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Sharing Events

  • Fr
    27
    Okt
    2017
    Fr
    01
    Mrz
    2019
    Museumsinsel Berlin, Bode-Museum Am Kupfergraben, 10117 Berlin

    Unvergleichlich und ungewöhnlich: Über 70 Hauptwerke afrikanischer Skulptur aus dem Ethnologischen Museum sind zu Gast im Bode-Museum. Kunst aus West- und Zentralafrika trifft auf Meisterwerke aus Byzanz, Italien und Mitteleuropa – noch nie wurden die Skulpturentraditionen der beiden Kontinente so umfangreich miteinander verglichen. Im direkten und intensiven Dialog geht es um die großen Themen der Menschen: Macht und Tod, Schönheit und Ästhetik, Identität und Erinnerung – veranschaulicht anhand von 20 Gegenüberstellungen,

    Begleitend zur Ausstellung erscheinen ein umfangreicher Katalog sowie eine App, die die Themen der Ausstellung pointiert vertiefen.

  • So
    09
    Sep
    2018
    So
    20
    Jan
    2019
    Stiftung Brandenburger Tor im Max Liebermann Haus, Pariser Platz 7, 10117 Berlin

    Die Ausstellung stellt erstmals in Europa die zwei Ikonen der Architektur Hans Scharoun und Frank Gehry gegenüber. Zwar sind sich beide nie begegnet, doch ist ihr Werk eng miteinander verknüpft. Dies zeigt sich besonders an ihren wohl berühmtesten Bauwerken: Die vor 15 Jahren eröffnete Walt Disney Concert Hall von Frank Gehry in Los Angeles und die Philharmonie von Hans Scharoun, erbaut im geteilten Berlin in den 1960er Jahren und vor genau 55 Jahren eingeweiht.

  • Sa
    29
    Sep
    2018
    Mi
    09
    Jan
    2019
    Galerie im Körnerpark, Schierker Str. 8, 12051 Berlin

    Seit über 20 Jahren lenkt der Fotograf Nihad Nino Pušija den Blick auf die Lebensrealitäten der über ganz Europa verstreut lebenden Roma. In der Ausstellung SO IST DAS BEI UNS zeigt er vor allem neue Serien, in denen der Fokus auf kreativen Menschen liegt, die zwischen den Kulturen pendeln. Ob es sich dabei um die Mitglieder einer Band in Brünn handelt, die im Alltag als Polizisten arbeiten, um mehrfach von der Abschiebung bedrohte Rapper und Aktivisten in Essen, um einen alten Flamenco-Tänzer, der in Sevilla ein leerstehendes Kulturhaus belebt – stets geht es Pušija nicht um „die Geflüchteten“, „die Migranten“, sondern um Individuen jenseits der üblichen Stereotype.

    Seit Beginn seiner Arbeit als Fotograf setzt sich Pušija mit antiziganistischen Vorurteilen und politischen Herausforderung wie Abschiebung und Integration auseinander. Dabei hebt er jedoch nie den moralischen Zeigefinger, sondern bettet diese Themen – oft durchaus humorvoll – in Kontexte des alltäglichen Lebens ein. Pušijas Porträts von Kindern und Jugendlichen gehen sensibel mit deren Suche nach Identität um. Seine Fotografien regen zur kritischen Reflexion darüber an, welche Rolle Eigen- und Fremdbilder für das Selbstverständnis der Menschen in Europa spielen.
  • Fr
    12
    Okt
    2018
    So
    03
    Feb
    2019
    ifa-Galerie Berlin, Linienstr. 139/140, 10115 Berlin

    Mit Zainab Andalibe, Kenza Benamour, Hicham Berrada, Mohammed Laouli, Abdessamad El Montassir, Anna Raimondo, Leila Sadel und Anike Joyce Sadiq.

    Es ist das visuell Wahrnehmbare, das heute maßgeblich die Vorstellung von der uns umgebenden Welt bestimmt. Unsere Gesellschaft ist geprägt von einem unaufhörlichen Bilderstrom. Soziale Netzwerke diktieren die Gesetze der Information, indem sie im Sekundentakt visuelle Codes erzeugen, die unmittelbar auf Instagram oder Facebook veröffentlicht werden.
    Infolge der Konzentration auf das Visuelle ist alles Unmanifestierte, also all das, was nicht in Erscheinung tritt und sich der visuellen Sinneswahrnehmung entzieht, aus der kollektiven Vorstellung verbannt worden: Die Dimension des Spirituellen hat hierdurch für unsere Belange an Bedeutung verloren. Indem der Westen seine „universellen“ Codes und Standards durchsetzte, wies er dem Unmanifestierten eine untergeordnete Wichtigkeit zu. Doch einhergehend mit einem neuerlich aufkommenden Bedürfnis nach Spiritualität werden in den westlichen Gesellschaften nun vielfältige Versuche unternommen, diesen Bereich der möglichen Erfahrung wieder in den Alltag zu integrieren.

    Der Blick auf Beispiele des afrikanischen Kontinents zeigt, dass der Dialog zwischen der spirituellen und der materiellen Dimension zuweilen kontrovers geführt, jedoch nie unterbrochen wurde. Die Herausforderung hierbei ist, diese Koexistenz in eine dynamische Kontinuität zu übertragen, ohne sich in eine überholte, traditionalistische Vision eines (oft selbst-)exotisierten Afrikas verstricken zu lassen. Die Ausstellung Invisible lädt dazu ein, die Grenzen des Sichtbaren wieder miteinzubeziehen. Die gezeigten künstlerischen Strategien greifen auf unterschiedliche Weise das Unmanifestierte spiritueller Dimensionen auf, indem sie sich mit Ritualen, Praktiken und Mythen auseinandersetzen, die im Alltag der Künstlerinnen und Künstler verankert sind.

    Kuratiert von Alya Sebti

  • Sa
    13
    Okt
    2018
    So
    06
    Jan
    2019
    KW Institute for Contemporary Art, Auguststraße 69 , 10117 Berlin
    Die Ausstellung mit dem Titel Retrospective 1965–2017 ist die erste, groß angelegte Präsentation von González' Arbeit außerhalb Kolumbiens und entstand in Zusammenarbeit mit dem CAPC musée d’art contemporain de Bordeaux und dem Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía in Madrid.
    Beatriz González (*1938 in Bucaramanga, CO) zählt zu den zentralen Figuren der lateinamerikanischen Kunstszene, deren künstlerische Praxis seit den 1950er Jahren von Ikonenmalerei, kunsthistorischen Motiven, lokalen Stilrichtungen und massenmedialer Ästhetik geprägt ist. In ihrer Arbeit befasst sich González mit Alltagsszenen und öffentlichen Ritualen des Widerstands – politische Ereignisse der jüngeren Vergangenheit des Landes thematisiert sie vom Standpunkt ihrer eigenständigen Perspektive, reichert diese mit Subjektivität und Intimität an und bricht somit mit dem anonymen, unpersönlichen Stil der Pop Art.
    Die Ausstellung wird kuratiert von María Inés Rodríguez und Krist Gruijthuijsen und präsentiert eine Auswahl von über 120 Arbeiten, die zwischen 1965 und 2017 entstanden sind.
  • Sa
    01
    Dez
    2018
    Sa
    13
    Apr
    2019
    Times Art Center Berlin, Potsdamer Straße 87, 10785 Berlin

    Das Times Art Center Berlin (TACB) eröffnet am 30. November 2018 in Berlin als neuer experimenteller Raum für zeitgenössische Kunst aus China. In den vergangenen Jahren ist in China geschaffene Kunst – ob von Künstler*innen aus China oder aus dem Ausland – zu einem wichtigen Teil der globalen Kunstszene geworden. Nun ist es an der Zeit, diese Entwicklung in Berlin stärker sichtbar zu machen. Dazu möchte das TACB, eine dem renommierten Guangdong Times Museum im südchinesischen Guangzhou zugeordnete Organisation, einen Beitrag leisten. Das Times Art Center Berlin stellt einen bedeutenden Teil der chinesischen Kunstwelt vor, der im Westen weniger bekannt und auf dem globalen Kunstmarkt unterrepräsentiert ist – die experimentelle Kunstszene aus dem Perlflussdelta. Die dreiteilige Eröffnungsausstellung „The D-Tale, Videokunst aus dem Perlflussdelta“ wird kuratiert von HOU Hanru und XI Bei, künstlerische Leiterin des TACB.

  • Mi
    05
    Dez
    2018
    Sa
    12
    Jan
    2019
    Galerie Crone Wien, Getreidemarkt 14, 1010 A-Wien

    Unter dem Titel „Everpink“ verwandelt Zukerman den Ausstellungsraum in einen dichten Urwald, in dem Bedrohung und Verheißung ganz nah beisammen liegen. In seiner neuen Serie erforscht er den Verlust von Naivität, der sich auf spannungsreiche Art und Weise in seinen farbenprächtigen Kompositionen ausdrückt.

    Zukermans überbordende Bildwelten führen den Betrachter in fantastische Traumwelten, die zwischen Paradies und albtraumhaften Visionen schwanken. Die Werkserie kreist um das Motiv des Dschungels, der zu einer utopischen Fiktion überhöht wird. Exotische Pflanzen und wilde Tiere durchziehen die Malereien, die mit ihrer intensiven Farbgebung von innen heraus zu leuchten scheinen. Das Motiv des Urwaldes verbindet das Unberührte mit dem Unheimlichen. Weit ab von der Zivilisation kann er einerseits zum verführerischen Zufluchtsort werden, andererseits aber Gefahren verbergen, die der Betrachter nur erahnen kann.

    Sahar Zukerman, der seine Kindheit in Israel verbrachte, behandelt in seinen Arbeiten den scheinbar unwiederbringlichen Verlust von kindlicher Unbeschwertheit und Naivität. Vor allem seine früheren Arbeiten zeigen neben offensichtlich arglosen Motiven auch Erfahrungen von Krieg und Gewalt. Seine neue Gemäldeserie verarbeitet diesen Verlust nun auf poetische Art und Weise: Die Hoffnung auf ein friedliches Paradies wird darin immer wieder ins Wanken gebracht.

    Sahar Zukerman wurde 1985 in England geboren und wuchs in Tel Aviv auf. Er studierte an der Universität der Künste in Berlin bei Leiko Ikemura und lebt und arbeitet seit 2009 in Berlin.

  • Fr
    07
    Dez
    2018
    So
    28
    Apr
    2019
    MAXXI - National Museum of 21st Century Arts, Via Guido Reni, 4/a, 00196 Rome, Italy

    Starting in the 1960s, it was the artists who believed that the road was the modern intellectual, social and political battlefield. They took to the streets with invasions, surprises, disturbances, break-ins, rebellions; they have involved people, communities, have offered new points of view. From the 7th of December 2018 to the 28th of April 2019, MAXXI dedicates to them all, but also to architects, urban planners, and designers, The STREET. Where the world is made.

    More than 200 works from more than 140 artists to describe a space that is not only a fundamental manmade infrastructure, but a place crossed by multiple meanings, sometimes victim of visual and physical bombardment - signs, advertising, surveillance cameras, garbage – a place where shared practices and new technologies are experimented, and a showcase of projects stemming from the needs of the communities.

    The main partner is Enel, the Fondazione MAXXI’s first private partner, which has chosen to support this exhibition in particular due to its extraordinary cultural and research value, offering free admittance to a programme of seminars with architects, journalist, philosophers and artists.

    With THE STREET, MAXXI becomes a street-museum, capable of combining works, actions, events and artistic, architectural, urban and technological research, conceived by an international creative community, expanding the study already conducted in 2017 for the Bi-City Biennale of Urbanism/Architecture of Shenzhen with which the MAXXI team collaborated, on the most outstanding artistic experiences, that have reinterpreted the functions and identities of the street from the last two decades. The museum becomes a spokesperson for a reflection on the future of urban life and civil society, and on the function of artistic and cultural institutions.

    Curated by Hou Hanru together with the curatorial and research teams of the museum, The STREET. Where the world is made transforms MAXXI into an intense and somewhat chaotic street scene.

    Featured artists include: Alberto Garutti, Alfredo Jaar, Allora & Calzadilla, Andy Warhol, Archizoom, Barbara Kruger, Boa Mistura, Cao Fei, Chto Delat, Daniel Buren, Denise Scott Brown, Francis Alÿs, Halil Altindere, Jimmie Durham, Jonathas de Andrade, Kendell Geers, Kimsooja, Le Corbusier, Liu Qingyuan, Lucy + Jorge Orta, Marinella Senatore, Martin Creed, Moe Sat, Monica BonviciniNam June Paik, Olafur Eliasson, Pak Sheung-Chuen, Paola Pivi, Pedro Reyes, Rirkrit Tiravanija, Robert Venturi, Rosa Barba, Sam Durant, Sisley Xhafa, Thomas Hirschhorn, Ugo La Pietra, Vito Acconci, Yang Jiechang and Zhou Tao.

  • Mi
    12
    Dez
    2018
    18.00 UhrHamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin Invalidenstraße 50/51, 10557 Berlin

    Adolf Rading und Hans Scharoun, die beiden Professoren für die Abteilung Architektur, Innenausbau und Kunstgewerbe an der Breslauer Akademie, gehörten zu den bedeutenden Akteuren des Neuen Bauens in der Weimarer Republik. Beide waren auf der Werkbundsiedlung am Weißenhof in Stuttgart 1927, dem Manifest einer „internationalen neuen Baukunst“ vertreten; ihre Ideen inspirierten ihre Schüler und Kollegen in Breslau. In der Werkbundausstellung Wohnung und Werkraum (WuWA) 1929 präsentierte sich die Stadt als eine Metropole des modernen Deutschland – ein Selbstverständnis, das in der Krise der Demokratie in den frühen 1930er Jahren schnell zerbrach. Der Vortrag zeichnet die Netzwerke der Breslauer Architekturszene in den 1920er Jahren bis zu ihrer Auflösung 1933 nach.

    Beate Störtkuhl ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa und Privatdozentin an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts, Neuere Kunstgeschichte Ostmitteleuropas und Geschichte der Kunstwissenschaft.

  • Do
    13
    Dez
    2018
    18.00 UhrMichael Blumenthal Akademie, Klaus Mangold Auditorium, Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1

    In seinem Vortrag am Donnerstag, dem 13. Dezember in der W. Michael Blumenthal Akademie des Jüdischen Museums Berlin blickt der Kunsthistoriker Rudolf Preimesberger (Freie Universität Berlin) auf die kunstgeschichtlichen Aspekte des Gesamtwerks des jüdischen Kunsthistorikers und Psychoanalytikers Ernst Kris.

    Bis heute gilt die Studie »Die Legende vom Künstler« von Ernst Kris, die er  1934 gemeinsam mit seinem Kollegen Otto Kurz veröffentlichte, als Standardwerk der Kunstgeschichte. Geboren 1900 in Wien, betrieb Kris neben seiner Position als Kurator am Kunsthistorischen Museum Wien eine psychoanalytische Praxis und war Herausgeber der von Sigmund Freud gegründeten Zeitschrift »Imago: Zeitschrift für Anwendung der Psychoanalyse auf die Geisteswissenschaften«. Nach dem Anschluss Österreichs 1939 musste Ernst Kris emigrieren – zuerst nach London, dann nach New York. In London arbeitete er für die BBC an einer wissenschaftlichen Analyse der NS-Propaganda und baute an der New School of Social in New York Research ein Forschungsprogramm für totalitäre Propaganda auf. Später wandte er sich verstärkt der psychoanalytischen Studie der Entwicklung des Kindes zu.

    Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe »Verbannte Wissenschaft. Porträts jüdischer Kunsthistoriker im Exil« in Kooperation mit dem Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Jüdischen Gemeinde Berlin. Mit einer Einführung von Alessandro Della Latta.

    Eintritt frei

  • Sa
    15
    Dez
    2018
    So
    03
    Mrz
    2019
    Hôtel des Postes, Rue Wencker, 67000 Strasbourg

    Welchen Status hat der Mensch in einer digitalen Welt? Fragen nach persönlicher Freiheit und digitalem Dasein entstehen dort, wo Menschen und Objekte eng miteinander vernetzt sind, eine digitale Revolution ihren Lauf nimmt und das Internet als unerschöpfliche wie umstrittene Quelle von Wissen und Austausch wahrgenommen wird. Es sind die zentralen Fragen der ersten Strasbourg Biennale – eine zeitgenössische Untersuchung flankiert vom historischen Erbe der Stadt.

  • Do
    31
    Jan
    2019
    So
    21
    Apr
    2019
    Museumsinsel Berlin, Pergamonmuseum

    Eine Sonderausstellung des Syrian Heritage Archive Projects, einem Kooperationsprojekt des Deutschem Archäologischen Instituts und des Museums für Islamische Kunst – Staatliche Museen zu Berlin

    Syrien zog von jeher Reisende an, die seine reiche Kulturlandschaft erkundeten und dokumentierten – diese Fotos, Pläne, Karten und  Berichte sind heute eine wertvolle Grundlage für den Wiederaufbau des kriegszerstörten Landes. Sie werden vom Syrian Heritage Archive Project in einem digitalen Archiv zusammengetragen und erschlossen. Die Ausstellung thematisiert die Anwendungsmöglichkeiten des digitalen Archivs und macht dessen Inhalte erlebbar. Ein Ausstellungsdesign, das die Ästhetik der digitalen Medien aufgreift, lädt die Besucherinnen und Besucher mit Objekten, Filmen, Fotos und interaktiven Bildschirmen auf eine virtuelle Erkundungsreise durch Syrien ein.