close

Sharing Events

  • Fr
    27
    Okt
    2017
    Fr
    01
    Mrz
    2019
    Museumsinsel Berlin, Bode-Museum Am Kupfergraben, 10117 Berlin

    Unvergleichlich und ungewöhnlich: Über 70 Hauptwerke afrikanischer Skulptur aus dem Ethnologischen Museum sind zu Gast im Bode-Museum. Kunst aus West- und Zentralafrika trifft auf Meisterwerke aus Byzanz, Italien und Mitteleuropa – noch nie wurden die Skulpturentraditionen der beiden Kontinente so umfangreich miteinander verglichen. Im direkten und intensiven Dialog geht es um die großen Themen der Menschen: Macht und Tod, Schönheit und Ästhetik, Identität und Erinnerung – veranschaulicht anhand von 20 Gegenüberstellungen,

    Begleitend zur Ausstellung erscheinen ein umfangreicher Katalog sowie eine App, die die Themen der Ausstellung pointiert vertiefen.

  • Fr
    23
    Feb
    2018
    So
    26
    Aug
    2018
    Di, Do–So 10–18 Uhr | Mi 12–20 UhrMuseum Ephraim-Palais, Poststraße 16, 10178 Berlin

    Die neue große Sonderausstellung im Museum Ephraim-Palais trägt den Titel eines 1908 erschienenen Buches des Philosophen und Architekten August Endell, das zum Sehen und Gestalten der Großstadt einlädt. Ausgehend vom Grundgedanken dieser Schrift zeigt die Ausstellung, wie Künstlerinnen und Künstler vom 19. Jahrhundert bis heute die städtischen und sozialen Strukturen Berlins sehen.

    Ob „Spree-Athen“ oder urbane Metropole – es geht um die äußere Erscheinung der Stadt und die dahinter verborgene Schönheit, für die uns Malerei uns die Augen öffnen kann. Bewusst wird dabei auf multimediales Beiwerk verzichtet: Die Ausstellung fordert dazu heraus, sich dem Wesen der Stadt allein durch die Augen des Betrachters zu nähern.

    Und so sind die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung dazu eingeladen, anhand der Bilder auch ihren eigenen, ganz persönlichen Blick auf das Wesen der Stadt hinter Schmutz und grauen Fassaden zu schärfen.

  • Fr
    09
    Mrz
    2018
    So
    15
    Jul
    2018
    Di – Fr 10 – 17 Uhr, Sa + So 11 – 18 UhrMuseum Europäischer Kulturen, Arnimallee 25, 14195 Berlin

    Frauen spielen bei Migrationsbewegungen eine zentrale Rolle, weil sie Verantwortung an Stellen übernehmen müssen, die ihnen vorher versagt war. Sie fliehen nicht nur vor Krieg, sondern auch vor Geschlechterdiskriminierung, die viele in ihrer Heimat erfahren mussten. Seit 2015 porträtiert Heike Steinweg Frauen, die in Berlin im Exil leben. Die Porträtierten haben sehr unterschiedliche kulturelle und soziale Hintergründe. Gemeinsam sind ihnen ihr Wille und ihr Mut, neu zu beginnen. Heike Steinweg legt den Fokus ihrer Arbeit darauf, in den Frauen nicht Opfer zu sehen, sondern Menschen, die die Entscheidung getroffen haben, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und sich ein neues Leben im Exil aufzubauen. In der Ausstellung werden Fotografien von 33 Protagonistinnen lebensgroß präsentiert. Neben den Porträts finden sich kurze Gedanken, biografische Berichte und literarische Texte der Beteiligten.

     

  • Do
    22
    Mrz
    2018
    So
    26
    Aug
    2018
    Liebighaus, Schaumainkai 71, 60596 Frankfurt am Main

    In einem umfassenden Ausstellungsprojekt bringt William Kentridge (geb. 1955) vom 22. März bis 26. August 2018 seine Werke in einen Dialog mit der 5.000 Jahre überspannenden Sammlung des Frankfurter Museums. Die groß angelegte Ausstellung „William Kentridge. O Sentimental Machine“ präsentiert anhand von über 80 teils raumfüllenden Arbeiten und Installationen das ganze Spektrum im Œuvre des südafrikanischen Künstlers. Kentridge ist international für seine Zeichnungen, Filme, Theater- und Opernproduktionen bekannt. Seine bereits in Einzelausstellungen im Museum of Modern Art in New York, in der Albertina in Wien und im Louvre in Paris, aber auch im Rahmen von Operninszenierungen an der Metropolitan Opera in New York, der Scala in Mailand, bei den Salzburger Festspielen oder bei der Documenta gezeigte künstlerische Praxis ist grundlegend interdisziplinär und führt unterschiedliche Medien und Genres zusammen. Die von Sabine Theunissen inszenierte und von Vinzenz Brinkmann und Kristin Schrader kuratierte Ausstellung erstreckt sich über nahezu alle Bereiche und Räume der Liebieghaus Skulpturensammlung: von der Antikensammlung über die Mittelalterräume bis in die Studioli der historistischen Villa Liebieg. Zu erleben ist ein künstlerischer Dialog quer durch das gesamte Museum, in dem die konzeptuellen, narrativen und ästhetischen Intentionen des Künstlers eine enge Verbindung mit der musealen Sammlungspräsentation des Liebieghauses eingehen.

  • Fr
    23
    Mrz
    2018
    So
    19
    Aug
    2018
    Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin, Invalidenstr. 50-51, 10557 Berlin

    „Hello World. Revision einer Sammlung“ ist eine kritische Untersuchung der Sammlung der Nationalgalerie und ihrer vorwiegend westlichen Ausrichtung: Wie sähe sie heute aus, hätte ein weltoffeneres Verständnis ihren Kunstbegriff und ihre Entstehung geprägt? Wie würde sich dies auf den Kanon und seine kunsthistorischen Narrative auswirken? Anhand dieser Fragen entfaltet sich die Ausstellung in mehr als zehn thematischen Kapiteln als eine vielstimmige Zusammenarbeit interner und externer Kuratorinnen und Kuratoren über die gesamte Ausstellungsfläche des Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin.

    „Hello World“ legt den Fokus auf transnationale künstlerische Netzwerke und auf Momente transkultureller Verflechtungen seit dem späten 19. Jahrhundert bis heute. Die Ausstellung zeigt mehr als 120 Gemälde, Skulpturen, Installationen, Videos und Filme von rund 80 Künstlerinnen und Künstlern aus dem Bestand der Nationalgalerie, die Ausgangspunkte zur Erkundung verborgener Erzählungen und neuer Perspektiven auf die Sammlung und ihre Geschichte bilden. Darunter etwa Heinrich Vogelers Weg in die Sowjetunion, der Aufenthalt des Dadaisten Tomoyoshi Murayama im Berlin der 1920er-Jahre oder die Kollaborationen von Nicolás García Uriburu und Joseph Beuys. „Hello World“ wird dafür ergänzt aus den Beständen des Ethnologischen Museums, des Museums für Asiatische Kunst, des Kupferstichkabinetts und der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin, der Staatsbibliothek Berlin sowie durch internationale Leihgaben.

    Als Institution mit fünf Häusern beherbergt die Nationalgalerie eine umfangreiche Sammlung von Kunst seit 1800. Mitte des 19. Jahrhunderts hervorgegangen aus der Schenkung einer Privatsammlung, entwickelte sich bereits Anfang des 20. Jahrhunderts aus der Sammlung der Nationalgalerie heraus die Idee eines Museums der Gegenwart, das zwischen 1919 und 1937 im Kronprinzenpalais bestand. Dessen Bestände waren nach dem Zweiten Weltkrieg auf Häuser in Ost- und West-Berlin verteilt und sind seit 1996 im Hamburger Bahnhof beheimatet. Die historischen Brüche durch Nationalsozialismus, Zweiten Weltkrieg und Kalten Krieg bilden sich deutlich in ihren Beständen ab. „Hello World“ befragt die Sammlung der Nationalgalerie erstmals explizit nach ihrer eurozentrischen Prägung und stellt so zur Diskussion, wie eine Museumssammlung sich heute neu verorten kann.

    Entwickelt wurde die Ausstellung von Udo Kittelmann mit Sven Beckstette, Daniela Bystron, Jenny Dirksen, Anna-Catharina Gebbers, Gabriele Knapstein, Melanie Roumiguière und Nina Schallenberg für die Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin, sowie den Gastkuratorinnen und -kuratoren Zdenka Badovinac, Eugen Blume, Clémentine Deliss, Natasha Ginwala und Azu Nwagbogu.

  • Fr
    20
    Apr
    2018
    So
    22
    Jul
    2018
    Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

    Die Ausstellung Covered in Time and History: Die Filme von Ana Mendieta ist vom 20. April bis 22. Juli 2018 im Gropius Bau zu sehen. Ana Mendietas Leben und künstlerisches Schaffen überschreitet viele Grenzen: Als Tochter einer politisch engagierten Familie in Kuba wurde sie in jungen Jahren in die USA geschickt, heute gilt Ana Mendieta als eine der herausragenden Künstler*innen der Nachkriegsgeschichte. Auch wenn ihre Arbeiten von der eigenen Biografie und Entstehungszeit in den 1970er und 1980er Jahren geprägt sind, weisen sie eine eigentümliche Aktualität auf. Vor dem Hintergrund gegenwärtiger Migrationsströme stellt ihr Werk eine Auseinandersetzung mit der fortdauernden Suche nach Verwurzelung und dem Gefühl von Zugehörigkeit dar. Die Ausstellung macht ihr Filmwerk erstmals in großem Umfang zugänglich und ist ein erster Blickwechsel innerhalb der Themenkomplexe Körper, Land, Grenzen, die in den kommenden Jahren im Gropius Bau aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden.

  • Sa
    28
    Apr
    2018
    So
    22
    Jul
    2018
    KUNSTSAELE Berlin, Bülowstrasse 90, 10783 Berlin

    Selbst im prosperierenden Deutschland schwindet das Vertrauen in eine solidarische Weltgesellschaft. Der seit dem Ende des Kalten Krieges herrschende Glaube daran, dass die Welt künftig friedlicher, gerechter und für alle lebenswerter würde, wird gegenwärtig nicht nur durch global eskalierende Gewalt oder den wachsenden Einfluss demokratieferner Autokraten erschüttert, sondern ebenso durch die widerwillige Erkenntnis, dass auch der hiesige Wohlstand keine besseren Menschen hervorbringt.
     
    Die thematische Gruppenausstellung Haus der Sinnsuche in den KUNSTSAELEN Berlin, kuratiert von Ellen Blumenstein, wendet daher den Blick nach Innen, auf Binnenkonflikte unserer Gesellschaft. Als fiktives soziokulturelles Zentrum geht das Projekt der Frage nach, ob die historisch bewährte Formel vom guten Leben als Spannung zwischen Partikularinteresse und gesellschaftlichem Verantwortungsbewusstsein heute überhaupt noch produktiv sein kann. Dabei wird implizit auch die gesellschaftliche Funktion von Kunst und Kultur auf die Probe gestellt.

    Das Haus der Sinnsuche unternimmt ein ausstellerisches Experiment und bettet die präsentierten Werke in einen räumlichen Argumentationszusammenhang ein. Als temporäre soziale Einrichtung beherbergt die Schau vier unabhängige Institutionen und verschränkt Kunst mit einem Forschungslabor für Arbeit und Bildung (LAB), einem Festsaal für gemein- schaftsstiftende Aktivitäten, einem Ort des vitalen Glücksspiels (Club Fortuna) und einer Selbsthilfeeinrichtung.

    Den vier ineinandergreifenden und sich gegenseitig kommentierenden Bereichen ist ein Empfangs- und Wartezimmer vorgelagert, das selbst schon Teil der Ausstellung ist. Hier werden die Anliegen des Hauses und seiner Institutionen vorgestellt, und hier wird das Warten selbst zum Thema: Vergeudet man mit dem Warten kostbare Lebenszeit oder dient es, im Gegenteil, gar als Metapher für das Leben selbst?

    Künstler: Jonathas de Andrade, Kurdwin Ayub, Joost Baljeu, Marc Bijl, Julius von Bismarck, Boehler & Orendt, Melanie Bonajo, Club Fortuna, Jochen Dehn, Ceal Floyer, Rainald Grebe, Jenny Holzer, Reiner Kallhardt, On Kawara, Alexander Kluge, Terence Koh, Lawrence Lek, Katharina Mayer, Gianni Motti, Kateřina Šedá, Anton Stankowski, Klaus Steinmann, Mladen Stilinović, Pilvi Takala, Harald Thys & Jos De Gruyter, Gert Weber, Francesca Woodman, Helga Wretman.

    Kuratorin: Ellen Blumenstein

  • Do
    14
    Jun
    2018
    So
    01
    Jul
    2018
    Berlin

    Berlin will set the stage for the second international Festival for Architecture and Urban Alternatives in 2018. The 17 day programme takes place throughout the city from 14th June – 1st July. Over 120 exhibitions, workshops, Make City Open curated tours and Studio Talks are being developed together with numerous partners and co-designers.

    MakeCity’s international programme is devised in and out of the current climate in Berlin. The framework of this contemporary city and the rapid changes underway here on every level ­– governmental, civic, spatial and architectural – sets the stage for a resolutely trans-sectoral and trans-disciplinary approach.

    Berlin Remixing is both an ideal and a goal – to build bridges in the urban discourse between often starkly polarised positions. To encourage critical debate and new perspectives. To offer alternatives to the top-down vs. bottom up discourse on city making. Throughout Europe, the financial crisis has led to a fundamental and long-term rethink on the civic economy. Austerity economics have led to drastically cutbacks in social and public services. This has increasingly called forth a far greater level of civic engagement – and with it alternative economic models for regeneration in cities. MakeCity intends to reflect new coalitions between civic movements, municipalities, urban planners and progressive developers that are paving the way for the reactivation of a social contract for urban change. The festival features new architecture and new typologies and design processes that reflect such paradigm shifts.

  • Berlin

    Unterdem Motto Berlin Remixing | Stadt neu gemischt präsentiert das unabhängige und gemeinnü tzige
    MAKE-SHIFT-Team vom 14. Juni bis 1. Juli 2018 das größte deutsche Festival für Architektur und
    urbane Alternativen in der Hauptstadt, das Festival für Architektur und Ander smachen 2018. Über einen Zeitraum von 18 Tagen werden dabei über 180Panels, Ausstellungen, Workshops, Stadtführungen und Studiogespräche geboten.

    Berlin als impulsgebende europäische Metropole, die sich stetig rasant auf allen Ebenen verändert –
    regierungspolitisch, zivilgesellschaftlich, räumlich wie auch architektonisch – dient dem Festival als
    perfekte Bühne für seinen disziplinübergreifenden Erneuerungsansatz. Geradezu exemplarisch lassen
    sich hier wichtige Diskurse anschieben. MakeCity will Raum für neue Bündnisse zwischen den
    Akteuren schaffen, die einem Gesellschaftsvertrag zu urbanem Wandel den Weg bereiten. MakeCity
    baut Brücken zwischen oft stark polarisierten Positionen und ermutigt zu kritischen Debatten.

  • Fr
    22
    Jun
    2018
    Sa
    23
    Jun
    2018
    12 - 18 UhrKraftwerk, Köpenicker Straße 70, 10179 Berlin

    „Was kann Kultur leisten?“ In einer Welt auf der Suche nach gesellschaftlicher Orientierung und neuen Ordnungsmodellen ist eine mutige Kulturpolitik wichtiger denn je, die sich dem grenzüberschreitenden Zugang zu Kultur und Bildung verschreibt und den Freiraum von Kunst und Wissenschaft als Aufgabe erkennt. Martin Roth verkörperte diesen kulturpolitischen Ansatz wie nur wenige. Er war einer der innovativsten und einflussreichsten Museumsleiter der Welt, ein streitbarer Intellektueller, ideenreicher Kulturpolitiker und engagierter Bürger. Ein Jahr nach seinem Tod versammelt das ifa, dessen Präsident er zuletzt war, am 22./23. Juni 2018 in Berlin Kulturleute, Wissenschaftler/-innen und Politiker/-innen zu den großen Themen, die ihm am Herzen lagen und für eine internationale Kulturpolitik bedeutsam sind.

    Mit dem zweitägigen Martin Roth Symposium in Berlin lädt das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt Freunde, Weggefährten und internationale Experten dazu ein, Impulse für eine Neuausrichtung der auswärtigen Kulturpolitik zu setzen. Im Mittelpunkt des Symposiums stehen neue Herausforderungen wie trans- und internationale Kulturarbeit, Kooperation auch in schwierigen Zeiten und in anstrengenden Partnerschaften, die Frage nach dem „Nationalen“ im kulturellen Erbe, die Rolle von „disobedient objects“, von Design im gesellschaftlichen Kontext und nicht zuletzt die Herausforderungen der Digitalisierung für die Kulturarbeit.

    Programm, Speakers und Registrierung zum Symposium What can culture do?

  • Fr
    22
    Jun
    2018
    So
    24
    Jun
    2018
    diversNeukölln
    Vom 22. bis 24. Juni 2018 präsentiert die 20. Ausgabe des Kunstfestivals 48 STUNDEN NEUKÖLLN rund 2.000 Künstler*innen an etwa 250 Orten. Unter dem Jahresthema „Neue Echtheit“ nimmt das größte freie Kunstfestival Berlins Bezug auf derzeitige Wertediskussionen um das Echte. Außerdem öffnen rund 90 Projekträume und Ateliers in Nord-Neukölln ihre Türen und präsentieren ihr Programm. Einen Einstieg in die Vielfalt der Festivalbeiträge bieten geführte Touren durch die Kieze sowie dialogische Führungen in den zentralen Ausstellungen. Ergänzt wird das Vermittlungsprogramm durch Rundgänge in Gebärdensprache sowie für blinde und sehbehinderte Menschen.
    Die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa hat das Festival in den Kreis der stadtpolitisch relevanten Veranstaltungen aufgenommen und fördert es ab 2018 im Rahmen des Festivalfonds. „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir damit erstmals in der Geschichte des Festivals Strukturen optimieren und die 48 STUNDEN NEUKÖLLN so auf die Zukunft ausrichten können“, erklärt Festivalleiter Dr. Martin Steffens. „Das ist ein wichtiges Signal für die vielen Künstlerinnen und Künstler der freien Szene, die das Festival so lange mit ihrem ehrenamtlichen Engagement getragen haben“, ergänzt sein Kollege Thorsten Schlenger. Mit Hilfe der Unterstützung des Festivalfonds sei es nun erstmals möglich, einen Teil der mitwirkenden Künstler*innen gezielt mit Honoraren oder Sachmitteln zu unterstützen.
    Das gesamte Festivalprogramm finden Sie unter www.48-stunden-neukoelln.de.
  • Sa
    23
    Jun
    2018
    15.00 UhrMärkisches Museum, Am Köllnischen Park 5, 10179 Berlin

    Der Austausch zwischen Kulturen ist gerade für ein Stadtmuseum eine Bereicherung. Menschen unterschiedlicher ethnischer Herkunft laden im Rahmen dieser Führung gemeinsam mit Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern dazu ein, Objekte einmal anders zu betrachten und miteinander darüber ins Gespräch zu kommen. Im historischen Schulraum der [Probe]Räume wird der Frage nachgegangen, welche unterschiedlichen Lernformen in der Welt existieren. Andere Objekte der neuen Dauerausstellung BerlinZEIT werden hinsichtlich ihres Ursprungs befragt: Woher kommen eigentlich unsere Lebensmittel, wie z.B. die Karotte? Die interkulturelle Tandemführung erschließt Berliner Geschichte multiperspektivisch und macht so deutlich, dass die Hauptstadt schon immer ein Treffpunkt verschiedener Kulturen war.

  • Sa
    23
    Jun
    2018
    So
    26
    Aug
    2018
    täglich 11-20 UhrKunstraum Kreuzberg/Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin
    Facebook, Airbnb & Co., deren Geschäftsmodell auf der Kommerzialisierung sozialer Beziehungen beruht, haben Begriffe wie Community oder Sharing in leere Worthülsen verwan­delt. Konzepte wie ‚Wir‘ oder ‚Teilen‘ stehen nicht mehr für Solidarität oder eine progressive ge­sellschaftliche Agen­da, sondern bilden die Grundlage des aufkommenden Plattformkapitalismus. Begleitet wird diese ökonomische Entwicklung von einer weltweiten politischen Wende, die sich aus überkom­me­nen Gemeinschaftsvorstellungen von Identität und Zugehörigkeit, Ausgrenzung und Diskriminierung speist.
     Vor diesem Hintergrund will das Ausstellungs- und Publikationsprojekt An Atlas of Commo­ning den offenen und emanzipatorischen Raum des Wir zurückerobern und neu definieren. Das Projekt fokussiert dabei auf städtische Gemeingüter, worunter hier die Schaffung und Bewirtschaf­tung (materieller und immaterieller) kollektiver Ressourcen und Räume als Grundlage demo­kra­tischer Teilhabe verstanden wird. Dies bringt die Wortneuschöpfung commoning beziehungsweise ‚gemeinschaffen‘ zum Ausdruck.
     Ausgangspunkt der Ausstellung bildet ein Atlas, ein visuelles Archiv mit vielfältigen Fallbeispie­len aus Geschichte und Gegenwart. Der Atlas, der von ARCH+ in Zusammenarbeit mit der School of Architecture der Carnegie Mellon University erarbeitet wird, präsentiert zunächst 25 ausge­wählte Projekte des Gemein­schaffens. Diese werden im Zuge der Ausstellungstournee an verschie­denen Orten unter Mitwirkung lokaler Akteure ergänzt und bilden so als offenes Wissensarchiv eine wertvolle Dokumentation lokaler Grassroots-Projekte.
     Der Atlas geht in eine vertiefte Untersuchung der drei thematischen Spannungsfelder Eigentum – ZugangProduktion – Reproduktion sowie Recht – Solidarität über. Künstlerische Arbeiten eröffnen darüber hinaus weitere Zugänge zum Thema. Im Rahmen der Ausstellung erscheint eine Ausgabe von ARCH+, die einen weitreichenden Einblick in wichtige theoretische Positionen und praktische Beispiele gibt.
    Kuratorisches Team: Anh-Linh Ngo, Mirko Gatti, Christian Hiller, Max Kaldenhoff, Christine Rüb (ARCH+); Elke aus dem Moore (ifa), Stefan Gruber (CMU)
    Forschungspartner: School of Architecture, Carnegie Mellon University Pittsburgh und Technische Universität Berlin, Institut für Architektur, Fachgebiet Prof. Rainer Hehl
    Mit Beiträgen von: 
    Morehshin Allahyari & Daniel Rourke; clemens krug architekten und Bernhard Hummel Architekt (Team: Oliver Clemens, Anna Heilgemeir, Bernhard Hummel, Emma Williams); Assemble und Granby Workshop; Iwan Baan; Brandlhuber+ Christopher Roth; DAAR Decolonizing Architecture Art Residency; Theo Deutin­ger; Eureka; Manuel Herz; Sandi Hilal, Philipp Misselwitz und Anne Misselwitz; Immo Klink; Kotti & Co; Kuehn Malvezzi; Angelika Levi; Golan Levin (F.A.T. Lab) & Shawn Sims (Sy–Lab); Makoko Waterfront Community; Tukano Maloca; Miethäuser Syndikat; National Union of Sahrawi Women; NLÉ Architects; PlanBude Hamburg, Svenja Baumgardt und Sylvi Kretzschmar; Common Ground e.V. und Nachbarschafts­akademie; Quest – Florian Köhl und Christian Burkhard; Martha Rosler; Harald Trapp / Robert Thum; Urban-Think Tank, Chair of Architecture and Urban Design ETH Zürich; WiLMa GmbH; Samson Young
  • So
    24
    Jun
    2018
    13.00-18.00 UhrWestkreuzGärten, Eingänge Rönnestraße 29 , Dernburgstr. 35, Heilbronnerstr. 26 a, 10711 Berlin-Charlottenburg

    Die WestkreuzGärtner erstmals öffnen erstmals ihre Pforten und laden den Kiez ein, die Gärten und das Gelände kennenzulernen. Gerne teilen sie die grüne Oase zwischen Halensee und Lietzensee mit allen Anwohnern der umliegenden Kieze in Berlin-Charlottenburg. Teilnehmende Gartenparzellen sind mit bunten Luftballons gekennzeichnet.

    Hinter den Gartentüren erschließt sich dem Besucher dann ein Potpourri an Überraschungen. Denn viele von uns haben sich etwas Eigenes ausgedacht: Manche bieten Getränke oder Snacks, andere Spiele für die Kinder. Wieder andere ihre Expertise in Gartenfragen oder vielleicht einen Überschuss an Salatköpfen und Beeren.

    Doch diese Gärten sind bedroht. Von privaten Großbauprojekten und der Umwandlung in Ausgleichsflächen, zum Beispiel einen Park. Dessen Pflege ist aufwändig, mit Folgekosten für die öffentliche Hand verbunden und ökologisch ein Verlust.

    Nicht nur die Gärtner, sondern alle Charlottenburger haben gute Gründe, sich für den Erhalt und für die Öffnung der Gartenkolonie zu engagieren. An Ständen informieren und diskutieren sie unter anderem über den Flächennutzungsplan zum geplanten Westkreuzpark.

  • Fr
    29
    Jun
    2018
    20.00 UhrKatholische Akademie in Berlin e.V., Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin

    Pater Michael Czerny SJ berichtet u.a. über die konkrete Arbeit der Abteilung für Migranten und Flüchtlinge im Vatikan, die direkt Papst Franziskus unterstellt ist. Im Mittelpunkt seines Beitrags wird dabei der Bericht über den Stand der Globalen Pakte (global compacts) der UN stehen, die im Herbst 2018 in New York verabschiedet werden sollen.
    Pater Michael Czerny SJ wurde 1946 in der Tschechoslowakei geboren und trat 1963 der Ordensgemeinschaft der Jesuiten bei. 1979 gründete er in Toronto das Zentrum für Glaube und Soziale Gerechtigkeit. Später war er Vizerektor der Universidad Centroamericana “José Simeón Cañas” in San Salvador und Direktor des angegliederten Instituts für Menschenrechte. Von 1992 bis 2002 war Czerny an der Generalkurie der Jesuiten in Rom als Sekretär für Soziale Gerechtigkeit tätig. Danach gründete er das African Jesuit AIDS Network. Seit 2005 lehrte Michael Czerny am Hekima College der Katholischen Universität von Ostafrika in Nairobi. Zudem war er seit 2010 Konsultor des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden. Seit 2017 ist er Untersekretär des Dikasteriums für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen.

  • Fr
    06
    Jul
    2018
    Fr
    28
    Sep
    2018
    FELLESHUS NORDISCHE BOTSCHAFTEN, RAUCHSTR. 1, 10787 BERLIN

    Die – gemeinsam mit dem Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin (FG Städtebau und Siedlungswesen / LABOR K) entwickelte – Schau zeigt Beispiele nordischer Architektur und Stadtplanung – nicht nur Zukunftsideen, sondern vor allem bereits umgesetzte Projekte aus Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden, die das Leben in der Stadt schöner machen

     

  • Mo
    10
    Sep
    2018
    13.30-14.30 UhrHouse of One, Ausgrabungshalle am Petriplatz, 10178 Berlin

    Auch in diesem Jahr lädt das House of One zu einem interreligiösen Friedensgebet mit den drei Geistlichen Rabbiner Dr. Andreas Nachama, Imam Kadir Sanci, Pfarrer Gregor Hohberg sowie Vikarin Birgitte Koppehl ein. Das diesjährige Gebet findet unter dem Titel "Wozu noch Religion? Die öffentliche Relevanz von Theologie und Kirche in der Gegenwart" im Rahmen des Tags des offenen Denkmals statt. Die musikalische Begleitung übernimmt Percussionist Michael Metzler.

    Um 10 und 12 Uhr haben Sie außerdem die Gelegenheit, an einer Führung zu den Ausgrabungen am Petriplatz und dessen Geschichte teilzunehmen, geleitet von Archäologin und Grabungsleiterin Claudia Melisch. Hier finden Sie weitere Informationen.