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  • So
    19
    Feb
    2017
    So
    27
    Aug
    2017
    Di-So 11 – 17 UhrMuseum Haus Lange, Wilhelmshofallee 91, 47800 Krefeld - Bockum

    Elmgreen & Dragset nutzen das Haus Lange so, wie es ursprünglich intendiert war: als Wohnhaus einer Familie. Das Künstlerduo inszeniert den Moment des Einzugs einer fiktiven deutschen Familie, die sich aufgrund des Brexit entschieden hat, aus Großbritannien nach Deutschland zurückzukehren. Die Installation nimmt auf zwei entschiedene europäische und dennoch sehr verschiedene Kulturen Bezug.
    Elmgreen & Dragset kombinieren ihre eigenen skulpturalen Arbeiten mit vorgefundenen Möbeln und Artefakten und kreieren damit ein häusliches Setting. Indem der Umzug der Familie als Symbol für ein sich veränderndes Europa präsentiert ist, reflektiert die Ausstellung die Vision modernistischer Architektur im Licht der heutigen Realität. Dabei geht sie auch der Frage nach, wie weit sich diese Ideale von unserer gegenwärtigen globalen, geopolitischen Situation entfernt haben. Mit ihrer ersten Einzelausstellung im Rheinland setzen Elmgreen & Dragset auf außergewöhnliche Weise die Tradition ortsspezifischen Arbeitens fort, die sich im Haus Lange bereits seit den frühen 1960er Jahren etabliert hat. Michael Elmgreen (*1961 in Kopenhagen, Dänemark) und Ingar Dragset (*1969 in Trondheim, Norwegen) arbeiten seit Mitte der 1990er Jahre als Künstlerduo zusammen. In ihren Skulpturen, Installationen und Performances deuten sie das Alltägliche und Vertraute mit gesellschaftskritischem Witz und subversivem Humor um. Von ihrer Aufsehen erregenden Installation einer Prada Boutique in der texanischen Wüste über die Bespielung des Dänischen und Nordischen Pavillons auf der Biennale Venedig 2009 bis zur Konzeption einer vermeintlichen Kunstmesse in Peking 2015 arbeiten Elmgreen & Dragset an neuen Möglichkeiten, mit der Präsentation und Rezeption von Kunst und öffentlichen Räumen umzugehen. Im Herbst 2017 kuratieren sie die Istanbul Biennale.
    Veranstalter ist das Kunstmuseen Krefeld

  • Fr
    24
    Feb
    2017
    So
    03
    Sep
    2017
    Di – So 14–18 UhrHamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

    Anlässlich der Erwerbung von Adrian Pipers „The Probable Trust Registry: The Rules of the Game #1-3“ für die Sammlung der Nationalgalerie präsentiert der Hamburger Bahnhof erstmalig dieses Hauptwerk der Künstlerin. Die Arbeit verhandelt auf dialogische Weise, wie Vertrauen gebildet wird und zielt damit auf die Grundlagen zwischenmenschlicher Beziehungen ab. Denn sie ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern, einen Vertrag mit sich selbst abzuschließen. Darin verpflichtet sich jede/r Einzelne freiwillig dazu, fortan sein/ihr Handeln an ethischen Prinzipien wie Ehrlichkeit und Verbindlichkeit auszurichten. Die Einträge werden in einem Verzeichnis erfasst, das alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende der Ausstellung erhalten. Sie bilden eine Gemeinschaft von Personen, die wahrscheinlich zukünftig vertrauensvoll sind.

    Mehr Infos: http://www.adrianpiperinberlin.de/

  • So
    02
    Apr
    2017
    So
    06
    Aug
    2017
    Mi–So 12–18 UhrKINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Am Sudhaus 3, 12053 Berlin
    Das KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst widmet der aus dem Iran stammenden Künstlerin Shirana Shahbazi (*1974, lebt in Zürich) erstmals in Berlin eine umfassende Werkschau. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von in den vergangenen 15 Jahren entstandenen, überwiegend fotografischen Arbeiten Shahbazis. Die Künstlerin schuf parallel höchst heterogene Werkgruppen: schwarz-weiße Landschaftsaufnahmen, prunkvolle Stilleben, geometrische Abstraktionen oder dokumentarische Fotografien. Dieses Spektrum wird in der Ausstellung mit rund 60 Werken zu einem visuellen Bilderkosmos verdichtet, der sich jenseits von Kategorien wie stilistischer Ähnlichkeit oder zeitlich logischer Reihung entwickelt. 
     
    So verschieden die Motive auch sind, geht es in Shahbazis Bildern immer auch um die Fotografie an sich, um die Besonderheiten des Mediums, das Stillstellen eines Moments, die Materialität von Dingen und die kulturellen Codierungen von Darstellungen, Motiven oder Orten. Häufig entstehen die Werke in Transformationsprozessen, zum Beispiel wenn sie Aufnahmen, die auf der Reise von Zürich nach Teheran entstanden sind, in zweifarbige Lithographien übersetzt. Oder wenn Shahbazi präzise räumliche Objekte baut, um sie dann in eine scheinbar abstrakt-geometrische fotografische Fläche zu überführen. Das Festhalten und Konstruieren von Wirklichkeit wird so in den Werken Shirana Shahbazis zu einer Möglichkeit des Nachdenkens über die dem Sichtbaren eingeschriebenen Codes und Konventionen. Kurator:
    Andreas Fiedler.
  • Do
    13
    Apr
    2017
    So
    03
    Sep
    2017
    Di-So 10 - 18 Uhr/Sa 10 - 22 UhrOlympiapark, Spiridon-Louis-Ring 21 Olympiapark, 80809 München
    Eine Liebeserklärung an die Stadt als Ort der Kreativität, der Phantasie und der Abenteuer
    Magic City
    ist eine der bisher umfassendsten Überblicksausstellungen zur internationalen Urban Art Szene. Mit über 50 Künstlern aus allen fünf Kontinenten zeigt Magic City – die Kunst der Straße eine Bestandsaufnahme aktueller Positionen der Urban Art. Das Line-up der bei Magic City vertretenen Künstler enthält u.a. Werke bekannter Stars wie Banksy (gezeigt wird u.a. der neue Film Saving Banksy, der erst kürzlich Europa-Premiere gefeiert hat), Shepard Fairey (der Schaffer des HOPE Posters aus dem Obama-Wahlkampf, der kürzlich mit seinen Anti-Trump Plakaten wieder für Aufsehen gesorgt hat), des ägyptischen, in New York lebenden Künstler Ganzeer (nahm auch an der von Katerina Gregos kuratierten Ausstellung Newtopia in Mechelen teil), des iranischen Duo Icy & Sot oder des französischen Künstlers Blek le Rat, der als Erfinder der Stencil Art gilt.
    Kuratiert wird die Ausstellung von den New Yorker Street Art Koryphäen Carlo McCormick und Ethel Seno. McCormick ist Herausgeber des Paper Magazins und arbeitet als Autor und Kunstkritiker u. a. für ArtNews, Artforum und Art in America und kuratierte die richtungsweisende Street Art Show Art as Canvas; Ethel Seno arbeitete u. a. als Co-Kuratorin von Ausstellungen wie Art in the Streets im MOCA in Los Angeles. Die Show gilt als eine der erfolgreichsten Ausstellung des MOCA aller Zeiten.
    Magic City zeigt die Vielfalt der künstlerischen Positionen (von Installationen, Fotografie, 3D-Malerei bis zur Stencil Art) und Themen der Urban Art als Seismograf der globalen Gesellschaft. Nach der Station in München wird die Ausstellung auf internationale Tournee gehen.
    Mehr Infos: www.magiccity.art
  • Sa
    06
    Mai
    2017
    So
    03
    Sep
    2017
    Mo: 14:00–19:00 /Di-So: 10:00–19:00 /Do: 10:00–21:00MUMOK - Museum moderner Kunst, Museumsplatz 1, A-1070 Wien

    Mit Werken der SAMMLUNG VERBUND widmet sich das mumok einem der wichtigsten kunstgeschichtlichen Phänomene der 1970er-Jahre: dem Aufbruch weiblicher Künstlerinnen, die in einer von Männern bestimmten Kunstwelt erstmals in der Geschichte der Kunst kollektiv ein selbstbestimmtes neues Bild der Frau schufen. Entsprechend der Losung „Das Private ist politisch“ reflektierten diese Künstlerinnen stereotype gesellschaftliche Erwartungen in ihren Werken. Die Ausstellung gliedert sich daher in vier Bereiche: das Aufbrechen eindimensionaler Rollenzuweisungen als Mutter, Haus- und Ehefrau, Rollenspiele, Normativität der Schönheit und weibliche Sexualität. Viele der Künstlerinnen lösten sich von der männerdominierten Malerei und wendeten sich historisch „unbelasteten“ Medien wie Fotografie, Video, Film und der Performance zu. Die Ausstellung zeigt 300 Werke aus den 1970er-Jahren von 48 Künstlerinnen aus Europa, Nord- und Südamerika. Neben bekannten Positionen wie Cindy Sherman, Ana Mendieta oder ORLAN können viele noch unbekanntere Werke entdeckt werden. Unter den Künstlerinnen sind acht Österreicherinnen vertreten: Renate Bertlmann, Linda Christanell, VALIE EXPORT, Birgit Jürgenssen, Brigitte Lang, Karin Mack, Friederike Pezold und Margot Pilz. Sammlungsdirektorin Gabriele Schor prägte für die Bewegung den Begriff FEMINISTISCHE AVANTGARDE, um die Pionierleistung der Künstlerinnen hervorzuheben.
    Mehr Infos unter https://www.mumok.at/de/events/woman

  • Fr
    19
    Mai
    2017
    So
    17
    Sep
    2017
    Altes Gefängnis, Berliner Straße, 06886 Lutherstadt Wittenberg

    In den kommenden Wochen ziehen rund 65 Künstlerinnen und Künstler mit ihren Arbeiten in die Zellen und verwandeln den ehemaligen Ort der Unfreiheit in ein Zentrum der lebendigen Auseinandersetzung und der geistigen Freiheit. Künstler wie Ai Weiwei, Monica Bonvicini, Maurizio Cattelan, Olafur Eliasson, Ayşe Erkmen, Richard Jackson, Christian Jankowski, Alexander Kluge, Julian Rosefeldt, Günther Uecker, Erwin Wurm oder Zhang Peili präsentieren Werke, die eigens  für die Ausstellung angefertigt werden, teils direkt vor Ort entstehen oder sehr gezielt ausgewählt wurden. Die Ausstellungsstandorte Berlin und Kassel wirken mit eigenen Künstlerbeiträgen als Satelliten der zentralen Wittenberger Ausstellung. Hier zieht die Kunst in Kirchengebäude ein.

    Die künstlerischen Reflexionen  kreisen um Themen wie Freiheit und deren Gefährdung, Demagogie und Widerstand, Verantwortung und Toleranz, vor dem Hintergrund gravierender politischer, sozialer und religiöser Konflikte und einer medialen Neuordnung der Welt.
    +++ Den konvertierten Katholiken Markus Lüpertz fasziniert die Ambivalenz Luthers, welche er in einem Denkmal umsetzt. +++ Jonathan Meese greift die Furcht des Reformators vor dem Teufel auf und gestaltet in Wittenberg eine Zelle mit einem Manifest über den Teufel. +++ Die Italienerin Marzia Migliora verwandelt eine der Gefängniszellen in einen Tresorraum. +++ Luise Schröder bezieht die Wittenberger Bevölkerung in ihr Projekt im Stadtraum ein und sucht eine Kandidatin für die nächste Gedenktafel der Stadt. +++ Die chinesische Künstlerin Jia thematisiert in ihrer Arbeit für Wittenberg die identitätsstiftende Kraft der Sprache  für eine Gesellschaft. +++
    Gilbert & George mit „Sündenbock-Bildern“ in der Berliner St. Matthäus-Kirche
    +++ In ihrer Serie SCAPEGOATING PICTURES zeigen sich die britischen Künstler als aufgeklärte Kritiker, die gefährliche Tendenzen benennen in einer Zeit, in der demokratische Errungenschaften wie Vielfalt oder Meinungsfreiheit auf dem Prüfstand stehen.+++
    Shilpa Gupta und Thomas Kilpper in der Karlskirche Kassel
    +++ Guptas Sound-Installation I Keep Falling at You thematisiert die Macht der Sprache im digitalen Zeitalter. +++ Für Luther und die Avantgarde gestaltet Kilpper den Glockenturm der Karlskirche mit Material von gestrandeten Flüchtlingsbooten als Leuchtturm. +++
    Realisiert wird die Ausstellung "Luther und die Avantgarde" mit einem international tätigen kuratorischen Team, bestehend aus:
    Kay Heymer, Leiter Moderne Kunst, Stiftung Museum Kunstpalast, Düsseldorf; Susanne Kleine, Kuratorin, Bundeskunsthalle, Bonn; Dimitri Ozerkov, Leiter Moderne Kunst, State Hermitage Museum, St. Petersburg; Walter Smerling,  Vorsitzender Stiftung für Kunst und Kultur, Bonn und Sprecher des Kuratoriums; Peter Weibel, Direktor Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe und Dan Xu, Kunsthistorikerin, Stiftung für Kunst und Kultur, Bonn.
    Tickets sind in Kombination mit der Weltausstellung Reformation erhältlich. Weitere Informationen unter www.luther-avantgarde.de.

  • Mo
    22
    Mai
    2017
    So
    03
    Sep
    2017
    Di, Mi, Fr-So 11-17 Uhr, Do 11-21 Uhr Museum Morsbroich, Gustav-Heinemann-Str. 80 51377 Leverkusen

    Welche Orientierungspunkte für gesellschaftliches und soziales Handeln gibt es heute in einer Gesellschaft, die immer mehr ihren Zusammenhalt verliert?
    Welche Formen des Miteinanders werden praktiziert, wenn das gesamte Leben ökonomischen Kriterien folgt?
    Worin liegen die Möglichkeiten
    des Einzelnen und auch die Möglichkeiten von Gruppen gesellschaftliche Prozesse zu hinterfragen, Alternativen zu denken und Handlungen anzustoßen?
    Duett mit Künstler_in. Partizipation als künstlerisches Prinzip stellt Fragen nach der Teilhabe des Publikums am kreativen Prozess sowie nach der Rolle der Institution Museum innerhalb der Stadtgesellschaft. Sie umfasst 38 internationale, künstlerische Positionen und schließt auch einen historisch-dokumentarischen Teil in der Grafiketage mit ein, in dem exemplarisch partizipative Ansätze aus der  zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gezeigt werden. In der Ausstellung werden mit verschiedenen Medien wie Skulptur, Fotografie, Installation, Video und Performance differenzierte Möglichkeiten der Teilhabe des Besuchers geschaffen.
    Mit Werken von: Vito Acconci, Davide Balula, Robert Barry, Joseph Beuys, Angela Bulloch, John Cage, Christian Falsnaes, Claus Föttinger, //////////fur//// art entertainment interfaces,  Florian Graf, Rodney Graham, Hans Haacke, Jeppe Hein, Christine Hill, David Horvitz, Pierre Huyghe, Christian Jankowski, Yves Klein, Tomas Kleiner, Mischa Kuball, Dieter Meier,  Bruce Nauman, Yoko Ono, OPAVIVARÁ!, Marjetica Potrč und Wapke Feenstra, Antje Schiffers - Myvillages, Tino Sehgal, Gabriel Sierra, David Shrigley, Juergen Staack, Rirkrit Tiravanija, Mary Vieira, Wolf Vostell, Franz Erhard Walther, Gillian Wearing, Franz West, Erwin Wurm, Haegue Yang, Zentrum für Politische Schönheit
    Kuratorin der Ausstellung ist Stefanie Kreuzer.
    Weiteres unter: http://www.museum-morsbroich.de/index.php?id=ausstellungen

  • Mo
    22
    Mai
    2017
    So
    12
    Nov
    2017
    Mo - So 10.00-18.00 Uhr / Mi 10.00-20.00 Uhr FONDATION BEYELER Baselstrasse 101, CH-4125 Riehen/Basel

    Vom 22. Mai bis 12. November 2017 wird der deutsch-britische Künstler Tino Sehgal (*1976) in der Fondation Beyeler mit einer Ausstellung präsent sein, die als Serie von sechs aufeinanderfolgenden Präsentationen konzipiert ist. Ein Werk wird jeweils im Park oder in einem der Museumsräume zu erleben sein. Sehgals Werke, er nennt sie «konstruierte Situationen», werden von Interpreten und Interpretinnen umgesetzt, sie sind immateriell und flüchtig, zentral ist das Erleben der Situation selbst. Ausgangspunkt für diese Ausstellung ist die Arbeit This You, die vor zwei Jahren für die Sammlung erworben wurde.

    Infos: https://www.fondationbeyeler.ch/ausstellungen/tino-sehgal/

  • So
    28
    Mai
    2017
    So
    01
    Okt
    2017
    Mo - So 10.00-18.00 Uhr / Mi 10.00-20.00 Uhr FONDATION BEYELER Baselstrasse 101, CH-4125 Riehen/Basel

    Die Ausstellung in der Fondation Beyeler versucht zum ersten Mal überhaupt eine andere Annäherung an das Schaffen von Wolfgang Tillmans. Nicht ein Thema oder ein narrativer Zusammenhang prägen die Ausstellung; Ausgangs- und Angelpunkt sind die Bilder selbst. Die Fondation Beyeler mit ihrer Sammlung von herausragenden Werken der klassischen Moderne und Gegenwart erscheint als idealer Kontext, um zu zeigen, wie Tillmans das mechanische Medium der Fotografie in eine ausdrucksstarke eigenständige Bildsprache verwandelt hat. Eine Bildsprache, in der das Sehen als solches und damit auch die Wahrnehmung der Welt zum Thema werden.

    Artist Talk: 7. September 2017, 18.3 Uhr
    Mehr Infos: https://www.fondationbeyeler.ch/tillmans/

  • Sa
    17
    Jun
    2017
    Mi
    11
    Okt
    2017
    Di-So, 11-17 UhrGallery F 15 and Momentum Kunsthall Moss, Norway

    The ninth edition of the Momentum Biennial (M9) takes the notion of alienation as its starting point. In the term alienation the curators refer to a contemporary world where alien processes and entities are becoming an integrated part of our lives through technological, ecological and social transformations. We encounter and engage with the alien every day. Alienation is our contemporary condition. While more information and modes of communication are available to us than ever before, it is no easier to make sense of the whole. M9 addresses this confusion and insists on searching for new tools for greater understanding of the human condition through cross-pollination of methods, categories and disciplines.

    Contributors:
    Abigail deVille (US), Atelier Cyberspace (DK), Búi Aðalsteinsson (IS), H.R. Giger (CH), Johannes Heldén (SE), John Duncan (US), Jone Kvie (NO), Jussi Kivi (FI), Jenna Sutela (FI), Kapwani Kiwanga (CA), Kjersti Vetterstad (NO), Levi van Veluw (NL), Linda Persson (SE), Mediated Matter (US), Museum of Nonhumanity (FI), Olga Bergmann & Anna Hallin (IS), Patricia Piccinini (AU), Patrick Jackson (US), Pinar Yoldas (TR), Public Dreaming (NZ), Ragnar Þórisson (IS), Rana Hamadeh (LB), Rolf Nowotny (DK), Serina Erfjord (NO), Sonja Bäumel (AT), Stathis Tsemberlidis (GR), Third Ear (DK/US), Trollkrem (NO), Tuomas Kortteinen & Heikki Lotvonen (FI), Wael Shawky (EG), Ylva Westerlund (SE)

  • Sa
    24
    Jun
    2017
    So
    06
    Aug
    2017
    KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Am Sudhaus 3, 12053 Berlin

    Die Kunst präsentiert sich gerne als eine Gegenkultur. Popularität in der Kunst wirkt deshalb oft suspekt: Kunst sollte auf gewisse Art Anti-Mainstream, Avantgarde sein. "Dabei endet die Avantgarde von heute“, so der Künstler Wolfgang Müller, "nicht selten als Salonkunst der Zukunft.“ Vieles wird überschätzt, anderes übersehen oder ignoriert. Das, was sich der allgemeinen Wahrnehmung und Anerkennung entzieht, wird Subkultur oder Underground genannt.

    "Up and Down" präsentiert künstlerische Positionen, die sich im flirrenden Spannungsfeld zwischen Subkultur, Hochkultur und Mainstream bewegen. Sie stellen die ihnen zugrunde liegenden Mechanismen in Frage und erkunden den Verhandlungsraum solcher Zuschreibungen. Wann gilt etwas als Hochkultur? Und wann als Subkultur? Ist Subkultur authentischer als Kitsch, Glamour und Pop? Wo vermittelt die "Verpackung“ ihre Botschaften? Gezeigt werden künstlerische Arbeiten, die solche Kategorisierungen in Bewegung setzen, oder diese in Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten neu formieren.

    Die Kuratorin der Ausstellung, An Paenhuysen, promovierte an der Universität Löwen über die Kulturkritik der belgischen Avantgarde in den 1920er und 1930er Jahren. Sie arbeitete im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin und war im Jahr 2012 Kuratorin von "Gebärde Zeichen Kunst. Gehörlose Kultur / Hörende Kultur“ im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien.

    Mit: Lena Braun, Jennifer Danos, Grace Jones / Nick Hooker, Christine Sun Kim, Akane Kimbara, Wolfgang Müller, Magnús Pálsson, Andy Warhol / Susan Sontag, Ming Wong / The Island of Lost Souls

  • Fr
    07
    Jul
    2017
    Sa
    12
    Aug
    2017
    Galerie Wedding -Raum für zeitgenössische Kunst, Müllerstraße 146 – 147, 13353 Berlin

    Mapping Berlin is an exhibition and program of events where individually constructed systems for mapping space, time and urban history are showcased and discussed by eleven Berlin-based artists, extending an invitation to the public to participate in the making/editing/publication of a »Collective Memory Atlas« during the exhibition.

    Participate!
    Collective Memory Atlas is a collaborative action which with help of Instagram and Sparkle aims to map cultural actors and spaces in Berlin. June 2017 – August 2017.
    Guidelines

    • Take photos of places, events, people that you find culturally important in Berlin
    • Upload the photo on Instagram using the hashtag #mapber
    • Shortly title the place, exhibition, person, event
    • Geolocate the photo
    • See yours and others instagram posts on our website www.mapping.berlinerpool.de where a social map is displayed thanks to the partnership with Sparkle
    • On 10th of August visit Gallerie Wedding to find out if you’re one of our lucky six competition winners who will receive a book
    • Please note that your photo could be selected to be published on our social media channels with credits linking to your account. We will focus on: Relevance, Story, Originality, Aesthetics

    More Information: http://mapping.berlinerpool.de/project/

    Exhibiting artists: Roland Fuhrmann, Michael Johansson, Margret Holz, Christine Kisorsy, Katrin von Lehmann, Sara Wallgren, Marcelina Wellmer, Sencer Vardarman
    Contributing artists: Rebecca Agnes, Stefania Migliorati and Ame Zek
    Project by Berlinerpool Arts Network, Andrzej Raszyk, Paz Ponce

  • Fr
    14
    Jul
    2017
    So
    22
    Okt
    2017
    Mo-Fr, 10–19 h; Sa/So 11-16 hNordische Botschaften Felleshus, Rauchstraße 1, 10787 Berlin

    Ein Blick in Kaufhausregale und Onlineshops zeigt, dass Kinder längst eine Zielgruppe geworden sind, die mit eigenem Design und immer individuelleren Produkten angesprochen wird. Die Ausstellung »Century of the Child« widmet sich der Entwicklung dahinter und präsentiert nordisches Design, das seit 1900 speziell für Kinder entworfen wurde. Sie basiert auf einer internationalen Ausstellung, die 2012 im MoMA in New York gezeigt wurde.

    Wie sollen Kinder leben, wie wollen sie leben? Was umgibt sie? Wie sehen ihre Lebenswelten aus, und was sagt diese Umgebung über die Gesellschaft im Ganzen aus? Anders gefragt: Welche Rolle spielen Kinder in einer Konsumgesellschaft? Um diese und andere Fragen zu beantworten, wirft die Ausstellung »Century of the Child« einen Blick zurück in die Geschichte des nordischen Designs. Gezeigt werden etwa Möbel, Spielsachen, Bücher, Hygieneprodukte und Kleidung, aber auch Schul- und Spielplatzarchitektur, Reklame, Werbekampagnen und Kunstprojekte.

    Der Titel der Ausstellung ist einem einflussreichen Pamphlet der schwedischen Autorin Ellen Key entlehnt, das sie 1900 mit Blick auf das kommende Jahrhundert verfasst hat. Und tatsächlich sollten sich in den folgenden Jahren besonders die nordischen Länder mit der Gestaltung der Lebensumgebung der Kinder beschäftigen. Weltweit bekannt wurden Namen wie Alvar Aalto, Kay Bojesen, Olafur Eliasson, Elsa Beskow und Peter Opsvik. Die Ausstellung zeigt jedoch auch zahlreiche Entwürfe unbekannterer oder anonymer Designer und spürt dem nordischen Ursprung so berühmter Marken wie Ikea, Brio, Lego, bObles oder Marimekko nach.

    Rahmenprogramm Designworkshops für Kinder: »Nordisches Design komplett chaotisch« (www.nordischebotschaften.org/ausstellungen/century-child)

  • Fr
    21
    Jul
    2017
    So
    13
    Aug
    2017
    Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin,

    Konzerte, Filme, Gespräche – Open Air auf der Dachterrasse, bei Regen in der Halle
    Das ausführliche Programm gibt es hier: hkw.de/wassermusik

  • Sa
    22
    Jul
    2017
    So
    24
    Sep
    2017
    Galerie, Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin Königin-Luise-Str. 6-8 14195 Berlin

    Der bildende Künstler Mark Swysen interessiert sich für das menschliche Verhalten und die sozialen Interaktionen in unserer westlichen Gesellschaft. Dazu hinterfragt er die biologischen Denkmuster des menschlichen Gehirns und die soziologischen Dynamiken des menschlichen Zusammenlebens. Die Ausstellung ist das Resultat einer Residenz im April und Mai 2017, die durch eine Kooperation des Kulturamts Steglitz-Zehlendorf und des Botanischen Gartens und Botanischen Museums Berlin ermöglicht wurde.

    Aus ökologischer Perspektive betrachtet, geht es dem Künstler um das Verhältnis der Menschheit zu ihrer Umwelt. Ein Ausstellungsthema, für das der Berliner Botanische Garten perfekt geeignet ist. In der Vorstellung des Künstlers symbolisiert ein Botanischer Garten den „Garten Eden” – den biblischen Geburtsort der menschlichen Genetik. Die Weltstadt Berlin ist für Swysen ein Knotenpunkt intensiver sozialer Kontakte, Grundlage der Gruppendynamik und kulturellen Evolution des Menschen. Mit Humor und Fantasie erforscht der Artist in Residence im Berliner Garten und Museum nicht nur das reichhaltige Inventar zeitgenössischer Pflanzen sondern darüber hinaus auch die Möglichkeiten zukünftiger Lebensformen jenseits des Anthropozän-Zeitalters. Hören Sie hier ein Porträt des Künstlers im Kulturradio rbb.

    Am Freitag, dem 22. September 2017 um 18 Uhr, organisiert die Generaldelegation der Regierung Flanderns in Zusammenarbeit mit dem Botanischen Garten ein Künstlergespräch zwischen Mark Swysen und Julia Wallner, Direktorin des Georg Kolbe Museums Berlin.

  • Fr
    11
    Aug
    2017
    Sa
    02
    Sep
    2017
    HAU Hebbel am Ufer und andere Veranstaltungsorte

    Tanz im August feiert im HAU Hebbel am Ufer und an weiteren Orten die Tanzmetropole Berlin. Premieren und zahlreiche neue Arbeiten von Choreograf*innen aus unterschiedlichen Generationen, deren künstlerische Praxis von Flamenco und Butoh, über Ballett und Tanztheater bis Performance reicht, sind ab dem 11. August in der 29. Edition des Berliner Festivals zu sehen. Der spanischen Choreografin und Künstlerin La Ribot widmet Tanz im August eine umfangreiche Retrospektive, die unter dem Titel Occuuppatiooon! ihre Arbeiten von 1993–2016 zeigen wird, darunter eine umfassende Auswahl ihrer Live Performances und Filme.
    Das Festival wird am 11. August vom Kultursenator Berlins, Dr. Klaus Lederer, im HAU1 eröffnet. Bis zum 2. September werden in rund 69 Vorstellungen an 11 Veranstaltungsorten in ganz Berlin, mit mehr als 150 Künstler*innen aus 21 Ländern insgesamt 28 Produktionen, darunter 3 Uraufführungen und 14 Deutschlandpremieren, präsentiert.
    Spielorte 2017: HAU Hebbel am Ufer (HAU1, HAU2 und HAU3 + Houseclub HAU3), St.Elisabeth-Kirche, Galerie Barbara Weiss, Haus der Berliner Festspiele, KINDL - Zentrum für zeitgenössische Kunst, RADIALSYSTEM V, Sophiensæle, Vierfelderhof
    Das komplette Programm von Tanz im August 2017 ist online unter: www.tanzimaugust.de

  • Sa
    19
    Aug
    2017
    77 Museen in Berlin

    Sie ist inzwischen überall auf der Welt verbreitet – erfunden wurde sie vor 20 Jahren in Berlin: die Lange Nacht der Museen. 1997 waren es 18 Häuser, jetzt sind es rund 80, die ihre Türen bis weit nach Mitternacht öffnen und zu besonderen Führungen, spannenden Aktionen, Musik und Aufführungen einladen.

    Weitere Informationen

  • Do
    24
    Aug
    2017
    GanztägigLandesmuseum Hannover, Willy-Brandt-Allee 5, 30169 Hannover

    Im Landesmuseum Hannover findet das Werkstattforum 4 »Zwei mal drei macht vier, und drei macht neune - Wie Kulturprogramme integrieren« statt. Neben Impulsvorträgen, die den Blick über den Tellerrand eröffnen, werden die Türen zu 7 Worldcafés aufgestoßen, in denen alle Ebenen partizipativer niedersächsischer Kulturarbeit schlaglichtartig beleuchtet werden.
    Organisation: Bundesakademie für Kulturelle Bildung, Andrea Ehlert.
    Impuls: Frauke Patzke, MWK und Prof. Dr. Jens Schneider, Universität Osnabrück, Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (angefragt) und Antonia Isabelle Weisz, Berlin.

  • Sa
    26
    Aug
    2017
    So
    01
    Okt
    2017
    neue Gesellschaft für bildende Kunst, Oranienstraße 25, 10999 Berlin

    Diese Ausstellung befasst sich mit den unmittelbaren Auswirkungen von Grenzregimen. Es sollen jene Geschichten erzählt werden, die üblicherweise nicht öffentlich verhandelt werden. Der Blick auf verschiedene Brennpunkte – die zunehmende Abschottung Europas, die Grenze zwischen den USA und Mexiko und die militarisierten Ökosysteme des Jordan – zeigt, dass die Kontexte sich unterscheiden. Jedoch sind die Prinzipien des Ausschlusses und der Repression oft ähnlich. Können Grenzphänomene als Teil einer größeren, neoliberalen Agenda untersucht werden? Mediale Bilder tragen zur Umsetzung dieser Agenda bei und gewöhnen uns an eine zunehmend gewaltvolle Realität. Künstler_innen, die mit Grenz-Kontexten vertraut sind, sind eingeladen, für die nGbK neue Arbeiten zu entwickeln.

    Künstler_innen
    Yoav Admoni, Liz Bachhuber, Miguel Buenrostro, Vienne Chan, Kate Clark, Yann Colonna, Sofia Dona, EDT 2.0 bang lab, ERRE (Marco Ramirez), Margarita Certeza Garcia, Lisa Glauer, Mareike Hornhof, Incendiary Traces (Hillary Mushkin), Duygu Kaban, Edith Kollath, Jan Lemitz, Nina Lundström, Sara Velas

  • So
    22
    Okt
    2017
    So
    11
    Feb
    2018
    KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst Am Sudhaus 3, 12053 Berlin
    Unsere globalisierte Gegenwart kann als Zeitalter der Ruinen charakterisiert werden. Weltweite politische Instabilität und medial omnipräsente Bilder der Zerstörung liefern uns Ruinen quasi frei Haus. Anders als in der klassischen Betrachtung der Ruine, der gedankenverlorenen Meditation über eine ferne Vergangenheit, steht heute die Frage nach den konkreten Ursachen von Ruinen im Vordergrund. Die Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung Ruinen der Gegenwart thematisieren, wie Ruinen zu Indikatoren politischer, wirtschaftlicher oder ökologischer Prozesse werden und zu ästhetischen Spekulationen über die Zukunft anregen. Die Ausstellung spannt einen Bogen von den urbanen Interventionen Gordon Matta-Clarks im New York der 1970er Jahre bis zu den jüngsten Zerstörungen archäologischer Artefakte im Mittleren Osten; sie thematisiert aber auch Spuren von Landschaftsausbeutung und Industriebrachen im lokalen Umfeld.
    Kuratiert von Julia Höner und Ludwig Seyfarth.
  • Do
    16
    Nov
    2017
    Fr
    17
    Nov
    2017

    Diversity in Gefahr? Wie können wir Vielfalt sichern und entwickeln? Antworten gibt die DIVERSITY.
    Die praktischen Erfahrungen von Unternehmen und Organisationen stehen im Mittelpunkt. In Keynotes, Workshops und Panels werden alle Dimensionen des Diversity-Managements diskutiert. Auf der größten deutschsprachigen Konferenz für Vielfalt in der Arbeitswelt widmen wir uns unter anderem folgenden Themen: Welche Auswirkungen haben die fortschreitende Digitalisierung und der aufkeimende Rechtspopulismus auf die Vielfalt in Unternehmen und Institutionen? Wie sehr wirkt sich der Angriff auf die offene Gesellschaft und auf bisherige Diversity-Errungenschaften aus? Und welche Herausforderungen, welche Chancen bringt der digitale Wandel für die Arbeitswelt?
    Mehr infos: www.diversity-konferenz.de/

  • Fr
    17
    Nov
    2017
    Mo
    02
    Apr
    2018
    Mi – Mo, 12 – 18 Uhrme Collectors Room Berlin / Stiftung Olbricht Auguststraße 68, 10117 Berlin

    Mit der Ausstellung Indigenous Australia: Masterworks from the National Gallery of Australia geben die National Gallery of Australia (NGA) und der me Collectors Room Berlin einen umfangreichen Einblick in die Welten traditioneller und moderner Kunst der australischen Aborigines und der Bewohner der Torres-Strait-Inseln zwischen Australien und Papua-Neuguinea.

    Die ausgestellten Exponate reichen vom frühen 19. Jahrhundert bis zu zeitgenössischen Werken von Künstlern aus allen Regionen des Kontinents. Mit einer Auswahl von rund 180 Arbeiten zeigt die National Gallery of Australia die Highlights ihrer Sammlung mit Werken der bedeutendsten indigenen KünstlerInnen Australiens. Gemälde und Malerei, Videos, Skulpturen, Installationen, aber auch traditioneller Schmuck, Kopfbedeckungen und Ritual- und Gebrauchsgegenstände zeigen die große Vielfalt der Kunststile und ihre jüngere Entwicklung.

    Indigenous Australia: Masterworks from the National Gallery of Australia ist eine Ausstellung der National Gallery of Australia.
    Das Projekt wurde mit Unterstützung der australischen Regierung ermöglicht.