausstellung des südafrikanischen Fotokünstlers Pieter Hugo in Deutschland

  • Fr
    24
    Feb
    2017
    So
    03
    Sep
    2017
    Di – So 14–18 UhrHamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

    Anlässlich der Erwerbung von Adrian Pipers „The Probable Trust Registry: The Rules of the Game #1-3“ für die Sammlung der Nationalgalerie präsentiert der Hamburger Bahnhof erstmalig dieses Hauptwerk der Künstlerin. Die Arbeit verhandelt auf dialogische Weise, wie Vertrauen gebildet wird und zielt damit auf die Grundlagen zwischenmenschlicher Beziehungen ab. Denn sie ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern, einen Vertrag mit sich selbst abzuschließen. Darin verpflichtet sich jede/r Einzelne freiwillig dazu, fortan sein/ihr Handeln an ethischen Prinzipien wie Ehrlichkeit und Verbindlichkeit auszurichten. Die Einträge werden in einem Verzeichnis erfasst, das alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende der Ausstellung erhalten. Sie bilden eine Gemeinschaft von Personen, die wahrscheinlich zukünftig vertrauensvoll sind.

    Mehr Infos: http://www.adrianpiperinberlin.de/

  • So
    26
    Feb
    2017
    So
    02
    Apr
    2017
    diverseAkademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin

    Neue Veranstaltungsreihe der Akademie der Künste
    26.2. mit Turgut Erçetin, 2.4. mit Ahmet Öğüt

    Die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche in der Türkei haben die Arbeitsbedingungen für Kulturschaffende maßgeblich verändert. Darauf reagiert die Akademie der Künste mit der neuen Veranstaltungsreihe „You Want Kilims, But I Do Films“. In den Veranstaltungen der Reihe geben Künstlerinnen und Künstler, Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Journalistinnen und Journalisten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Einblicke in ihre aktuelle Praxis und berichten über die vorherrschenden Arbeitsbedingungen. Die kommenden Termine bestreiten der Komponist Turgut  Erçetin (26.2.) und der bildende Künstler Ahmet Öğüt (2.4.). „You Want Kilims, But I Do Films” ist ein Zitat von Atif Yilmaz, einem Filmregisseur kurdischer Herkunft.
    Auch der Große Kunstpreis Berlin geht dieses Jahr an einen Künstler aus der Türkei, den Filmemacher Emin Alper. Am Vorabend der Preisverleihung, dem 17. März, ist sein Film Tepenin Ardı – Beyond the Hill zu sehen.

    Der Komponist und Klangforscher Turgut Erçetin, 1983 in Istanbul geboren, stellt im Gespräch mit Akademie-Mitglied Arnold Dreyblatt, selbst Komponist und Musiker, sein Werk vor. Im Fokus von Erçetins aktuellem Schaffen stehen die verschiedenen Aspekte des Klangs; seine Werke gelten als „komponierte Akustik“. Turgut Erçetin studierte in Istanbul und an der Stanford University in Kalifornien bei u.a. Pieter Snapper, Kamran Ince und Brian Ferneyhough. Seine Solo- und Kammermusikwerke sowie seine elektroakustischen Arbeiten sind bei Festivals wie MaerzMusik in Berlin, Gaudeamus in Amsterdam, Manifeste in Paris aufgeführt worden. 2016 war Erçetin Stipendiat des Berliner Künstlerprogramms des DAAD.

    Ahmet Öğüt, bildender Künstler aus Diyarbakir, spricht mit Solvej Helweg Ovesen über seine Arbeit. 2012 gründete er The Silent University mit Standorten u. a. in London, Athen und Hamburg. Die Universität bildet eine autonome Plattform zum Wissensaustausch von und für Menschen mit Flüchtlingsstatus und Asylsuchende. Ziel ist es, akademisches Wissen zu reaktivieren, welches aufgrund des Aufenthaltsstatus nicht praktiziert werden kann – in Form von Vorträgen, Diskussionen u.a. Öğüt versteht auch sein Künstlerstudio als Ort des Nachdenkens und Experimentierens darüber, was Kunst ist, sein und schaffen kann.

    Veranstaltungsdaten:
    Sonntag, 26. Februar 2017, 19 Uhr, Eintritt frei
    „You Want Kilims, But I Do Films“. Kunst und Kultur in der Türkei: Turgut Erçetin
    Begrüßung und Gespräch: Arnold Dreyblatt
    In Kooperation mit dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD
    In englischer Sprache

    Freitag, 17. März 2017, 19 Uhr, € 5/3
    Emin Alper: Tepenin Ardı – Beyond the Hill
    Film TR/GR 2012, 94 Min., OmeU. Anschl. Gespräch mit Emin Alper, Rüdiger Suchsland in englischer Sprache

    Sonntag, 2. April 2017, 19 Uhr, Eintritt frei
    „You Want Kilims, But I Do Films“. Kunst und Kultur in der Türkei: Ahmet Öğüt. The Silent University
    Künstlergespräch. Moderation Solvej Helweg Ovesen
    In englischer Sprache

  • Fr
    03
    Mrz
    2017
    So
    07
    Mai
    2017
    Thursday-Sunday 12 - 16 hTrondheim kunstmuseum, Bispegata 7b, Trondheim, Norwegen

    The traditional role of a visitor to an art museum is relatively passive, one is an observer who looks at art with a certain distance. With the exhibition Participation comes a desire and an intention to lower the threshold for experiencing contemporary art to a wider audience. All works in the exhibition is participative. They invite the public to participate and engage physical and practical, and through the open for reflection. Participation aspect of the exhibition goes in two directions. Some of the artworks invites the visitor to look to themselves and get involved on an emotional level. Others require the visitor that he / she completes the work of art by engaging physically in one way or another, so as to discover what art can be.
    When we accept the challenge and participate in the work, the meaning of the work appear. Merely consider pedal and speakers in A. K. Dolven Seven Voices will cause the plant remains closed. But we dare to step on the pedal in Seven Voices, perform any of the instructions to Kurt Johannessen, or take us the trouble of writing down a good wish and tie string around one of the branches of Yoko Ono's Wish Tree, then wakes up the exhibition to life for us . Without audience, no art.

    More information: http://trondheimkunstmuseum.no/deltakelse

  • Fr
    03
    Mrz
    2017
    So
    25
    Jun
    2017
    Di-Fr| 10–17 Uhr, Mi 10–19 Uhr, Sa-So 11-18 UhrMuseum Europäischer Kulturen | Arnimallee 25| 14195 Berlin-Dahlem

    Eine Ausstellung des Museums Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit der Stiftung ÜberBRÜCKEN, Berlin

    Die „Rolle des Gedenkens“, ein Projekt des Berliner Vereins südost Europa Kultur e.V.,  erinnert an die Menschen, die seit 1991 im Laufe der Kriege im ehemaligen Jugoslawien getötet wurden. Geflüchtete Frauen, die ihre Angehörigen, Freunde und Nachbarn verloren haben, aber auch Frauen aus anderen Ländern, stickten die Namen und Lebensdaten der Toten auf Taschentücher und schmückten sie individuell aus. Die Künstlerin Anna Brägger fügte sie zu großen Stoffbahnen zusammen. Diese Ausstellung wird in Ergänzung zur Präsentation „daHEIM: Einsichten in flüchtige Leben“ gezeigt.

  • Sa
    04
    Mrz
    2017
    So
    04
    Jun
    2017
    Di – So 12-18 Uhrme Collectors Room Berlin / Stiftung Olbricht , Auguststraße 68, 10117 Berlin

    Die Ausstellung Picha/Bilder – Zwischen Nairobi & Berlin zeigt Arbeiten von Berliner Künstlern und Werke von Kindern, die in Ostafrikas größtem Slum Kibera leben. Sie sind im Zusammenwirken mit den KünstlerInnen Zuzanna Czebatul, Zhivago Duncan, Andreas Golder, Amélie Grözinger, Markus Keibel, Caroline Kryzecki, Erik Schmidt, Pola Sieverding und Ulrich Wulff in Nairobi für den Verein One Fine Day entstanden.
    Werke der KünstlerInnen werden den Arbeiten ihrer kenianischen SchülerInnen gegenübergestellt. So wird deutlich, wie im Prozess des Erlernens einer künstlerischen Technik und dem Hinzufügen der eigenen Imagination autarke Kunstwerke entstehen können. Die Ausstellung zeigt wie produktiv und wichtig die Vermittlung künstlerischer Werte an Kinder ist, die von kreativer Schulung ausgenommen sind – seit den 1990er Jahren sind sämtliche Kunstdisziplinen von den Lehrplänen kenianischer Schulen gestrichen.

    Der gemeinnützige Verein One Fine Day e. V. wurde 2008 von Marie Steinmann-Tykwer und ihrem Mann Tom Tykwer gegründet und möchte helfen, die Leerstelle künstlerischer Schulung für Kinder aus den Slums in Nairobi zu schließen. Mit ihrem Engagement ermöglichen sie über 800 Kindern aus Kibera und Mathare den Zugang zu den Entdeckungsräumen des Schöpferischen.

  • Fr
    17
    Mrz
    2017
    Mo
    05
    Jun
    2017
    Schwules Museum*, Lützowstraße 73, 10785 Berlin

    Mit The Lightest Shade of Aflatoon richtet das Schwule Museum* zum ersten Mal in einer Ausstellung den Blickwinkel auf queere Menschen mit Fluchterfahrung. Die Ausstellung ist Teil des vom Projektfonds kulturelle Bildung geförderten Projektes „What´s Your Story?“, das in Zusammenarbeit mit der queeren Unterkunft Treptow und Jugend im Museum e. V. seit August 2016 läuft.

    Am Anfang stand die Idee, im Rahmen eines dreimonatigen Comicworkshops mit den Bewohner_innen der queeren Unterkunft ihre Fluchtgeschichten und Wünsche für ihre Zukunft künstlerisch darzustellen. Zeichnerische Fähigkeiten wurden im Workshop vermittelt oder je nach Vorkenntnissen ausgebaut. Im zweiten Teil konzipierten sie zusammen mit professionellen Kurator_innen eine Ausstellung. Durch das Co-Kuratieren haben die Teilnehmenden vertiefende Einblicke in die museale Praxis erhalten und ihre eigenen Visionen und Geschichten in eine größere Erzählung eingebunden. Die Ausstellung kann gleichwohl von ihnen gestaltet und als sozialer Ort zur Vermittlung ihrer Geschichte und zum gegenseitigen Vernetzen genutzt werden. Die ursprüngliche Projektidee stellte sich während der Laufzeit als teilweise nicht umsetzbar heraus.

    Diese Projektidee wurde nicht zuletzt durch die bestehende Residenzpflicht entschieden behindert. Das führte dazu, dass mehrere Bewohner_innen der LSBTI-Geflüchtetenunterkunft - eine Gruppe die erheblich von Mehrfachdiskriminierung betroffen ist - von der Asylgesetzgebung gezwungen wurden, die Stadt, ihre verhältnismäßig große Szene und die Unterkunft wieder zu verlassen. Auch an einem Ort, an dem sie sich Sicherheit erhofft haben, konnten sie wegen der Residenzpflicht nicht selber darüber entscheiden, wo sie sich ein neues Leben aufbauen wollen. Zum anderen wurde bei der Projektentwicklung nicht ausreichend auf die Bedürfnisse und Umstände, in denen sich die Bewohner_innen der Unterkunft befinden, geachtet und eingegangen. Hier muss selbstkritisch festgestellt werden, dass Projekte - von der ersten Projektidee an - die Projektteilnehmenden gleichberechtigt in die Projektentwicklung mit einbeziehen sollten, also Projekte mit den Teilnehmenden und nicht nur für sie zu planen und entwickeln.

    Die beiden Kurator_innen zoya. und Hasan Aksyagin haben die Teilnehmenden aus der Comicworkshopphase in die Ausstellungsplanung und -umsetzung begleitet. Beide sind in der queermigrantischen Szene in Berlin seit einiger Zeit aktiv und konnten dadurch weitere Menschen mit Fluchterfahrung, die nicht in der Unterkunft wohnen, für das Projekt gewinnen. So zeigen Künstler_innen aus Syrien, Iran, Irak, Ägypten, Afghanistan, Uganda, und Sudan ihre Werke. Das gemeinsam entwickelte Projekt trägt den Titel »The Lightest Shade of Aflatoon«.

  • Do
    23
    Mrz
    2017
    19.30 UhrKatholische Akademie in Berlin e.V., Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin

    Sehr viel ist gegenwärtig von "Integration" und "gesellschaftlichem Zusammenhalt" die Rede. In diesen Begriffen artikuliert sich eine politische Sorge um ein gelingendes Zusammenleben ...

    ... angesichts einer zunehmenden Vielfalt von Herkünften, Traditionen, Kulturen und Religionen in unserem politischen Gemeinwesen. Schon die Diskussion über den Sinn und Unsinn dieser Rede ist emotional aufgeladen, ganz zu schweigen von den Debatten darüber, wie ein Zusammenleben verschiedener Kulturen und Religionen konkret gestaltet werden soll. Künstler und Glaubende sind hier besonders herausgefordert.

    Gastreferenten: Thomas Schmid, Berlin; Dr. h.c. Wolfgang Thierse; Almut Shulamit-Bruckstein, Berlin; Prof. Dr. Matthias Vogt, Görlitz

  • Fr
    24
    Mrz
    2017
    15 -18 UhrBuchstabenfeld vor der Berlinischen Galerie, Alte Jakobstraße 124-128, 10969 Berlin

    Zusammen mit den Prinzessinnengärten und der Lebenshilfe Berlin e.V. wird der urbane Gemeinschaftsgarten für die kommende Saison vorbereitet. Auch dieses Jahr steht der Garten als Raum für kulturelle Teilhabe, forschendes Lernen und Erholung zur Verfügung. Zusammen mit Jugend im Museum e.V. bietet die Berlinische Galerie ein vielseitiges Workshop-Angebot.
    Mit den Prinzessinnengärten und der Lebenshilfe Berlin e.V. wird der Gemeinschaftsgarten auf dem Museumsvorplatz für die anstehende Gartensaison hergerichtet. Im Anzuchtworkshop werden die Setzlinge mit Schaufel und Erde für die Hochbeete vorbereitet. Wer sich für das Gärtnern interessiert und selbst zur Gestaltung beitragen möchte, ist herzlich eingeladen, mit uns in den Frühling zu starten.
    Gartensprechstunde: Mi 12.04., Mi 03.05., Mi 24.05., Mi 14.6., Mi 05.07., 16–17 Uhr / Teilnahme kostenlos, ohne Anmeldung
    Gemeinsam mit dem Team der Prinzessinnengärten wird alle drei Wochen in den Beeten vor dem Museum gegärtnert und geerntet. Eigene Ideen und Fragen sind willkommen!

  • 20.00 UhrCamaro Stiftung, Potsdamer Straße 98A
  • Fr
    24
    Mrz
    2017
    Sa
    25
    Mrz
    2017
    20.00 UhrVerein der Berliner Künstlerinnen 1867 e. V., Camaro Stiftung, Potsdamer Straße 98A, Berlin

    Ab 20 Uhr bietet die Sängerin und Performancekünstlerin ANNIKA VON TRIER eine HOMMAGE an HANNAH HÖCH dar unter dem Titel „DIPTAM! DADA! DIGITALIS! oder Ich will mein Löwenmäulchen nicht halten!“

    Mit Briefen und Notizkalendertexten zeichnet sie ein Lebensporträt der Künstlerin, die in der Ausstellung mit einem Selbstporträt von 1937 vertreten ist.

  • Fr
    31
    Mrz
    2017
    17 UhrDachgeschoss des FHXB-Museum, Adalbertstraße 95A, 10999 Berlin

    Beide Herausgeberinnen Carmen Mörsch und Angeli Sachs werden das zusammen mit Thomas Siebert herausgegebene Buch
    "Ausstellen und Vermitteln im Museum der Gegenwart" vorstellen.
    "Wie verändert sich Museumsarbeit, wenn Ausstellen und Vermitteln als integriertes Konzept verstanden werden?" Im Kontext der kritischen Museologie befragen Museen ihre gesellschaftliche Rolle und entwerfen sich als Orte des Wissensaustauschs und einer beteiligungsorientierten Verknüpfung von Geschichte und Gegenwart. Vermittlung versteht sich dabei als eigenständige Praxis, welche Ausstellungen und Institutionen hinterfragt, erweitert und verändert. Der Band versammelt Beiträge internationaler Vertreter_innen verschiedener Museumstypen, die Einblick bieten in die vielfältigen Positionierungen und die Übersetzung der »großen Entwürfe« in die Praxis."
    http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3081-7/ausstellen-und-vermitteln-im-museum-der-gegenwart

  • Fr
    31
    Mrz
    2017
    So
    02
    Jul
    2017
    täglich 10 bis 20 Uhr, montags 10 bis 22 UhrJüdisches Museum Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin

    Cherchez la Femme. Perücke, Burka, Ordenstracht
    Schlagzeilen und Bademode, Kopftücher und Demonstrationen, Modeschauen und Papstaudienzen: wie viel Religiosität säkulare Gesellschaften vertragen, zeigt eine aktuelle Intervention. In den 1950/60er Jahren trugen Stilikonen wie Grace Kelly das Kopftuch als modisches Accessoire. Heute bedecken Frauen vor allem in  religiösen Zusammenhängen ihre Haare. Diese Traditionen reichen zurück bis in die Antike, als Status und Mode bestimmten, welche Frauen sich verhüllten. Noch immer gilt das Haar vielen Kulturen als zu intim, um es öffentlich zu zeigen. Heute finden Frauen in Judentum und Islam neue Wege, um ihre religiösen Traditionen mit einem modernen Lebensstil zu verbinden. Konflikte in männlich geprägten Gesellschaften bleiben nicht aus, die Grenzen des Akzeptablen sind stets neu zu verhandeln.
    Ort: Eric F. Ross Galerie

  • So
    02
    Apr
    2017
    14 UhrStart Klosterstift Marienfließ, dann verschiedene Orte

    Lesung mit Robert Zimmermann vom Theater an der Parkaue.

    Die Stiftung Zukunft Berlin veranstaltet seit Oktober 2013 Lesungen mit Künstlern aus Berlin in jeweils einer der zahlreichen wunderbaren Dorfkirchen Brandenburgs. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, die Kenntnis voneinander und die gegenseitige Achtung in Berlin und bei unseren Nachbarn in Brandenburg zu erhöhen.
    Die erste Fontane-Lesung führt im Luther-Jahr 2017 nach Stepenitz in das älteste Zisterzienserinnenkloster der Mark: das Kloster Marienfließ. Die Familie Gans Edle Herren zu Putlitz hat das Kloster Marienfließ in der Prignitz 1231 für damals unverheiratete  Töchter der Adelsfamilie gegründet. Auch Theodor Fontane befasste sich in seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg mit dem Zisterzienser-Orden, die ja nach der Reformation vor 500 Jahren hierzulande ihre Bedeutung verloren. Die Klöster wurden aufgelöst. Das Klosterstift Marienfließ gehört nicht der evangelischen Kirche, sondern der Stiftung Evangelischenr Stift Marienfließ, ein gemeinnütziges, christliches Unternehmen.

    Empfang: 14 Uhr vor der Stiftskirche von Prof. Karg und dem Bürgermeister und Stiftsleiter Ralf Knacke empfangen und es folgt eine Führung über das Gelände.
    Lesung mit Robert Zimmermann:  ca. 15 Uhr, einführende Worte durch Prof. Fischer
    Um ANMELDUNG per Email unter luetjens@stiftungzukunftberlin.eu wird bis zum 27.3.2017 gebeten.

    Terminvorschau 2017:
    2. April: Marienfließ
    7. Mai: Demerthin
    25. Juni: Putlitz
    16. Juli: Wiepersdorf: 16. Juli
    10. September: Steinhöfel
    8. Oktober: Chorin

  • So
    02
    Apr
    2017
    So
    06
    Aug
    2017
    Mi–So 12–18 UhrKINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Am Sudhaus 3, 12053 Berlin
    Das KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst widmet der aus dem Iran stammenden Künstlerin Shirana Shahbazi (*1974, lebt in Zürich) erstmals in Berlin eine umfassende Werkschau. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von in den vergangenen 15 Jahren entstandenen, überwiegend fotografischen Arbeiten Shahbazis. Die Künstlerin schuf parallel höchst heterogene Werkgruppen: schwarz-weiße Landschaftsaufnahmen, prunkvolle Stilleben, geometrische Abstraktionen oder dokumentarische Fotografien. Dieses Spektrum wird in der Ausstellung mit rund 60 Werken zu einem visuellen Bilderkosmos verdichtet, der sich jenseits von Kategorien wie stilistischer Ähnlichkeit oder zeitlich logischer Reihung entwickelt. 
     
    So verschieden die Motive auch sind, geht es in Shahbazis Bildern immer auch um die Fotografie an sich, um die Besonderheiten des Mediums, das Stillstellen eines Moments, die Materialität von Dingen und die kulturellen Codierungen von Darstellungen, Motiven oder Orten. Häufig entstehen die Werke in Transformationsprozessen, zum Beispiel wenn sie Aufnahmen, die auf der Reise von Zürich nach Teheran entstanden sind, in zweifarbige Lithographien übersetzt. Oder wenn Shahbazi präzise räumliche Objekte baut, um sie dann in eine scheinbar abstrakt-geometrische fotografische Fläche zu überführen. Das Festhalten und Konstruieren von Wirklichkeit wird so in den Werken Shirana Shahbazis zu einer Möglichkeit des Nachdenkens über die dem Sichtbaren eingeschriebenen Codes und Konventionen. Kurator:
    Andreas Fiedler.
  • Do
    18
    Mai
    2017
    So
    21
    Mai
    2017
    IGA Berlin

    Berlin und andere Metropolen stehen aktuell vor gewaltigen Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf ein deutliches Bevölkerungswachstum. Spannend dabei ist die Frage, welche Bedeutung urbane Freiräume für nachhaltiges Wachstum haben. Welche Beiträge können Landschaftsarchitektur, Stadt- und Freiraumplanung sowie Gartenkultur leisten, wenn es darum geht, vor Ort Antworten auf globale Herausforderungen zu geben?

    Dies zu diskutieren, ist Ziel eines internationalen Symposiums anlässlich der IGA Berlin 2017, zu dem die IGA Berlin 2017 GmbH, die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten nach Berlin einladen.

    Zum Auftakt ist am 18. Mai 2017 ein abendlicher Empfang im Zentrum für Kunst und öffentlichen Raum, Schloss Biesdorf, geplant. Am 19. Mai findet die eigentliche Konferenz im Besucherzentrum der Internationalen Gartenausstellung Berlin statt. Am 20. Mai steht ein Besuch der IGA Berlin 2017 auf der Agenda: Vormittags führen namhafte Landschaftsarchitekten aus fünf Kontinenten durch die von ihnen geplanten internationalen Gartenkabinette; nachmittags besteht die Möglichkeit zur individuellen Erkundung des IGA-Geländes. Den Abschluss bilden am Sonntagvormittag, 21. Mai, verschiedene Rundgänge durch aktuelle und weltweit bekannte Projekte Berliner Landschaftsarchitektur.

    Veranstaltungsprogramm und Anmeldung

    Das Veranstaltungsprogramm nebst weiteren Infos werden ab Mitte März 2017 veröffentlicht; zeitgleich startet die Online-Anmeldung.

  • Fr
    19
    Mai
    2017
    So
    17
    Sep
    2017
    Altes Gefängnis, Berliner Straße, 06886 Lutherstadt Wittenberg

    In den kommenden Wochen ziehen rund 65 Künstlerinnen und Künstler mit ihren Arbeiten in die Zellen und verwandeln den ehemaligen Ort der Unfreiheit in ein Zentrum der lebendigen Auseinandersetzung und der geistigen Freiheit. Künstler wie Ai Weiwei, Monica Bonvicini, Maurizio Cattelan, Olafur Eliasson, Ayşe Erkmen, Richard Jackson, Christian Jankowski, Alexander Kluge, Julian Rosefeldt, Günther Uecker, Erwin Wurm oder Zhang Peili präsentieren Werke, die eigens  für die Ausstellung angefertigt werden, teils direkt vor Ort entstehen oder sehr gezielt ausgewählt wurden. Die Ausstellungsstandorte Berlin und Kassel wirken mit eigenen Künstlerbeiträgen als Satelliten der zentralen Wittenberger Ausstellung. Hier zieht die Kunst in Kirchengebäude ein.

    Die künstlerischen Reflexionen  kreisen um Themen wie Freiheit und deren Gefährdung, Demagogie und Widerstand, Verantwortung und Toleranz, vor dem Hintergrund gravierender politischer, sozialer und religiöser Konflikte und einer medialen Neuordnung der Welt.
    +++ Den konvertierten Katholiken Markus Lüpertz fasziniert die Ambivalenz Luthers, welche er in einem Denkmal umsetzt. +++ Jonathan Meese greift die Furcht des Reformators vor dem Teufel auf und gestaltet in Wittenberg eine Zelle mit einem Manifest über den Teufel. +++ Die Italienerin Marzia Migliora verwandelt eine der Gefängniszellen in einen Tresorraum. +++ Luise Schröder bezieht die Wittenberger Bevölkerung in ihr Projekt im Stadtraum ein und sucht eine Kandidatin für die nächste Gedenktafel der Stadt. +++ Die chinesische Künstlerin Jia thematisiert in ihrer Arbeit für Wittenberg die identitätsstiftende Kraft der Sprache  für eine Gesellschaft. +++
    Gilbert & George mit „Sündenbock-Bildern“ in der Berliner St. Matthäus-Kirche
    +++ In ihrer Serie SCAPEGOATING PICTURES zeigen sich die britischen Künstler als aufgeklärte Kritiker, die gefährliche Tendenzen benennen in einer Zeit, in der demokratische Errungenschaften wie Vielfalt oder Meinungsfreiheit auf dem Prüfstand stehen.+++
    Shilpa Gupta und Thomas Kilpper in der Karlskirche Kassel
    +++ Guptas Sound-Installation I Keep Falling at You thematisiert die Macht der Sprache im digitalen Zeitalter. +++ Für Luther und die Avantgarde gestaltet Kilpper den Glockenturm der Karlskirche mit Material von gestrandeten Flüchtlingsbooten als Leuchtturm. +++
    Realisiert wird die Ausstellung "Luther und die Avantgarde" mit einem international tätigen kuratorischen Team, bestehend aus:
    Kay Heymer, Leiter Moderne Kunst, Stiftung Museum Kunstpalast, Düsseldorf; Susanne Kleine, Kuratorin, Bundeskunsthalle, Bonn; Dimitri Ozerkov, Leiter Moderne Kunst, State Hermitage Museum, St. Petersburg; Walter Smerling,  Vorsitzender Stiftung für Kunst und Kultur, Bonn und Sprecher des Kuratoriums; Peter Weibel, Direktor Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe und Dan Xu, Kunsthistorikerin, Stiftung für Kunst und Kultur, Bonn.
    Tickets sind in Kombination mit der Weltausstellung Reformation erhältlich. Weitere Informationen unter www.luther-avantgarde.de.

  • Sa
    17
    Jun
    2017
    Mi
    11
    Okt
    2017
    Di-So, 11-17 UhrGallery F 15 and Momentum Kunsthall Moss, Norway

    The ninth edition of the Momentum Biennial (M9) takes the notion of alienation as its starting point. In the term alienation the curators refer to a contemporary world where alien processes and entities are becoming an integrated part of our lives through technological, ecological and social transformations. We encounter and engage with the alien every day. Alienation is our contemporary condition. While more information and modes of communication are available to us than ever before, it is no easier to make sense of the whole. M9 addresses this confusion and insists on searching for new tools for greater understanding of the human condition through cross-pollination of methods, categories and disciplines.

    Contributors:
    Abigail deVille (US), Atelier Cyberspace (DK), Búi Aðalsteinsson (IS), H.R. Giger (CH), Johannes Heldén (SE), John Duncan (US), Jone Kvie (NO), Jussi Kivi (FI), Jenna Sutela (FI), Kapwani Kiwanga (CA), Kjersti Vetterstad (NO), Levi van Veluw (NL), Linda Persson (SE), Mediated Matter (US), Museum of Nonhumanity (FI), Olga Bergmann & Anna Hallin (IS), Patricia Piccinini (AU), Patrick Jackson (US), Pinar Yoldas (TR), Public Dreaming (NZ), Ragnar Þórisson (IS), Rana Hamadeh (LB), Rolf Nowotny (DK), Serina Erfjord (NO), Sonja Bäumel (AT), Stathis Tsemberlidis (GR), Third Ear (DK/US), Trollkrem (NO), Tuomas Kortteinen & Heikki Lotvonen (FI), Wael Shawky (EG), Ylva Westerlund (SE)