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Ticker

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Gesicht zeigen für Europa

Nach bald 72 Jahren Frieden und Aufbau wird die Zusammenarbeit in Europa
in Frage gestellt. Die Berliner können aber zeigen, dass sie für Europa stehen.

Jeden Sonntag um 14:00 Uhr am Gendarmenmarkt!

Und am Samstag, den 25. März, anlässlich des 60. Jahrestag der Römischen
Verträge, überall in Europa und natürlich in Berlin: March forEurope Berlin, 11:45 Uhr am Bebelplatz.

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Recherchestipendium Bildende Kunst 2017

Die Kulturverwaltung des Berliner Senats vergibt im Jahr 2017 Recherchestipendien im Bereich der zeitgenössischen Bildenden Kunst (Bildhauerei, Film, Installation, Klangkunst, Künstlerische Fotografie, Malerei, Medienkunst, Video, Zeichnung etc.). Die Stipendien sind für die künstlerische/kuratorische Entwicklung von professionell arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern, Kuratorinnen und Kuratoren und künstlerischen oder kuratorischen Gruppen im Bereich der visuellen Künste in Berlin bestimmt, die sich durch ihre Arbeit ausgewiesen haben.
Es werden insgesamt 60 Stipendien vergeben – mindestens 52 Stipendien an Künstlerinnen und Künstler und maximal 8 Stipendien an Kuratorinnen und Kuratoren. Die Stipendien sind mit jeweils 8.000 € dotiert.
Bewerber/innen müssen ihren ersten Wohnsitz in Berlin haben und dürfen im Jahre 2017 noch kein Stipendium des Berliner Senats erhalten haben. Studierende sind von der Vergabe der Recherchestipendien ausgeschlossen. Künstler/innen, die sich in einer Weiterbildung befinden, sind antragsberechtigt. Bewerbungen sind nur im Zwei-Jahres-Rhythmus möglich. In Berlin lebende Ausländer/innen können zur Vergabe nur zugelassen werden, wenn in ihrem Ausweis kein spezieller Vermerk der Ausländerbehörde eingetragen ist, der ihnen eine selbständige Tätigkeit verbietet.
Der Link zum Online-Formular sowie das Informationsblatt zur Ausschreibung können im Internet aufgerufen werden unter:
https://fms.verwalt-berlin.de/egokuef/
Die Bewerbungen müssen spätestens am 04. Mai 2017 um 18.00 Uhr eingegangen sein.
Ansprechpartner für Rückfragen ist Veit Rieber, Telefon: 90228 764,
E-Mail: veit.rieber@kultur.berlin.de

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Zehn Jahre »on.tour – Das Jüdische Museum Berlin macht Schule«

Das erfolgreiche Outreach-Programm des Jüdischen Museums Berlin besucht in seinem Jubiläumsjahr wieder 30 weiterführende Schulen im gesamten Bundesgebiet. Zum Auftakt geht es für die Mitarbeiter der mobilen Ausstellung nach Mecklenburg-Vorpommern: Dort werden vom 20. bis 24. März fünf Schulen angefahren. Bis Ende des Jahres besucht das Jüdische Museum Berlin insgesamt acht Bundesländer. Auch beim Evangelischen Kirchentag in Berlin ist  »on.tour« vertreten. Zudem werden die Mitarbeiter wieder mit Häftlingen in Jugendstrafanstalten arbeiten.

Mit interaktiven Führungen durch die mobile Ausstellung und zwei iPad-Workshops laden die Guides die Schüler zum Gespräch über jüdische Geschichte ein. Ein Schwerpunkt ist bei dieser Tour, jüdische Religion in ihrer ganzen Vielfalt zu zeigen. »Was Jüdinnen und Juden in Deutschland heute ausmacht, ist ihre Vielfalt. Sie kommen aus Ost- und Westdeutschland, aus der ehemaligen Sowjetunion und aus Israel. Viele sprechen zwei Sprachen und verstehen sich längst als Weltenbürger. Als Gemeinsamkeit haben sie immer ihr Jüdischsein. Sie legen die Tradition und Rituale individuell sehr unterschiedlich aus, einige leben in einem Paradox von Vergangenheit und individueller Realität«, sagt Sarah Hiron, Leiterin Outreach in der Bildungsabteilung des Jüdischen Museums Berlin. Dabei achten die Pädagogen besonders auf den Bezug zur Lebenswelt der Teilnehmer: Sie diskutieren gemeinsam über die eigene Identität, Kultur und Religiosität und schaffen damit Grundlagen für eine differenzierte Sicht auf das »Eigene« und das »Andere«. Die Schüler entdecken so, wie vielfältig und unterschiedlich Jüdischsein in Deutschland gelebt wird und wurde.

Weitere Informationen und die Termine der bundesweiten Tour finden Sie im Internet unter www.jmberlin.de/ontour

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Frewilliges Soziales Jahr Kultur

Das Berliner Beratungszentrum Kreativ Kultur Berlin bietet jungen Menschen zwischen 18 und 26 Jahren die Möglichkeit, als Assistenz im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres Kultur (FSJK) die Arbeit der landeseigenen Kulturprojekte Berlin GmbH kennenzulernen.
Bei Kreativ Kultur Berlin lernen die Freiwilligen, wie Akteure aus der freien Kulturszene in Berlin Projekte planen und umsetzen, welche Fördermöglichkeiten es gibt, und sie lernen die kulturpolitischen Hintergründe von Kulturförderung kennen.
Ab September 2017 // Bewerbungsfrist: 31. März 2017, weitere Informationen: www.kj-berlin.de/fsjkultur

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Volunteering for Social Change

Wie können wir den Zusammenhalt Europas stärken und es inklusiver gestalten? Diese Frage stellen sich viele engagierte Europäer angesichts zunehmender Europaskepsis und nationaler Egoismen 60 Jahre nach Abschluss der Römischen Verträge. Vor allem die zunehmende soziale Ungleichheit spaltet Gemeinschaften und ganze Gesellschaften, so dass mehr Menschen – darunter viele Junge – von beruflicher und sozialer Ausgrenzung bedroht sind.

Gleichzeitig vermittelt das Programm Erasmus+ seit nunmehr drei Jahrzehnten erfolgreich europäische Austausch- und Lernerfahrungen für junge Menschen und damit ein Stück gelebtes Europa. Bestehende Programme wie der Europäische Freiwilligendienst (EFD), neue Mobilitätsinitiativen wie das Europäische Solidaritätskorps und eine Vielzahl nationaler Mobilitätsprogramme sind beliebt und dringend notwendig, um Europa erlebbarer zu machen. Allerdings werden sie bisher nur von einer Minderheit genutzt! Wie kann also der Zugang zum EFD und anderen Mobilitätsprogrammen für alle jungen Menschen, unabhängig vom Bildungshintergrund und sozialen Status, künftig erleichtert werden? Was sind aktuelle Ansätze für einen europäischen Erneuerungsprozess, der ein  sozial gerechtes und inklusives Europa, vor allem auch für junge Menschen, vor Augen hat?

Diese und weitere Fragen diskutiert die europäische Konferenz “Volunteering for Social Change”, die die Allianz Kulturstiftung zusammen mit ihren Partnern vom 20. bis 21. März im Berliner Allianz Forum durchführt. Die Konferenz eröffnet am 20. März mit einer Abendveranstaltung, auf der u.a. Daniel Cohn-Bendit und der Europaabgeordnete Brando Benifei diskutieren, wie ein sozial gerechtes und inklusives Europa für junge Menschen gestaltet werden muss. Am Dienstag werden die Projektergebnisse des europäischen Kooperationsprojekts European Voluntary Service for All (EVS4ALL) vorgestellt. Vierzehn Organisationen der europäischen Jugend- und Freiwilligenarbeit sowie Stiftungen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Polen, Spanien und Rumänien haben durch die Analyse konkreter Freiwilligendienste europäische Politikempfehlungen für einen inklusiven Freiwilligendienst erarbeitet, die u.a. mit Vertretern der Europäischen Kommission diskutiert werden. Das Projekt wird im Programm Erasmus+ gefördert.

Die Konferenz wird in deutscher und englischer Sprache simultan gedolmetscht. Zum vollständigen Programm und zur Anmeldung gelangen Sie hier .

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Amal, Berlin! Nachrichtenplattform von Geflüchteten

Die Nachrichtenplattform Amal, Berlin! geht am 2. März 2017 online. Amal, Berlin! informiert werktäglich um 11 Uhr auf Arabisch und Farsi darüber, was in Berlin und Umland los ist. Das Wichtigste vom Tage wird bei Amal, Berlin! ergänzt durch Reportagen, Interviews, Videos, Fotos und Kommentare. Zehn geflüchtete Journalisten und Journalistinnen aus Syrien, Afghanistan, Iran und Ägypten betreiben diese mobile Nachrichtenplattform als eine Art lokale Tageszeitung im Netz.
Das Projekt Amal, Berlin! wird von der EKD unterstützt. Dr. Irmgard Schwaetzer, Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, wird das Startsignal geben und für Fragen zur Verfügung stehen. Träger ist die Evangelische Journalistenschule Berlin, ein Geschäftsbereich des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik gGmbH.

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Podiumsdiskussion „Das koloniale Kulturerbe in Museen und Sammlungen“

Die Kolonialzeit hat sich unauslöschlich in die Sammlungsgeschichte deutscher Institutionen eingeschrieben. In vielen ethnographischen Sammlungen stammt fast die Hälfte der heutigen Bestände aus der Zeit des Kolonialreichs, weder vorher noch nachher konnten sie einen so hohen Zuwachs verzeichnen. Aber Objekte aus der Kolonialzeit finden sich auch in historischen, naturwissenschaftlichen oder medizinischen Sammlungen, oft mit zweifelhafter Provenienz. Am 6. März 2017 diskutieren im Deutschen Historischen Museum renommierte internationale Museumsexperten über den Umgang mit dem heiklen Erbe und über Wege der Aufarbeitung und der Erinnerungskultur. Mit dabei sind Dr. Winani Kgwatalala, Chief Curator and Head of Department Ethnology Division am Botswana National Museum, Gaborone, Neil MacGregor, Leiter der Gründungsintendanz Humboldt Forum, Berlin, Prof. Dr. Klaus Schneider, Direktor des Rautenstrauch-Joest-Museums, Köln und Paul Spies, Vorstand und Direktor der Stiftung Stadtmuseum Berlin. Das Gespräch führt Dr. Arnulf Scriba.

Montag, 6. März 2017, 18 Uhr: Podiumsdiskussion „Das koloniale Kulturerbe in Museen und Sammlungen“Mit: Dr. Winani Kgwatalala, Chief Curator and Head of Department Ethnology Division am Botswana National Museum, Gaborone
Neil MacGregor, Leiter der Gründungsintendanz Humboldt Forum, Berlin
Prof. Dr. Klaus Schneider, Direktor des Rautenstrauch-Joest-Museums, Köln
Paul Spies, Vorstand und Direktor der Stiftung Stadtmuseum Berlin
Moderation: Dr. Arnulf Scriba, Leiter Sonderausstellungen und Projekte am Deutschen Historischen Museum, Berlin,  Zeughauskino, Anmeldung erforderlich unter: veranstaltung@dhm.de

Das Deutsche Historische Museum zeigt noch bis zum 14. Mai 2017 die Ausstellung „Deutscher Kolonialismus. Fragmente seiner Geschichte und Gegenwart“.

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Internationale Geberkonferenz in Oslo für die Tschadseeregion

Deutschland wird zusammen mit Nigeria, Norwegen und VN OCHA, dem Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten der Vereinten Nationen, am 24. Februar 2017 eine internationale Geberkonferenz in Oslo für die Tschadseeregion veranstalten.

Über 10,7 Mio Menschen sind in der Tschadseeregion, die an Nigeria, Kamerun, Niger und Tschad grenzt, auf humanitäre Hilfe angewiesen. Annähernd ein Viertel dieser Menschen waren wegen eines Konflikts oder Nahrungsmittelknappheit gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Die am stärksten von der Krise betroffene Region befindet sich im Nordosten Nigerias, wo der Terror von Boko Haram zusammen mit einer Periode wirtschaftlichen Niedergangs zu Leid und Not geführt haben. Die Vereinten Nationen, die Rot-Kreuz-Bewegung und andere humanitäre Organisationen haben bereits Nothilfeaufrufe gestartet.

Die Konferenz verfolgt drei Ziele, um die Abwärtsspirale in der Region zu stoppen und möglichst umzukehren: das Bewusstsein für die Krise international zu stärken, Unterstützung für die humanitären Anstrengungen zu gewinnen und größere politische Verpflichtungen zur Verbesserung der Lage zu sichern. Neben der Soforthilfe stehen drei Bereiche im Fokus: Ernährungssicherheit, humanitärer Schutz und Zugang zu Hilfe und Bildung in Krisen- und Konfliktlagen.

Neben den Gastgeberstaaten sind Außenminister aus der Region, Vertreter der Afrikanischen Union, der EU und weiterer Geberstaaten und die Leiter der relevanten Organisationen der Vereinten Nationen eingeladen.

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Könige gesucht

Im Januar 2017 hat KUNSTASYL im Rahmen der Ausstellung daHEIM: Einsichten in flüchtige Leben im Museum Europäischer Kulturen (MEK), Staatliche Museen zu Berlin, ein neues interdisziplinäres Projekt mit dem Titel DIE KÖNIGE begonnen, das sich unterschiedlicher darstellender, visueller und wissenschaftlicher Gattungen bedient.

Dazu werden nun TänzerInnen, SchauspielerInnen, MusikerInnen, AutorInnen, PerformerInnen, DenkerInnen, FilmemacherInnen, (Mode-)DesignerInnen, HandwerkerInnen u.a. aufgerufen, in einer interdisziplinären Produktion die verlorenen Königreiche auferstehen zu lassen. Entstehen soll ein kaleidoskopisches Spektakel inszenierter Geschichten – getanzt, gespielt, gebacken, gesungen, gesprochen, gesponnen. Gegenwärtiges und Vergangenes, Reales und Fiktives vermischen sich. Ein jede eine Königin, ein jeder ein König: Künstlerische Vorbildung und Erfahrung ist NICHT Voraussetzung zur Teilnahme.

Schauplätze sind öffentliche Räume in Berlin und Unterkünfte für Menschen, die fliehen mussten. Zur Bühne wird die Ausstellung daHEIM: Einsichten in flüchtige Leben von KUNSTASYL und dem MEK in Berlin-Dahlem. DIE KÖNIGE ist ein gemeinsames Projekt von Neu- und AltberlinerInnen, Heimatlosen und Beheimateten. RepräsentantInnen ihrer selbst und ihrer Länder bekunden das Interesse an einer Teilnahme und Mitwirkung bitte unter koenige@kunstasyl.net oder 01577 4282994. Institutionen und Einrichtungen jedweder Art, die temporärer Schauplatz und Produktionsstätte DER KÖNIGE werden möchten, bitten wir um Kontaktaufnahme.
Produktionszeitraum: März – Juni 2017
Geplante Aufführungen: 30. Juni, 01. Juli, 02. Juli

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Safer Internet Day – Kulturstaatsministerin Grütters fordert besseren Schutz vor Cybermobbing

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hat am heutigen Safer Internet Day unter dem Motto „Stop Cybermobbing“ gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und Medienexperten am Französischen Gymnasium Berlin über Chancen und Gefahren der Internet-Nutzung diskutiert.

Monika Grütters: „Im Internet gibt es ebenso wie in der analogen Welt gesetzliche Grenzen: Beleidigungen, Hetze, Bedrohungen sind verboten und können strafrechtlich verfolgt werden. Wir wollen Cybermobbing mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln wirksam bekämpfen. Dafür sollten wir auch die Betreiber sozialer Netzwerke stärker in die Pflicht nehmen. Sie müssen bei Beschwerden effektiver gegen strafbare Inhalte vorgehen und rechtswidrige Hasskommentare unverzüglich löschen. Damit künftig transparent wird, was mit Beschwerden passiert, setze ich mich dafür ein, den Video-Bereich von YouTube, Facebook u.a. entsprechend auf europäischer Ebene zu regulieren.“

Grütters weiter: „Der Umgang mit Medien, Kenntnis über ihre Mechanismen und Wirkungsweisen sind heute elementare Schlüsselkompetenzen. Daher ist es meines Erachtens von elementarer Bedeutung, die Medienkompetenz unserer Kinder und Jugendlichen frühzeitig zu stärken. Mein Haus fördert aus diesem Grund verschiedene bundesweite Initiativen wie zum Beispiel ‚Ein Netz für Kinder‘ oder auch ‚Vision Kino‘. Auch Projekte wie der Safer Internet Day helfen, gerade junge Internetnutzerinnen und –nutzer dafür zu sensibilisieren, jeden ihrer Schritte in der digitalen Welt zu überdenken und zu prüfen.“

Der internationale Aktionstag Safer Internet Day für mehr Sicherheit im Internet findet seit 2008 statt. Weltweit beteiligen sich über 100 Länder daran. Die EU-Initiative ‚klicksafe‘ koordiniert in Deutschland die Aktivitäten. Das Französische Gymnasium Berlin wurde für die Diskussion ausgewählt, weil sich die Mittelstufenklassen dort im Unterricht intensiv mit dem Thema Cybermobbing beschäftigt haben.

Weitere Informationen unter: www.klicksafe.de

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ETERNA Mode GmbH und youngcaritas Berlin starten gemeinsame Kleidertauschaktion

Berlin – vom 15. Februar bis 15. März 2017 können ausrangierte Hemden und Blusen aller Marken in vier Berliner ETERNA-Filialen zurückgegeben werden und einem guten Zweck dienen. Dazu haben sich die ETERNA Mode GmbH und youngcaritas Berlin, die Plattform für junges Engagement der Caritas, zusammengeschlossen. Für jedes zurück gebrachte Hemd wird bei gleichzeitigem Kauf eines neuen Hemdes ein Rabatt von zehn Euro gewährt.

Gut erhaltene Kleidungsstücke werden an Bedürftige gespendet. Ältere Hemden werden von youngcaritas im Rahmen des Upcycling-Projekts *vergissmeinnicht* zu neuen Kissenbezügen umgenäht. Versehen mit bunten Details, werden die einstigen Kleiderspenden zu Einzelstücken. Die Kissenhüllen werden anschließend von ETERNA zurück gekauft, in vier Berliner Filialen ausgelegt und über Social Media-Aktionen verteilt. Die Erlöse aus der Rückhol-Aktion gehen an soziale Projekte der Caritas. „Durch unsere Kooperation möchten wir zeigen, dass es nachhaltige Upcycling-Möglichkeiten gibt, damit die Hemden nicht in der Tonne, sondern auf dem Sofa landen“, sagt Henning Gerbaulet, geschäftsführender Gesellschafter der ETERNA Mode GmbH. Auch youngcaritas Berlin macht sich bereits seit Jahren für einen verantwortungsvollen Konsum stark. „Jeder Einwohner Deutschlands verbraucht im Jahr zirka 14 Kilogramm Bekleidung“, gibt Anja Bauer von youngcaritas Berlin zu bedenken.

An der Aktion nehmen folgende ETERNA-Filialen teil:

Berlin-Wilmersdorf, Wilmersdorfer Straße 46, 10627 Berlin

Berlin-Hauptbahnhof,  Europaplatz 1, 10557 Berlin

Berlin-Mitte, Leipziger Platz 12-13, 10117 Berlin

Berlin-Mitte, Einkaufszentrum „Alexa“, Grunerstraße 20, 10179 Berlin

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Chor in der Bahnhofsmission im Berliner Hauptbahnhof sucht Mitwirkende

Es werden Interessierte gesucht, die Spaß daran haben beim Aufbau eines Chores in der Bahnhofsmission im Hauptbahnhof mitzumachen. Menschen, die als Reisende regelmäßig den Hauptbahnhof nutzen, Mitarbeiter der vielen Geschäfte oder der Deutschen Bahn wie auch Besucher der Bahnhofsmission sind herzlich eingeladen, jeden Dienstag von 18:00 bis 19:30 Uhr gemeinsam zu singen. Los geht es am 14. Februar 2017. Geleitet wird der Chor von Rainer König, Kirchenmusiker und Mitarbeiter der „Mutmacher am Bahnhof“, einem Projekt in der Bahnhofsmission. Die Chorproben finden in den Räumen der Bahnhofsmission (Hauptbahnhof, Südseite, 1.OG) statt. Das Repertoire soll von populären bis zu geistlichen Melodien reichen.

„Mit unserem Chor möchten wir Menschen in Kontakt bringen, die sich sonst nicht kennen lernen würden. Da Lebensumstände unterschiedlich sind und die Verständigung nicht immer einfach, wollen wir die universelle Sprache der Musik nutzen und so etwas mehr Wärme und Herz in den Hauptbahnhof bringen“, sagt Rainer König, der den Chor ehrenamtlich leitet. Ermöglicht wird das Chorprojekt durch Mittel der Aktion Mensch, wodurch auch schon ein Klavier angeschafft werden konnte.

Die Bahnhofsmission im Berliner Hauptbahnhof ist Montag – Donnerstag von 8:00 – 21:00 Uhr und von Freitag – Sonntag von 8:00 – 22:00 Uhr geöffnet. Telefonisch erreichbar ist die Bahnhofsmission unter: 030  22 605 805. Hier kann man sich auch für den Chor anmelden – oder einfach dienstags vorbei kommen.

Weitere Informationen: Rainer König – Telefon: 030  22 605 805 oder 0163  91546788

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Politik muss mehr für Wohnungslose tun

Berliner Caritasdirektorin neue Vorsitzende der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe

Die Direktorin des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin, Ulrike Kostka, wurde zur neuen Vorsitzenden der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (KAGW) gewählt. Als Vertreterin des Deutschen Caritasverbandes im Vorstand der KAGW setzt sich Kostka künftig auch bundesweit für die Anliegen wohnungsloser Menschen ein. Sie folgt Hartmut Fritz, der mehr als zehn Jahre als Vorsitzender der KAGW tätig war. Angesichts eines starken Anstiegs von Wohnungslosigkeit vor allem in Ballungszentren fordert die KAGW eine höhere Aufmerksamkeit der Politik. 2014 waren 335.000 Menschen in Deutschland ohne Wohnung. Bis 2018 wird mit einem weiteren Zuwachs um 200.000 gerechnet*.
Die Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe vertritt in Deutschland 132 Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe in katholischer Trägerschaft und ist Mitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Wohnungslosenhilfe. Im Zusammenwirken aller Ebenen kirchlich-caritativer Arbeit will die KAGW die Verarmung und soziale Ausgrenzung wohnungsloser Menschen verhindern und ihre Integration in die Gesellschaft voranbringen. (Pressemeldung)

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Neuer Blog zur Stärkung der Geisteswissenschaften

Das ZfL – Zentrum für Literatur- und Kulturforschung – hat einen BLOG zum Austausch in den Geisteswissenschaften initiiert, um mit größerer Dynamik und mehr Flexibilität auf aktuelle Fragen und Probleme reagieren zu können. Der Blog bietet zudem die Möglichkeit, mit der Öffentlichkeit ins Gespräch zu kommen. Das ZfL unterstützt als Unterzeichner der Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities außerdem den freien Zugang zu öffentlich finanzierten Forschungsergebnissen im Internet und gibt auf diesem Wege auch Einblicke in die eigene Projektarbeit.
Einfach mal immer mal wieder reinschauen: http://www.zflprojekte.de/zfl-blog/

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Zwei interessante Neuerscheinung gibt es im JOVIS Verlag

 Zukunft: Wohnen – Migration als Impuls für die kooperative Stadt
Die gegenwärtigen Migrationsbewegungen aufgrund von Kriegen, Verfolgung, Hunger und Gewalt stellen alle europäischen Städte vor enorme Herausforderungen. In der Diskussion darüber ist auch in Deutschland die Wohnraumfrage in den Fokus von Politikern, Stadtplanern und Architekten zurückgekehrt. Die anfängliche Überforderung aller Akteure ist mittlerweile einer kreativen und innovativen Architekturdebatte über das Wohnen gewichen. So sind in den letzten Jahren architektonische Konzepte und Projekte entstanden, die der Frage nach einem Grundbedürfnis des Menschen, dem Wohnen, auf vielfältige Weise nachspüren und einen Diskurs über den Wohnungsbau der Zukunft in Gang gesetzt haben. Längst geht es nicht mehr um die temporäre Unterbringung von unmittelbar Bedürftigen, sondern vor allem um eine sozial verträgliche, integrative und kooperative Stadt.

Zukunft: Wohnen – Migration als Impuls für die kooperative Stadt
herausgegeben von Jörg Friedrich / Peter Haslinger / Simon Takasaki / Valentina Forsch
Hardcover, 320 Seiten, ca. 200 farb. Abb. und Plänen | ISBN 978-3-86859-451-5 | EUR (D) 32,00

Gebaute Bildungslandschaften – Verflechtungen zwischen Pädagogik und Stadtplanung
Stadtentwicklung und Bildungswesen müssen zusammen gedacht werden – eine Forderung, die in den vergangenen Jahren in Politik und Praxis immer lauter wird. Doch was passiert, wenn Stadt als urbane Landschaft für Bildung imaginiert und auch gestaltet wird? In Deutschland gibt es bisher nur wenige Bildungslandschaften, die über eine Kooperation von Bildungsakteuren hinausgehen und die sich im Stadtraum sichtbar und nachhaltig materialisieren. Diese sind Gegenstand eines neuen interdisziplinären Diskurses. Die Autoren identifizieren Schnittstellen und Verflechtungen zwischen Stadtentwicklung und Bildungswesen. In einer Politikfeldanalyse werden Themen und Strategien des Bundes, der Länder und Kommunen beleuchtet, gemeinsame Ansätze und auch blinde Flecken diskutiert. Die konkrete bauliche und pädagogische Umsetzung von acht Bildungslandschaften in deutschen Groß- und Mittelstädten wird porträtiert. Dabei werden auch Motive und Begründungen für die ressort- und disziplinübergreifenden Kooperationen nachgezeichnet.

Gebaute Bildungslandschaften – Verflechtungen zwischen Pädagogik und Stadtplanung,
herausgegeben von Angela Million / Thomas Coelen / Anna Juliane Heinrich / Christine Loth / Ivanka Somborski
Broschur, 240 Seiten, ca. 130 farb. und s/w Abb., Deutsch | ISBN 978-3-86859-464-5 | EUR (D) 32,00

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grips gewinnt – Das Schülerstipendium

„grips gewinnt“ soll begabten und motivierten Schülern helfen, Hindernisse zu überwinden: Fast jedes dritte Kind unter 18 Jahren kann aufgrund finanzieller, kultureller oder sozialer Umstände sein Potenzial nicht voll entfalten. Das zeigt der Bildungsbericht „Bildung in Deutschland 2012“. Damit leistet „grips gewinnt“ einen Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit in Deutschland.

Die Joachim Herz Stiftung und die Robert Bosch Stiftung unterstützen mit dem Schülerstipendium „grips gewinnt“ leistungsstarke und engagierte Jugendliche auf ihrem Lebens- und Bildungsweg. Bewerben können sich Jugendliche aus Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein, die soziale, finanzielle oder kulturelle Hürden überwinden müssen. Das Stipendium bietet neben einer finanziellen Unterstützung von durchschnittlich 150 Euro pro Monat vielfältige Bildungsangebote zu Themen wie Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur. Persönliche Ansprechpartner beraten die Jugendlichen bei Fragen zu Praktikum, Schullaufbahn und Beruf.
Bewerbungen sind bis zum 15. März 2017 möglich. Mehr Infos unter grips gewinnst

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Der Audioguide des Deutschen Historischen Museums jetzt auch auf Türkisch

Der Audioguide für die Dauerausstellung des Deutschen Historischen Museums in Berlin ist ab sofort auch auf Türkisch erhältlich, ebenso wie der Flyer zur Dauerausstellung. Eingesprochen wurde der Audioguide von den deutsch-türkischen Schauspielern Jale Arikan und Kerem Can. Die Audioguides des Deutschen Historischen Museums sind damit in zehn Sprachen erhältlich, neben Türkisch auch auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch und Chinesisch.

Die Audioguides vermitteln im Rahmen einer 60-minütigen Führung durch die Dauerausstellung einen Überblick auf 1500 Jahre deutsche Geschichte im internationalen und europäischen Kontext. (PM)

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Nachbarn rücken näher

Laufpartner gesucht, Äpfel aus dem Schrebergarten zu verschenken, keine Lust, alleine ins Kino zu gehen… Allein 2016 haben Nachbarn in mehr als 100 Städten und ländlichen Regionen bereits über 2.000 Nachbarschafts-Netzwerke auf nebenan.de gegründet. Nebenan.de bietet Nachbarn die Möglichkeit, sich zu vernetzen.

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Verantwortungsvoll reisen

Die Vereinten Nationen (UNWTO) haben 2017 zum Jahr des nachhaltigen Tourismus erklärt. Im Fokus stehen die ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte, welche die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung zum Ziel hat. Die ITB Berlin engagiert sich seit Jahren mit zahlreichen Initiativen für mehr soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz und Menschenrechte. Sie nutzt ihre Schlüsselrolle, um den Dialog mit Unternehmen in ihrem Bemühen um ökonomisch, sozial und ökologisch verantwortliche Herstellung ihrer touristischen Produkte und Dienstleistungen zu unterstützen.

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Frauen in Kultuer und Medien

Die vom vom Deutschen Kulturrat verfasste Studie „Frauen in Kultur und Medien. Ein Überblick über aktuelle Tendenzen, Entwicklungen und Lösungsvorschläge“ jetzt als E-Book kostenfrei im Netz.
Hier der Link: kulturrat.de/Frauen-in-Kultur-und-Medien.pdf

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Ensemble heißt: gemeinsam – Symposium zur Mitbestimmung im Theater in der Akademie der Künste, Berlin, Pariser Platz (s. Veranstaltungskalender)

Es gibt einen neuen Wunsch nach Mitbestimmung am Theater. Schauspielerinnen und Schauspieler wollen auf Augenhöhe an künstlerischen Prozessen beteiligt werden. Das ist in den 1970ern gescheitert, sagen die, die damals dabei waren. Das bestehende System bietet genug Möglichkeiten, sagen Intendantinnen und Intendanten heute. Wir machen das bereits, sagen die Freien. Und was sagt die Politik?
Diskussionen mit u. a. Rolf Bolwin, bis 31.12.2016 Geschäftsführer Deutscher Bühnenverein
Cornelia Crombholz, Schauspieldirektorin Theater Magdeburg
Lisa Jopt, Schauspielerin Oldenburgisches Staatstheater, Mitgründern und Vorstandsmitglied ensemble-netzwerk
Alexander Khuon, Schauspieler Deutsches Theater Berlin
Volker Ludwig, Dramatiker, Geschäftsführer GRIPS Theater
Annemarie Matzke, Theaterwissenschaftlerin, Performern
Ludwig von Otting, Jurist, ehemaliger kaufmännischer Direktor @thaliatheater Hamburg, Vorstandsmitglied ensemble-netzwerk
Oliver Reese, Intendant Schauspiel Frankfurt
Thomas Schmidt, Direktor des Master-Studiengangs Theater- und Orchestermanagement an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Vorstandsmitglied ensemble-netzwerk
Elisabeth Schwarz, Schauspielerin
Notker Schweikhardt, Bühnenbildner und Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus für Bündnis 90/Die Grünen
Tobias Wellemeyer, Intendant Hans Otto Theater

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100 Jahre Institut für Auslandsbeziehungen

Das ifa (Institut für Auslandsbeziehun­gen) engagiert sich weltweit für Kunstaustausch, den Dialog der Zivilgesellschaften und die Vermittlung außenkulturpolitischer Informationen. Das ifa ist die älteste deutsche Mittlerorganisation für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik und wird vom Auswärtigen Amt, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart gefördert.

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Artists-in-Residence: Knowlegde Link through Art and Science

Die Max-Planck-Institute für Molekulare Pflanzenphysiologie und Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam haben das “Artist-in-Residence“-Programm „Knowlegde Link through Art and Science“, kurz KLAS, etabliert, das mithilfe eines internationalen Wettbewerbs zwei innovative KünstlerInnen in den Wissenschaftspark Potsdam-Golm bringt. Im Rahmen des Programms arbeiten die ausgewählten KünstlerInnen ab Juni 2017 für jeweils zwei Wochen Seite an Seite mit ForscherInnen der Gastinstitutionen in Golm und der Universität Groningen.

KLAS ist das erste „Artist-in-Residence“-Programm in einem naturwissenschaftlichen Max-Planck-Institut. Das Thema, die „Synthetische Biologie“, spiegelt sich im Namen wieder: AESTHETIC get SYNTHETIC: Knowledge Link through Art and Science (KLAS). Die Synthetische Biologie ist eines der jüngsten und spannendsten Forschungsfelder im 21. Jahrhundert. Im Wissenschaftspark Potsdam-Golm beschäftigen sich mehrere Arbeitsgruppen aus zwei Max-Planck-Instituten mit diesem innovativen Wissenschaftsgebiet. Das „Artist-in-Residence“-Programm bringt KünstlerInnen in die „Labore“ dieser Arbeitsgruppen und schlägt so eine Brücke zwischen Wissenschaft und Gesellschaft innerhalb des stark diskutierten Forschungsfeldes der synthetischen Biologie. Der direkte Austausch von KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen bedeutet unweigerlich, die eigene Arbeit mit den Augen des Anderen zu sehen und in einen Austausch zu treten – Synthese im Sinne einer Verknüpfung.
Detaillierte Informationen zur  Ausschreibung finden Sie hier. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Januar 2017.

Das Programm wird auf dem Max-Planck-Campus im Wissenschaftspark Potsdam-Golm durchgeführt. KLAS ist ein interdisziplinäres Programm, das von Rodrigo Perez-Garcia (MPIKG/TU-Berlin), Caterina Benincasa (Polyhedra.eu), Arnau Horta (Unabhängiger Kurator), Guillermo Santamaria (CienciaXLibre) und Katja Schulze (MPIKG) ins Leben gerufen wurde. Es wird von der Max-Planck-Gesellschaft und der Schering Stiftung ermöglicht und von dem UNESCO International Relations´ Chair, der Sendung „Klangkunst“ vom DeutschlandRadio Kultur und Ars Electronica gefördert.

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Initiative kulturelle Integration

Anlässlich des Gründungstreffens der „Initiative kulturelle Integration“ am heutigen Donnerstag im Bundeskanzleramt haben sich Kulturstaatsministerin Monika Grütters, Bundesinnenminister Thomas de Maizière und die Integrationsbeauftragte Aydan Özoğuz mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Staat, Kultur, Religionsgemeinschaften und Zivilgesellschaft getroffen, um gemeinsam Vorschläge und Ideen für kulturelle Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu erörtern und umzusetzen. Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, betonte: „Das heutige Treffen ist ein starkes und ermutigendes Signal. Denn es ist gelungen, Repräsentanten aller maßgeblichen staatlichen und gesellschaftlichen Kräfte zur Verständigung darüber einzuladen, wie kulturelle Integration in Deutschland gemeinsam erfolgreich gestaltet werden kann. Gesellschaftliche Integration gelingt nur durch kulturelle Integration. Das wissen wir nicht nur aus wissenschaftlichen Studien, das lehrt uns das tägliche Leben. Wir verfolgen dabei ein klares Ziel: Profitieren sollen davon alle hier lebenden Menschen. Ich bin voller Zuversicht, dass die Initiative hierzu wichtige Impulse auslösen wird!“

Bundesinnenminister Thomas de Maizière erklärte: „Was macht uns als Gesellschaft aus? Wie wollen wir zusammenleben und wie können wir alle zum Gelingen von Integration beitragen? Solche Fragen warten neu auf Antwort und darüber müssen wir diskutieren und vielleicht auch streiten, denn eine mit Streitkultur ausgetragene Diskussion hilft der Sache. Mich sorgen die Fliehkräfte, die das Ganze in Frage stellen. Die Summe der Vielfalt macht noch kein Gemeinwohl aus. Wir als Gesellschaft müssen gemeinsam an einem gesellschaftlichen Konsens arbeiten – immer und immer wieder – über das, was uns im Innersten zusammen hält. Mit der Initiative kulturelle Integration leisten wir einen Beitrag zu diesem Prozess, und ich lade alle dazu ein, sich konstruktiv einzubringen.“

Die Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoğuz, sagte: „Eine offene, demokratische und pluralistische Gesellschaft muss sich immer wieder neu über die gemeinsamen Werte verständigen, diese vertreten und verteidigen. Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht dort, wo alle – Einheimische wie Einwanderer – den Prozess der kulturellen Integration gemeinsam gestalten.“ Im Anschluss an das Spitzentreffen werden auf Arbeitsebene Thesen zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und der kulturellen Integration erarbeitet. Es ist geplant, die Ergebnisse zum UNESCO-Welttag der kulturellen Vielfalt im Mai 2017 öffentlich vorzustellen. Die „Initiative kulturelle Integration“ wurde Anfang November 2016 gemeinsam von der Kulturstaatsministerin, der Integrationsbeauftragten, dem Bundesinnenminister, der Bundesarbeitsministerin und dem Deutschen Kulturrat ins Leben gerufen. Die Federführung für die Initiative liegt innerhalb der Bundesregierung bei der Kulturstaatsministerin. Der Deutsche Kulturrat wird den Prozess moderieren. (Pressemitteilung 15. Dezember)

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Keine Leistungseinschränkung für EU-Bürger – Berliner Wohlfahrtsverbände besorgt über Gesetz zur Regelung von Ansprüchen ausländischer Personen in Grundsicherung und Sozialhilfe

Berlin, 15. Dezember 2016 – Die Berliner Wohlfahrtsverbände nehmen mit Sorge das am 1.12.2016 vom Bundestag beschlossene Gesetz zur Regelung von Ansprüchen ausländischer Personen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende und in der Sozialhilfe zur Kenntnis. Das Gesetz liegt dem Bundesrat am 16.12.2016 zur Zustimmung vor. Es sieht vor, die Leistungen der Existenzsicherung für wirtschaftlich nicht aktive EU-Bürger deutlich einzuschränken. Leistungsausschlüsse in der Sozialgesetzgebung (SGB II und SGB XII) für EU-Bürger, die ihr Freizügigkeitsrecht rechtmäßig zum Zweck der Arbeitssuche in Anspruch nehmen, sind aus Sicht der Berliner Wohlfahrtsverbände weder mit dem Grundgesetz noch dem EU Primärrecht vereinbar.

Es ist politisch und rechtlich sehr umstritten, unter welchen Umständen EU-Bürger von Leistungen nach SGB II oder SGB XII ausgeschlossen sind oder ausgeschlossen werden dürfen. Nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) ist ein Ausschluss zulässig, wenn ein materielles Freizügigkeitsrecht nicht besteht, wie das bei wirtschaftlich nicht aktiven EU-Bürgern ohne gesicherten Lebensunterhalt der Fall ist. Weiter dürfen EU-Bürger ausschlossen werden, wenn sich das Freizügigkeitsrecht allein aus der Arbeitssuche ergibt. Das Bundessozialgericht hat allerdings im Dezember 2015 entschieden, dass diesen EU-Bürgern dann Leistungen zu erbringen sind, wenn sie (nach sechs Monaten Aufenthalt) in Deutschland verwurzelt sind. Das Bundessozialgericht hat sich dabei auf das Menschenrecht auf Sicherung eines menschenwürdigen Existenzminimums berufen.

Mit den geplanten Änderungen sollen finanzielle Mehrbelastungen der Kommunen verhindert werden. Die fehlenden existenzsichernden Sozialleistungen führen die Betroffenen jedoch in prekäre Situationen, die im niedrigschwelligen sozialen Hilfesystem aufgefangen werden müssen. Mittelfristig bedeutet das erheblich höhere Ausgaben zur Lösung dieser Problemlagen. Ohne soziale Absicherung ist eine Arbeitsmarktintegration der EU-Bürger nicht möglich. Die existentielle Notlage der Betroffenen kann zudem durch Unternehmen leicht ausgenutzt werden. Fehlende Existenzsicherung ist Nährboden für Arbeitsausbeutung und Lohndumping. (Pressemeldung)

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Klassikgala für Kinder

Der Förderverein Zukunft Konzerthaus e. V. lädt auch dieses Jahr 300 Kinder aus sozial schwachem Umfeld zur weihnachtlichen Kinderklassikgala ins Konzerthaus am Gendarmenmarkt. Schirmherrin der Gala ist Daniela Schadt, die Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck. Für Zukunft Konzerthaus e. V. ist es ein besonderes Anliegen, den Kindern einen Einblick in die Welt der klassischen Musik zu geben.

Nach der Begrüßung durch Daniela Schadt und Dr. Raphael von Hoensbroech, Geschäftsführender Direktor des Konzerthaus Berlin, erwartet die Kinder ein besonderes Konzerterlebnis. Denn sie können buchstäblich mitten im Orchester Platz nehmen. Die Musiker des Konzerthausorchesters Berlin rücken extra für sie auseinander. So können die kleinen Gäste diese ganz besondere Atmosphäre spüren, die zwischen den Mitgliedern des Orchesters beim Musizieren entsteht. Im Anschluss können sich die Kinder beim gemeinsamen Weihnachtsliedersingen mit Kakao und Keksen auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmen.

Schirmherrin Daniela Schadt freut sich auf die Kinderklassikgala: „Musik regt die Wahrnehmung, das Denken und die Gefühle der Menschen auf besonders intensive Weise an. Daher freut es mich als Schirmherrin der Kinderklassikgala im Konzerthaus Berlin, dass Heranwachsenden ein wunderbares Erlebnis ermöglicht wird. Ich wünsche mir besonders, dass die Kinder und Jugendlichen, die bisher keine Gelegenheit hatten, die einzigartige Welt des Theaters, der Oper oder eben eines Konzerthauses zu erleben und noch nicht mit klassischer Musik in Berührung gekommen sind, diese Welt hier mit Staunen und Freude entdecken.“ (Pressemeldung)

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Marion Dönhoff Preis für Navid Kermani

Der deutsch-iranische Schriftsteller und Publizist Navid Kermani hat den Marion Dönhoff Preis für internationale Verständigung und Versöhnung 2016 in Hamburg entgegengenommen Navid Kermani erwarb sich unter anderem mit seinen Büchern „Ungläubiges Staunen“, „Dein Name“ und „Zwischen Koran und Kafka“ hohes Ansehen. Der Autor zahlreicher Reportagen und Essays habe erkannt, dass man der Komplexität unserer heutigen Welt nicht mit Vereinfachungen beikommen kann, sondern nur, indem man sich dieser Komplexität stellt, so Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments, in seiner Laudatio. Der Förderpreis ging an den gemeinnützigen Verein Hanseatic Help e.V., der sich für die Erstversorgung und Ausstattung von Flüchtlingen einsetzt. Die Auszeichnungen sind mit je 20.000 Euro dotiert. In diesem Jahr vergaben DIE ZEIT, die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und die Marion Dönhoff Stiftung den Preis zum 14. Mal. (PM)

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Diplomatische Verwicklungen

Eigentlich sollte ab dem 4. Dezember die spektakuläre Kunstsammlung des Teheraner Museums TmoCA in Berlin gezeigt werden. Eingefädelt hatte diese Kooperation Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Das Ausstellungskonzept sieht vor, 30 westliche und 30 iranische Werke zusammenzuführen. Aufgebaut hatte die Sammlung Farah Diba Pahlavi, die Ehefrau Gattin des letzten Schahs von Persien. Sie kaufte in den Sechziger- und Siebzigerjahren Arbeiten von Rothko bis hin zu Kandinsky sowie Werke der iranischen Moderne. Der Wert der 1500 Werke wird auf 2,5 Milliarden Dollar geschätzt. Allein 15 Warhols und 30 Picassos sollen dabei sein.

Doch dann kam alles anders als geplant. Erst erwies sich Museumsdirektor als Nazi-Sympathisant und wurde ausgeladen. Die iranische Regierung wiederum erteilte bislang keine Ausfuhrgenehmigungen für die Sammlung. Derzeit laufen die diplomatischen Verhandlungen zwischen Teheran und Berlin auf Hochtouren. Ob die Schau im Januar gezeigt wird, ist derzeit noch offen…

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Attacken gegen Homo- und Transsexuelle

Traurige Bilanz: Auch im offenen Berlin sind Homosexuelle und Transsexuelle immer wieder Opfer von Homophoben: 2016 sind der Polizei bislang 113 Übergriffe bekannt geworden. Dabei sind zahlreiche Vorfälle der Polizei vermutlich gar nicht erst bekannt geworden – zu groß ist oft die Scham der Opfer. Aufgrund der vielen Überfälle schloss im queeren Szenekiez Schöneberg nun  die „Lieblingsbar“ . Die Gäste waren ausgeblieben.
Weitere Informationen bietet der Maneo Report.

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Bettgeflüster

Das Museum Europäischer Kulturen und KUNSTASYL laden am 19.11. zwischen 14.40 und 16.40 Uhr zu einer besonderen, stillen Veranstaltung ein: BETTGEFLÜSTER.

Ihre Gastgeber sind Mohammed Alkhatib, Diwali Haskan, Said Sabagh, Atef Shuaib und Ezaldin Turkmani. Sie alle sind Künstler der Ausstellung „daHEIM: Einsichten in flüchtige Leben“. Fünf Menschen, die ihre – schlaflosen – Nächte auf ebensolchen Metallbetten, wie sie die Ausstellungsarchitektur prägen, in einem Heim verbringen oder, wie Diwali Haskan, bis vor wenigen Wochen in einer Turnhalle. Bequem sind sie nicht.  Wovon träumen die Frauen, Männer und Kinder auf ihren provisorischen Schlafstätten? Setzen Sie sich zu Atef, Diwali, Ezaldin, Mohammad oder Said auf die Bettkante. Lauschen Sie Wachträumen und erfahren Sie Geschichte. Stellen Sie Fragen.

Für ein Gespräch auf der Bettkante stehen Ihnen jeweils dreißig Minuten zur Verfügung. Bitte beachten Sie die Anfangszeiten: 14.40 // 15.10. // 15.40 // 16.10 //
Möchten Sie vorab ein Gespräch mit Atef, Diwali, EzAldin, Mohammed oder Said vereinbaren, schicken Sie uns bitte eine E-Mail an bettgefluester@kunstasyl.net . Nennen Sie uns Ihren Wunschgesprächspartner und den Gesprächszeitpunkt. Vorab um 12.30 findet zudem eine Kuratorinnenführung mit Dagmar-Neuland Kitzerow und barbara caveng durch die Ausstellung statt. (Pressemitteilung)

Willkommen daHEIM! i.V. KUNSTASYL, barbara caveng, Aymen Montasser, Dachil Sado
Museum Europäischer Kulturen, Arnimallee 25, 14195 Berlin

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Obdachlose brauchen Hilfe. Caritas startet Spendenaktion für Kältehilfe

Der Caritasverband für das Erzbistum Berlin startet eine Spendenaktion für Menschen, die im Winter auf der Straße leben. Jahr für Jahr beteiligt sich die Caritas an der Versorgung und Betreuung von Obdachlosen, die Kälte, Regen und Schnee ausgesetzt sind. Mit warmen Mahlzeiten in Suppenküchen und Wärmestuben, Notübernachtungsstellen, medizinischer Versorgung sowie Winterkleidern und Schlafsäcken aus unseren Kleiderkammern bietet die Caritas ihre Hilfe an. Zur Unterstützung dieser Angebote, bittet der Caritasverband um Spenden.

Seit 27 Jahren beteiligt sich die Caritas in Berlin an der Kältehilfe. Sie öffnet ihre Türen und hilft obdachlosen Männern und Frauen, die kein Zuhause haben. Viele von ihnen sind krank. Ohne das Caritas-Arztmobil und die Caritas-Ambulanz am Bahnhof Zoo gäbe es für sie kaum medizinische Hilfe. Hilfe, die Leben retten kann. Immer mehr Menschen in Berlin sind obdachlos. Wir gehen inzwischen von mindestens 3000 Menschen, die dauerhaft auf der Straße leben. In unserer Caritas-Ambulanz für Wohnungslose am Bahnhof Zoo stiegen die Behandlungszahlen um ein Drittel, auch die Behandlungszahlen des Caritas-Arztmobils sind stark angestiegen.

Auch tagsüber brauchen Obdachlose einen Platz zum Aufwärmen. Die Caritas-Wärmestube ist so ein Ort, an dem hilfsbedürftige Menschen Essen, Trinken und ein offenes Ohr finden. In den Notübernachtungen in der Residenzstraße und der Franklinstraße können Obdachlose die Nacht verbringen. Unsere Kleiderkammern helfen mit Schuhen, Mänteln und Schlafsäcken auch eisige Nächte zu überstehen. „Im Winter ist das Leben auf der Straße besonders hart und gefährlich. Viele unserer Kältehilfeangebote können nur mit Unterstützung von Ehrenamtlichen und Spendenmitteln bestehen. Unsere Angebote sind unterfinanziert oder verfügen über keine finanzielle Unterstützung. Bitte spenden Sie, damit die Caritas Obdachlosen beistehen kann“, so Caritasdirektorin Ulrike Kostka. (Pressemitteilung)

Spenden sind unter folgender Bankverbindung möglich:
Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.
Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE31 1002 0500 0003 2135 00

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Grütters: Kulturelle Teilhabe ist Schlüsselaufgabe unserer Zeit! – Treffen mit Experten der kulturellen Integration

Am 11. November 2016 hat sich Kulturstaatsministerin Monika Grütters im Bundeskanzleramt mit 60 Mitgliedern des „Netzwerks kulturelle Bildung und Integration“  anlässlich des 5. Jahrestreffens über aktuelle Herausforderungen der Integration und künftige Zielsetzungen verständigt. Monika Grütters betonte: „Kulturelle Teilhabe spielt eine Schlüsselrolle für gesellschaftliche Integration und Zusammenhalt in unserem Land. Sie bildet die Voraussetzung dafür, dass Deutschland als plurales, weltoffenes und tolerantes Land für jeden erlebbar wird. Kultur öffnet Welten. Dafür benötigen wir nicht nur hochklassige Angebote, sondern wir müssen alle Kultureinrichtungen auch konsequent für Menschen mit anderen kulturellen Erfahrungen öffnen – und zwar nicht nur im Publikum, sondern auch auf den Bühnen und in den Chefetagen. Das ‚Netzwerk kulturelle Bildung und Integration‘ leistet dazu einen substanziellen Beitrag, indem es sich intensiv und konstruktiv mit aktuellen Entwicklungen auseinandersetzt. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass ‚Kultur für alle‘ keine Utopie bleibt.“

Die Kulturstaatsministerin weiter: „Wir sind derzeit mit großen Herausforderungen bei der kulturellen Integration konfrontiert. Diese wird gelingen, wenn wir sie als eine Chance für Veränderungen verstehen, von denen letztlich alle profitieren. Studien belegen, dass Menschen mit Migrationshintergrund ihre Lebensbedingungen in Deutschland vor allem dann als positiv empfinden, wenn sie in das kulturelle Geschehen vor Ort eingebunden sind. Vertrauen wir also auf das große integrative Potenzial der Kultur und der Künste.“ Das 2012 gegründete „Netzwerk kulturelle Bildung und Integration“ wird von der Stiftung Genshagen koordiniert. Es hat sich unter anderem zur Aufgabe gestellt, die interkulturelle Öffnung von Kultureinrichtungen und -projekten voranzutreiben, und zur Vernetzung der Akteure beizutragen. Das Netzwerk wird von der Kulturstaatsministerin im Rahmen des „Nationalen Aktionsplans Integration der Bundesregierung finanziell gefördert. (Pressemitteilung)

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Wohlfahrts-, Bau- und Wohnungswirtschaftsverbände fordern: Mehr und günstigerer Wohnungsbau in Berlin – jetzt!

Anlässlich der Koalitionsverhandlungen fordern die Berliner Wohlfahrtsverbände, der Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg, der BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen und die Fachgemeinschaft Bau Berlin-Brandenburg: Damit das Wachstum unserer Stadt ein Zuhause hat, sollten in der neuen Legislaturperiode pro Jahr mindestens 20.000 neue Wohnungen fertiggestellt werden. Derzeit werden diese Neubauziele erst zur Hälfte erreicht. Ohne diesen Neubau wird sich die Wohnungsknappheit gerade zu Lasten unterer und mittlerer Einkommensschichten weiter verschärfen und Wohnen teurer machen.

Im Interesse aller Berlinerinnen und Berliner muss deshalb mehr und günstiger gebaut werden. Hierzu sind klare Rahmenbedingungen notwendig. Die verlässliche Bereitstellung von bezahlbarem öffentlichen Bauland, steuerliche Entlastungen und Förderung für den Wohnungsbau gehören hier ebenso dazu, wie ergebnisorientierte Beteiligungsprozesse, zügige  und pragmatische Planungsabläufe und wirtschaftlich tragbare Baustandards. Der leitende Konsens dabei: Eine ausreichende Wohnraumversorgung ist eine ganz wesentliche Basis für ein soziales Berlin. (Pressemitteilung)

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Iván Fischer: Konzert für autistische Kinder

Chefdirigent Iván Fischer moderiert am kommenden Sonntag ein Familienkonzert, das ihm besonders am Herzen liegt: Autistische Kinder, ihre Eltern und Geschwister sind im Werner-Otto-Saal des Konzerthaus Berlin zu einer kleinen musikalischen Reise eingeladen. Die Nachfrage war riesig, die 240 Karten innerhalb kürzester Zeit vergeben. „Unter autistischen Kindern sind wahrscheinlich genauso viele Musikliebhaber wie unter anderen Kindern. Aber viele von ihnen können es uns nicht wissen lassen. Dadurch, dass ein autistisches Kind zuhört statt weglaufen zu wollen, haben wir aber schon ein Zeichen, dass es die Musik erreicht. Diese Gelegenheit zu schaffen, ist eine wunderbare Aufgabe“, beschreibt Fischer den Hintergrund des Projekts. Wichtig war ihm, den durch Autismus sogar innerhalb der Familie isolierten Kindern eine Möglichkeit zu bieten, etwas zusammen mit Geschwistern zu erleben, was für alle Kinder wertvoll ist.

In seiner Heimat hat der gebürtige Ungar bereits mehrere derartige Konzerte aufgeführt, die gemeinsam mit Experten konzipiert wurden: „Wir wenden visuelle Methoden an, die es einem autistischen Kind leichter machen, zu verstehen, was geschieht. Es ist überaus wichtig, alles strukturell sehr deutlich zu organisieren.“

Gespielt von Musikern des Konzerthausorchesters Berlin erklingen unter anderem Stücke von Bach, Britten und Rimski-Korsakov. Das Konzerthaus Berlin bedankt sich herzlich bei Frau Inga Maren Otto und Zukunft Konzerthaus e.V. für die großzügige Unterstützung. (Pressemitteilung)

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Initiative „Kultur öffnet Welten“ wird fortgesetzt
Monika Grütters lobt Sonderpreis für kooperative kulturelle Projekte aus

Heute hat die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, kulturelle Spitzenorganisationen, Stiftungen und zivilgesellschaftliche Akteure eingeladen, Vorschläge für den Sonderpreis „Kultur öffnet Welten“ einzureichen. Gewürdigt werden diesmal neue Formen der Zusammenarbeit kultureller Akteure mit Partnern aus anderen gesellschaftlichen Bereichen wie Sport, Wirtschaft oder Religionsgemeinschaften. Staatsministerin Grütters: „Der Sonderpreis richtet sich an alle Künstlerinnen und Künstler, Kultureinrichtungen und -vereine, die im Rahmen unserer gemeinsamen Initiative ‚Kultur öffnet Welten‘ neugierig auf Kooperationen mit Partnern aus dem gesellschaftlichen Umfeld sind. Ich möchte sie ermutigen, über ihren Tellerrand zu schauen und ihre Kunstfertigkeit, ihre Sensibilität und Leidenschaft mit Mitmenschen vor Ort zu teilen.“

An der Initiative „Kultur öffnet Welten“ wirken auf Anregung der Kulturstaatsministerin neben Vertretern des Bundes, der Länder und Kommunen auch künstlerische Dachverbände und zahlreiche zivilgesellschaftliche Akteure mit. Die Initiative möchte den Beitrag von Kultureinrichtungen sowie Künstlerinnen und Künstlern zur kulturellen Vielfalt in einem weltoffenen Deutschland würdigen und Impulse für kulturelle Aktivitäten auslösen.

Der Sonderpreis war am 21. Mai 2016 erstmals vergeben worden. Damals hatte er kulturelle Projekte mit geflüchteten Menschen gewürdigt. In einem zweistufigen Verfahren können Vorschlagsberechtigte bis zum 9. Januar 2017 jeweils einen Vorschlag einreichen. Für die von einer Jury nominierten zehn besten Projekte ist eine Prämie in Höhe von 2.500 Euro  vorgesehen. Die drei Hauptpreise werden anlässlich des UNESCO-Welttags der kulturellen Vielfalt verliehen, der am 21. Mai 2017 begangen wird. Sie sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert.

Nähere Informationen können auf der Website www.kulturstaatsministerin.de abgerufen werden. (Presseinformation)

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Oper für Jedermann

Bis zum Ende des Jahres sind Jürgen Flimms Inszenierungen in Berlin, New York online im Livestream unter www.staatsoper-berlin.de zu sehen.  So etwa die Aufführung »Il trionfo del Tempo e del Disinganno« im Berliner Schiller Theater, die am 13. November ab 18 Uhr weltweit und kostenlos verfügbar ist.

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Die documenta 14  sucht motivierte, enthusiastische und dynamische Chorist_innen.

Die Mitglieder des Chors verbinden die Besucher_innen mit der documenta 14. Ihre Aufgabe ist es, auf die Interessen und Bedürfnisse der Besucher_innen einzugehen sowie Dialoge, Diskussionen und Debatten anzustoßen, die sich in der Auseinandersetzung mit den Arbeiten der documenta 14 sowie damit verbundenen soziopolitischen und geografischen Kontexten ergeben. Während der Chor traditionell eher im Theater verortet ist, wo er mit einer gemeinsamen Stimme spricht und agiert, sollen die Besucher_innen der documenta 14 gemeinsam mit den Mitgliedern des Chors einen neuen, vielstimmigen Zugang entwickeln. Bewerber_innen für den Chor sollten offen und freundlich sein, enthusiastisch sehen, zuhören und nachforschen können, gern diskutieren, sich mit anderen austauschen und Konzepte zeitgenössischer künstlerischer Praxis hinterfragen.

Die Reise- und Übernachtungskosten während der Bewerbungsgespräche (Kassel: Dezember 12–16, 2016, Athen: Dezember 19–20, 2016), der Schulungs- und Vorbereitungstage; sowie über den Zeitraum der documenta 14 in Kassel oder Athen (je nach Einsatzort) müssen von den Bewerber_innen übernommen werden.
Bewerbungen sind  bis zum 5. Dezember 2016 einzureichen. Mehr Infos und das Bewerbungs-Onlineformular gibt es hier

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Preis für Verständigung und Toleranz

Am Samstag, dem 12. November 2016 verleiht das Jüdische Museum Berlin zum 15. Mal den »Preis für Verständigung und Toleranz«. Die Auszeichnung wird in diesem Jahr an die Zeitzeuginnen Renate Lasker Harpprecht und Anita Lasker Wallfisch sowie den Unternehmer Hasso Plattner verliehen. Die Laudatoren sind Daniel Barenboim, Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden, für die Schwestern Renate Lasker Harprecht und Anita Lasker Wallfisch und Henning Kagermann für Hasso Plattner. Peter Schäfer, Direktor des Jüdischen Museums Berlin, wird die Preise überreichen.
Mit dem »Preis für Verständigung und Toleranz« werden seit 2002 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Politik ausgezeichnet, die sich auf herausragende Weise um Verständigung und Toleranz verdient gemacht haben. Der Preis wird traditionell im Rahmen des Jubiläums-Dinners gemeinsam mit der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Jüdisches Museum Berlin e.V. und dem Museum verliehen.

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Preisträgerinnen 2016: Renate Lasker Harpprecht und Anita Lasker Wallfisch

Renate und Anita Lasker wurden 1924 und 1925 in eine bürgerliche jüdische Familie in Breslau geboren. Der Vater war Rechtsanwalt, die Mutter Violinistin. Renate lernte Geige, Anita Cello und die ältere Schwester Marianne Klavier zu spielen. Nach der Machtübertragung an die Nazis konnte nur Marianne Deutschland rechtzeitig verlassen; sie ging 1938 nach England. Die geplante Auswanderung der restlichen Familie schlug fehl. Alfons und Edith Lasker wurden im April 1942 nach Izbica bei Lublin deportiert und ermordet, Renate und Anita mussten Zwangsarbeit in einer Papierfabrik in Breslau leisten.
Mithilfe selbst gefälschter Pässe versuchten Renate und Anita Lasker zu fliehen. Sie wurden am Breslauer Bahnhof festgenommen und zu längeren Haftstrafen verurteilt. Im Dezember 1943 wurde Anita nach Auschwitz deportiert. Ihr musikalisches Können rettete sie vor dem Tod, sie wurde als Cellistin in das Lagerorchester aufgenommen. Renate kam kurze Zeit später ebenfalls im Lager an und konnte dank Anitas Stellung im Orchester ebenfalls überleben. Im Oktober 1944 wurden die Schwestern nach Bergen-Belsen verlegt, wo sie schließlich im April 1945 die Befreiung erlebten. Es dauerte mehr als ein Jahr, bis sie nach England auswandern konnten.

Anita Lasker wurde Gründungsmitglied des English Chamber Orchestra. Renate Lasker arbeitete als Journalistin zunächst für die BBC, später für den WDR in Köln und für das ZDF in den USA. 1997 veröffentlichte Anita Lasker Wallfisch ihre Erinnerungen »Ihr sollt die Wahrheit erben«, seitdem engagiert sie sich als Zeitzeugin. Auch Renate Lasker Harpprecht, die seit vielen Jahren in Frankreich lebt, berichtete in den letzten Jahren öffentlich über ihre Geschichte.

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Preisträger 2016: Hasso Plattner

Hasso Plattner, geboren 1944 in Berlin, studierte Nachrichtentechnik und gründete 1972 zusammen mit Dietmar Hopp, Klaus Tschira, Hans-Werner Hector und Klaus Wellenreuter das Software-Unternehmen SAP. In den folgenden Jahrzehnten stieg das Unternehmen zum weltweit führenden Anbieter betriebswirtschaftlicher Software auf und gilt heute mit seinen über 66.000 Mitarbeitern als eines der wichtigsten Unternehmen in Deutschland. 2003 zog sich Hasso Plattner aus dem aktiven Tagesgeschäft zurück. Seitdem ist er Vorsitzender des Aufsichtsrates und widmet sich der Förderung von Wissenschaft und unternehmerischer Innovation sowie sozialer und kultureller Projekte. Dafür rief er die Hasso Plattner Stiftung ins Leben. Die wichtigsten von der Stiftung finanzierten Wissenschaftsprojekte sind das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik an der Universität Potsdam und das Hasso Plattner Institute of Design an der Stanford University. Im Kampf gegen Aids unterstützt die Hasso Plattner Stiftung in Südafrika die University of KwaZulu-Natal, die Universität Kapstadt sowie das Programm Isombululo. Außerdem übernahm die Stiftung die Kosten für das »46664«-Benefizkonzert in Südafrika, mit dessen Erlös die Nelson-Mandela-Stiftung bei ihrem Kampf gegen Aids unterstützt wird. 2013 trat Hasso Plattner der Initiative The Giving Pledge bei, deren Mitglieder versprechen, die Hälfte ihres Vermögens wohltätigen Zwecken zu spenden. Die Hasso Plattner Stiftung beteiligte sich außerdem am Wiederaufbau des Potsdamer Stadtschlosses und gründete das Museum Barberini Potsdam, in dem ab Januar 2017 die Kunstsammlung Hasso Plattners sowie wechselnde Sonderausstellungen zu sehen sein werden.

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Bekenntnis zur Community

„Du erklärst dich bereit, jeden – unabhängig von Rasse, Religion, Herkunft, Volkszugehörigkeit, einer Behinderung, Geschlecht, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung oder Alter – respektvoll, vorurteilsfrei und unvoreingenommen zu behandeln“ – dieses Commitment verlangt ab dem 1. November 2016 das Ferienwohnungsportal Airbnb. Wer nicht zustimmt, gehört nicht mehr zur Community und darf nicht mehr über das Portal mieten oder vermieten. Weitere Informationen:  Community-Bekenntnis.

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Herzog & de Meuron gewinnt Realisierungswettbewerb für das neue Museum des 20. Jahrhunderts

Der Entwurf des Schweizer Architekturbüros Herzog & de Meuron ist Sieger des internationalen Realisierungswettbewerbs für den Museumsneubau „Neue Nationalgalerie – Museum des 20. Jahrhunderts“ am Kulturforum in Berlin. Das haben die Stiftungsratsvorsitzende der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, und der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, am heutigen Mittwoch bekannt gegeben.
Monika Grütters, die die Initiative für den Neubau ergriffen hatte und im November 2014 vom Deutschen Bundestag dafür 200 Millionen Euro bewilligt bekam, spricht von einem „grandiosen Entwurf“: „Er ist geeignet, dem Stellenwert der deutschen Kunst des 20. Jahrhunderts eine angemessene Heimat zu geben, diesem so sensiblen Bestand der Kunstgeschichte. Von Brücke bis Beuys fordern die Werke der Neuen Nationalgalerie eine würdevolle Ergänzung zum Mies van der Rohe-Bau. Mit der Entscheidung für den Entwurf des international renommierten Architekturbüros Herzog & de Meuron hat die Jury eine Wahl getroffen, die dem Rang dieses Wettbewerbs und dem prominenten Bauplatz hervorragend gerecht wird. Denn auf dieses Bauvorhaben schaut die ganze Welt. Hier werden wir daran gemessen, wie Deutschland mit Architektur umgeht, mit dieser so öffentlichen Kunst. Hier müssen Städtebau, Architektur und Museumsbedürfnisse zusammenfinden. Den Schweizer Planern gelingt es, den großen Solitären von Hans Scharoun, August Stüler und Mies van der Rohe einen architektonisch herausragenden Bau an die Seite zu stellen, der das Kulturforum neu strukturieren und beleben wird.“
Teilnehmer des Realisierungswettbewerbs waren die zehn Preisträger des vorgelagerten Ideenwettbewerbs, dreizehn eingeladene Büros sowie neunzehn Teams, die sich zuvor im Teilnahmewettbewerb qualifiziert hatten. Aus diesem Kreis mit 42 Büros gingen 40 Entwürfe ein. Aufgabe der ausgewählten Planer war es, einen architektonischen Entwurf für das Museumsgebäude sowie die freiraumplanerische Gestaltung des unmittelbaren Gebäudeumfelds am Kulturforum zu entwickeln. (Pressemitteilung, 27. Oktober 2016, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien)

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Kältehilfe in Berlin

Die Berliner Kältehilfe bietet vom 1. November 2016 bis 31. März 2017 im 27. Jahr obdachlosen Menschen eine Übernachtung im Warmen. Caritas, Diakonie, evangelische und katholische Kirchengemeinden sowie das DRK organisieren die Kältehilfe wieder gemeinsam. Vor dem Hintergrund einer wachsenden Stadt wird die Situation Wohnungsloser und damit auch die Organisation von Kältehilfe immer schwieriger.

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Tandem Führungen im Museum Europäischer Kulturen:

Was bedeutet „daHeim“ für Menschen, die fast alles verloren haben außer das Leben selbst? Diwali Haskan, Iman Ganem, Jasim Gull, oder Said Sabbagh gewähren im Tandem mit einem Kulturvermittler  „Einsichten in flüchtige Leben.“ Sie erzählen ihre Geschichten und führen Interssierte durch die Ausstellung. Ab Januar 2017 jeden 2. und 4. Samstag im Monat.

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ID Festival Berlin

Mehr als 70 israelisch-deutsche KünstlerInnen stehen im Fokus des dreitägigen ID Festival Berlin, das in rund zwei Wochen feierlich eröffnet wird. Das unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin Prof. Monika Grütters stehende Festival findet vom 21.–23. Oktober 2016 zum zweiten Mal im RADIALSYSTEM V statt und widmet sich in zahlreichen Veranstaltungen dem Thema Migration. Erstmals tritt das ID Festival Berlin als Produzent von neuen künsterischen Arbeiten in Erscheinung. So kommt es zu Premieren der Theater- und Performance-Produktionen Makembo!, die erste Theaterproduktion von Micki Weinberg, NO-MAD vom Tänzer und Choreografen Oren Lazovski, und Lights & Vessels des Gebärdensprachlers und Choreografen Gal Naor, die alle vom ID Festival Berlin koproduziert wurden.

Am Eröffnungsabend stellt der Regisseur Udi Aloni in einem Vortrag und Gespräch seinen preisgekrönten Film »Junction 48« (u.a. Panorama Publikums-Preis der Berlinale 2016) vor. Der Film thematisiert die Geschichte einer arabisch-israelischen Rap-Formation, die sich mit ihrer Kunst gegen gesellschaftliche Unterdrückung und gegen die Spannung innerhalb ihrer Gemeinschaft in Israel wendet. Das Publikum ist im Anschluss eingeladen gemeinsam mit den Darstellern des Films und den Hip Hoppern von Tamer Nafar & friends bei der After-Show Party zu feiern.

Künstlerinnen und Künstler des ID Festivals 2016 (Auswahl)
Udi Aloni, Bettina Allamoda, Nitsan Bernstein, Guy Braunstein, Anina Brisolla, Nir de Volff, Nezaket Ekici, Eldar Farber, Francesca Fini, Alona Harpaz, Sharon Horodi, Omer Klein Trio, Olaf Kühnemann, Dr. Elad Lapidot, Oren Lazovski, Shahar Marcus, Tomer Machkowski, Angus Massey, Gal Naor, Sharon Paz, Alona Rodeh, Steve Sabella, Oded Schechter, Wendy Shaw, Mati Shemoelof, Sferraina, Tango Factory, Trio Mondrian, Hannah Tzuberi, Micki Weinberg, Amir Yatziv u.v.m. (Pressemitteilung)

Vorverkauf für alle Veranstaltungen unter www.idfestival.de oder www.radialsystem.de

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KULTURELLE BILDUNG FÜR ALLE

Das von David Chipperfield errichtete „Haus Bastian“ am Kupfergraben wird zum „Reinhold Würth Zentrum für kulturelle Bildung und Vermittlung im Haus Bastian“ der Staatlichen Museen zu Berlin. Eine großzügige Spende des Unternehmers und Sammlers Reinhold Würth und das ebenso großzügige Angebot der Familie Bastian ermöglichen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz den Erwerb des Hauses im kommenden Jahr. Das Haus bietet in unmittelbarer Nachbarschaft zur Museumsinsel großzügige Räume für die Entwicklung und Etablierung zukunftsweisender Angebote der Bildung und Vermittlung der Staatlichen Museen zu Berlin. Diese sollen ab Ende 2017 / Anfang 2018 einem breiten Publikum zur Verfügung stehen: Kindern und Familien, Jugendlichen, Erwachsenen, Schüler/innen und Studierenden sowie interkulturellen und inklusiven Gruppen. Durch die Vor- oder Nachbereitung des Museumsbesuches in unterschiedlich gestalteten Räumen soll museumsübergreifendes Erleben und interdisziplinäres Lernen auf vielfältige Weise möglich sein. In dem mannigfaltigen Angebot werden insbesondere Themen- und Fragestellungen aufgenommen werden, die einen Brückenschlag zwischen allen Sammlungen und Häusern der Museumsinsel erlauben.

Das architektonisch herausragende Gebäude in absolut prominenter Lage gegenüber der Museumsinsel dient bisher als Galeriehaus. Céline, Aeneas und Heiner Bastian haben das Haus im Verzicht auf jeden Gewinn als großmütige Gabe der Stiftung Preußischer Kulturbesitz für kulturelle Zwecke angeboten. Der Unternehmer und Sammler Reinhold Würth hat mit dem Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, und dem Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, Michael Eissenhauer, vereinbart, die Mittel für den Erwerb des Hauses zu stiften. Damit kann die SPK das beeindruckende Gebäude im kommenden Jahr übernehmen. Auch der Betrieb des Zentrums kann aus dem Beitrag von Reinhold Würth zu Beginn finanziert werden. Staatsministerin Monika Grütters und Stiftungspräsident Hermann Parzinger danken Reinhold Würth und Heiner Bastian für ihr großzügiges Engagement. (Pressemitteilung)

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ON TOUR IN HESSEN

Ab Montag, dem 26. September macht »on.tour – Das Jüdische Museum Berlin macht Schule« Station in Hessen. Mit der mobilen Ausstellung besucht das Museum eine Woche lang fünf Schulen in Kassel, Bad Hersfeld, Bad Vilbel, Bensheim und Limburg. Das Jüdische Museum Berlin fährt im zehnten Jahr weiterführende Schulen im ganzen Bundesgebiet an. Museumspädagogen laden die Schüler mit der mobilen Ausstellung und in iPad-Workshops zum Gespräch über jüdische Geschichte, Religion, und Identität ein.

Die Hessen-Tour 2016
26. September: Herderschule, Kassel
27. September: Konrad-Duden-Schule, Bad Hersfeld
28. September: John-F.-Kennedy-Schule, Bad Vilbel
29. September: Goethe-Gymnasium, Bensheim
30.
September: Leo-Sternberg-Schule, Limburg

Weitere Informationen und die Termine der bundesweiten Touren  unter www.jmberlin.de/ontour.

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FLAX – Foreign Local Artistic Exchange

Artists in exile – Die neu gegründete Intiative FLAX network (Foreign Local Artistic Xchange) bietet Mentoring-Programme für geflohene Künstler*innen und ist ein Netzwerk für kulturelle Kollaborationen. Im persönlichen Kontakt unterstützen hochrangige ansässige Künstler*innen geflohene Kulturschaffende.
Der monatliche FLAX-Newsletter versammelt Nachrichten, Ausschreibungen und Angebote in der Kultur, die für jeden zugänglich sind. Wer sich zum Newsletter anmelden möchte oder Fragen hat, schreibt bitte eine E-Mail an: germanculturenews@gmail.com.

FLAX ist angesiedelt bei dem Aktionsbündnis WIR MACHEN DAS, das Teilhabe für die Menschen ermöglichen möchte, die neu nach Deutschland kommen. Das Ziel ist es, die Möglichkeiten und Potentiale einer Einwanderungsgesellschaft deutlich zu machen, die uns zwar vor Herausforderungen stellt, aber keine Bedrohung bedeutet.

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Online-Publikation zur Konferenz „Public Space: Fights and Fictions“ erschienen

Die Konferenz „Public Space: Fights and Fictions. 36-Stunden-Denkfabrik“ geht jetzt als Magazin online. Die Konferenz hatte im vergangenen Mai rund 40 internationale Stadtplaner, Aktivisten, Architekten und Künstler in der Akademie der Künste zusammengeführt und das breite Spektrum an Perspektiven, Ideen und Erfahrungen im Umgang mit dem öffentlichen Raum deutlich werden lassen. Im Auftrag der Akademie der Künste und des Goethe-Instituts hat ein Redaktionsteam der Zeitschrift The Funambulist und der französischen  Architektengruppe New South ein digitales Magazin als Nachlese der Konferenz erarbeitet. Das Magazin in englischer Sprache steht kostenlos zum Lesen und zum Download bereit unter www.adk.de/fights-and-fictions oder http://thefunambulist.net.
Die Publikation resümiert die Schlüsselthemen der Konferenz und gibt zugleich Denkanstöße zur Weiterführung der Debatte.
Die Konferenz „Public Space: Fights and Fictions. 36-Stunden-Denkfabrik“ fand vom 19. bis zum 21. Mai 2016 im Rahmen der Ausstellung „DEMO:POLIS – Das Recht auf Öffentlichen Raum“ in der Akademie der Künste, Hanseatenweg, statt und war eine gemeinsame Veranstaltung des Goethe-Instituts und der Akademie der Künste.

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Interessante Neu-Erscheinungen im Jovis Verlag

Bauen für Demenz /Christoph Metzger
Im Zuge des demografischen Wandels ist die Architektur heute und in der Zukunft mehr denn je gefordert, die Gestaltung von Wohnsituationen für alternde Menschen und vor allem solche mit Demenz neu zu denken. Mit zunehmendem Alter sind wir verstärkt auf eine räumliche Umgebung angewiesen, die uns nicht nur positiv beeinflusst, sondern vor allem in unseren Alltagsaktivitäten unterstützt und altersbedingte Beeinträchtigungen ausgleicht.
Im Zentrum neuer Anforderungen steht eine multisensorische Architektur: Farb- und Lichtgestaltung, Klangdesign, sinnlich erfahrbare Materialien und Oberflächen sowie haptisch attraktive Formen ermöglichen erst eine Raumatmosphäre, in der Bewohner sich wohlfühlen. Sie bietet Sicherheit und Orientierung und fördert motorische und kognitive Fähigkeiten. Bauen für Demenz wurde als ein Leitfaden für eine zeitgemäße und würdevolle Architektur entwickelt, die Menschen mit Demenz gerecht wird und sie als inklusiven Teil der Gesellschaft versteht.

Broschur, 160 Seiten, ca. 70 farb. und 10 s/w Abb., Deutsch, EUR (D) 29,80, ISBN 978-3-86859-389-1
Aktuell zu Christoph Metzger: www.hbk-bs.de/aktuell

Home not Shelter! Gemeinsam leben statt getrennt wohnen
Ralf Pasel / Alexander Hagner / Hans Drexler / Ralph Boch
Wohnen ist nicht nur eine Frage der Unterbringung, sondern ein Recht, das grundlegend für gesellschaftliche Teilhabe ist. Mit Blick auf die jüngste Migrationswelle kann es daher nicht nur um die Unterkunft in Lagern oder Erstaufnahmeeinrichtungen gehen; vielmehr gilt es, Ideen und Strategien zu entwickeln, wie die Menschen in das Leben von Städten, Kommunen und Quartieren integriert werden können. Es gilt Orte und Visionen zu schaffen, die den Menschen über das physische Ankommen hinaus Chancen und Weiterkommen eröffnen.
Die hochschulübergreifende Initiative Home not Shelter! hat diese Aufgabenstellung aus der Perspektive von Architektur und Stadtplanung bearbeitet und Raumkonzepte entwickelt, die den komplexen Anforderungen einer zunehmend diversen Gesellschaft gerecht werden sollen. Exemplarisch stand dabei die Frage im Mittelpunkt, ob gemeinschaftliche Wohnformen von Flüchtlingen und Studierenden sowie hybride Typologien solche neuartigen Räume im Sinne einer Open City sein können.

Broschur, 144 Seiten, ca. 125 Abb., Deutsch, EUR (D) 22,00, ISBN 978-3-86859-447-8

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Sechs Kooperationsschulen des Jüdischen Museums Berlin

Das Museum arbeitet seit 2012 erfolgreich mit Kooperationsschulen aus fünf Bezirken zusammen. Die Kooperationen werden auf Lehrplan und Profil jeder Schule individuell zugeschnitten. Neben der Refik-Veseli-Schule sind das Albrecht-Dürer-Gymnasium Neukölln (seit 2012), die B.-Traven-Gemeinschaftsschule Spandau (seit 2012), die Ernst-Schering-Schule Wedding (seit 2012), das Rosa-Luxemburg-Gymnasiums Pankow (seit 2013) und die Galilei-Grundschule Kreuzberg (seit 2014) Partnerschulen des Museums.

Die Kreuzberger Refik-Veseli-Schule ist seit 2012 eine der sechs Kooperationsschulen des Museums. Die erfolgreiche Partnerschaft wurde zum neuen Schuljahr um weitere vier Jahre verlängert. Für das bisher größte Theaterprojekt mit dem Titel »Voids. Leerstellen« werden 26 Schülerinnen und Schüler einer 8. Klasse vom 6. bis 29. September die Libeskind-Architektur erkunden. Entstehen wird ein Stück zwischen Performance und interaktiver Führung, das am 30. September und am 6. Oktober an unterschiedlichen Orten im Museum aufgeführt wird. Herzstück der Kooperation ist die bewährte »Geschichtswerkstatt«. In diesem Schuljahr haben 50% der Neuntklässler das Fach gewählt und verlegen den Unterricht ins Museum. Zusammen mit den Museumspädagoginnen und -pädagogen haben die Schülerinnen und Schüler das Thema wieder selber ausgewählt: Das »Re-Photography«-Projekt“ wird Geschichten auf historischen Fotografien aus Kreuzberg nachspüren. Zum Schuljahresende kuratieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu eine Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin.  (Pressemeldung)

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Dada ist hier!
Raum für Dialog und Experiment, 05.09.–07.11.2016

Zum Schuljahresbeginn startet die Berlinische Galerie ein ganz besonderes Projekt: Für zwei Monate stellt das Museum Kindern, Jugendlichen und Familien einen Ausstellungsraum von 200 m² Fläche zur Verfügung. Dada ist hier! bietet Raum für unerwartete Entdeckungen: Wer die Ausstellung „Dada Afrika. Dialog mit dem Fremden“ selbständig erkunden möchte, findet hier Aktionskarten, Tastmodelle, Materialproben und Zeichenstifte. Die Besucher sind eingeladen, persönliche Kommentare zu hinterlassen, in der Lounge Filme zu schauen oder ins Gespräch zu kommen. Ob für Kinder oder Erwachsene: Der Raum steht zu den regulären Museumsöffnungszeiten (Mi-Mo 10-18 Uhr) allen Interessierten offen.
Eröffnung am Freitag, 09.09. um 16:00 Uhr mit Thomas Köhler (Direktor Berlinische Galerie) und einem Grußwort von Sigrid Klebba (Staatssekretärin für Jugend und Familie), Eintritt frei

Das gesamte Kursangebot finden Sie in unserem Kalender. Das Projekt wurde in Kooperation mit Jugend im Museum e.V. entwickelt und steht unter der Schirmherrschaft der Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft des Landes Berlin, Sandra Scheeres.

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Kooperation zwischen den Artotheken
des Neuen Berliner Kunstvereins und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin

Die Artotheken des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) planen eine umfangreiche Kooperation. Volker Heller, Vorstand der ZLB, und Marius Babias, Direktor des n.b.k., unterzeichneten im August 2016 eine entsprechende Absichtserklärung. Angestrebt ist „eine langfristige Zusammenarbeit hinsichtlich der Artotheken, um die Kompetenzen beider Institutionen effizient, effektiv und programmatisch in einer zeitgemäßen und zukunftsorientierten Kulturarbeit zu bündeln.“

Seit Januar 2016 finden Workshops statt, in denen die beiden Institutionen ihre Zusammenarbeit entwickeln. Im August 2016 fand eine erste gemeinsame Ankaufssitzung zum Erwerb neuer Kunstwerke statt. Es wurden insgesamt 25 Arbeiten im Gesamtwert von 60.000 Euro erworben, darunter Werke von Sibylle Bergemann (Fotografie), Aleksandra Domanović (C-Print), Ayşe Erkmen (Bronze), Thomas Kilpper (Druck), Takehito Koganezawa (Aquarell) und John Miller (Fotografie).

Seit 1969 bzw. 1970 erwerben die ZLB und der n.b.k. jährlich Kunstwerke für ihre Artotheken. Gemeinsam umfassen die beiden Sammlungen 6.000 Kunstwerke moderner Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts mit einem Schwerpunkt auf Berlin. Der vielfältige Bestand der Artotheken beinhaltet Gemälde, Skulpturen, Aquarelle, Collagen, Gouachen, Zeichnungen, Druckgrafiken und Fotografien. Alle Werke stehen den Berliner BürgerInnen für die Ausleihe zur Verfügung. Die Ausleihe ist in der ZLB mit Bibliotheksausweis unentgeltlich. Im Neuen Berliner Kunstverein wird eine geringe Versicherungsgebühr erhoben. Beide Artotheken erreichen insgesamt 20.000 Entleihungen jährlich. Langfristiges Ziel der Kooperation ist eine Zusammenführung der beiden Artotheken zu einer gemeinsamen Artothek beider Institutionen. Hintergrund ist die Überlegung, dass Zentral- und Landesbibliothek Berlin und Neuer Berliner Kunstverein gemeinsam in den geplanten Neubau der ZLB ziehen wollen.  (Pressemeldung)

Weitere Informationen zur Ausleihe finden Sie auf der Website www.nbk.org/artothek.
Mitglieder des Neuen Berliner Kunstvereins können Kunstwerke bis zu einem Jahr entleihen.

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QUALITÄT STATT AKIVISMUS

Berlin, den 16.08.2016 – Die Berliner Wohlfahrtsverbände fordern das Land Berlin auf, endlich verlässliche Rahmenbedingungen für Flüchtlingsunterkünfte sicher zu stellen. Die Qualität für Geflüchtete muss an erster Stelle stehen. Auf die seit langem bekannten Missstände in den Unterkünften hätte nach Ansicht der LIGA Berlin längst reagiert werden müssen. „Aktionismus bei der Suche nach neuen Betreibern für die PeWoBe-Unterkünfte passt zwar zum Wahlkampf, hilft aber den geflüchteten Menschen nicht weiter. Die gemachten Fehler im Vergabeverfahren dürfen sich nicht wiederholen“, sagt Ulrike Kostka, Caritasdirektorin und Vorsitzende der LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Berlin.

Vielmehr ist es zum jetzigen Zeitpunkt entscheidend, mit Sorgfalt in einem transparenten Vergabeverfahren qualitätsorientierte Betreiber auszuwählen und nicht wieder kurzfristige Übergangslösungen zu schaffen. Denn: „Qualität in der Flüchtlingsunterbringung erfordert nicht nur gute Betreiber und Kontrollen, sondern auch eine konstruktive Betreiberkommunikation und Verlässlichkeit auf beiden Seiten“, so Kostka weiter. Die Berliner Wohlfahrtsverbände haben durch die Organisation von Betreibertreffen vergangenes Jahr für eine regelmäßige Kommunikation zwischen dem Land Berlin und den Betreibern gesorgt. Sie unterstützen die Qualitätsentwicklung in der Flüchtlingsunterbringung seit langem durch fachlichen Input und politische Vertretung. (Pressemitteilung)

Weitere Informationen: Ulrike Kostka, Tel.: (030) 666 33 10 10, E-Mail: u.kostka@caritas-berlin.de

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LUTHER FÜR JEDERMANN

Mit „#HereIstand. Martin Luther, die Reformation und die Folgen“ lanciert das Deutsche Historische Museum zum Lutherjahr die erste bestellbare Ausstellung, die unter der Federführung des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle und mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes realisiert wird. Die aus 30 Postern bestehende Ausstellung kann ab sofort unter www.here-i-stand.com/order bestellt werden und wird ab Oktober 2016 ausgeliefert. Die Schaubilder eigenen sich für jeden Ausstellungsraum und sind besonders für den Bildungseinsatz in Gemeinden und Schulen konzipiert.
Über 30 Poster, Infografiken und Bilder stellen das Leben Martin Luthers dar, veranschaulichen die wichtigsten Stationen der Reformationsgeschichte und ihre Auswirkungen bis heute. Sie werfen einen Blick auf die Lebensumwelt der Menschen vor der Reformation, die Zeit des Umbruchs ebenso wie auf die Veränderung der Geschlechterrollen. Für die gesamte Ausstellung wird eine Wandfläche von 20m2 benötigt. Die Ausstellung ist modular aufgebaut, so dass auch kleinere Räumlichkeiten bespielt werden können.
Die bestellbare Ausstellung „#HereIstand. Martin Luther, die Reformation und die Folgen“ ist Teil des groß angelegten gleichnamigen Kooperationsprojekts „Here I stand. Lutherausstellungen USA 2016“, zu dem auch drei Ausstellungen in den USA gehören und für die das Deutsche Historische Museum mit der Leihgabe von herausragenden Objekten beiträgt. Weitere Kooperationspartner sind das Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (federführend), die Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt und die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha. Ermöglicht wird die Umsetzung durch die Unterstützung des Auswärtigen Amtes.  (Presseinfomatuion)

Weitere Informationen finden Sie unter www.here-i-stand.com

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Herzlichen Glückwunsch zum neuen Magazin „The Metropolitan Laboratory“ von ANCB!

Das Thema der 1. Ausgabe „Education: Trial and Error“ beschäftigt sich mit der Lehre in Kunst wie Architektur und fragt nach ihren wesentlichen Rollen in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Reflektiert werden beispielsweise die Ansätze und Methoden vom Black Mountain College, von Joseph Beuys, Paul Thek, Cedric Price, Oswald Ungers bis hin zu Beatriz Colomina, Olafur Eliasson, Ai Wei Wei, Thom Mayne, Odile Decq, Peter Cook, and Joan Ockmann und vielen mehr. Ein spannendes Thema für einen Magazin-Start und mehr als relevant für unsere Zeit!

Weitere Infos bei ANCB The Aedes Metropolitan Laboratory

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DON´T WASTE YOUR SUMMER

Berlin – Die Sommerferien in Berlin und Brandenburg haben begonnen. youngcaritas Berlin veranstaltet deshalb vom 16.08.2016 bis 19.08.2016 vier kreative Aktionstage zum Thema Müllvermeidung und Recycling. Das Motto lautet: „Don’t waste your Summer“. Anmelden können sich junge Leute ab 16 Jahren.

Repair Café und Produktdesign mit MURKS? NEIN DANKE! – 16.08.2016, 10-17 Uhr:
Die Menschheit verbraucht mehr natürliche Ressourcen denn je zuvor. Oftmals werden Produkte so konstruiert, dass sie nach einigen Jahren kaputt gehen. Geht in euren Keller, schaut in eure Schubladen und bringt defekte Geräte mit. Wir bauen diese gemeinsam auseinander und schauen uns das Innenleben an. Im zweiten Schritt probieren wir uns selbst als Produktdesigner und konstruieren neue Produkte, die wirklich Sinn machen. Ort: caridoo/ Pappelallee 62, 10437 Berlin

Kleidertauschparty, 17.08.2016, 18-21 Uhr:
Wieder- und Weiterverwenden anstatt wegschmeißen. Miste deinen Kleiderschrank aus und bringe höchstens fünf Kleidungsstücke, die noch gut aussehen und gewaschen sind, mit. Diese werden in eine Knopfwährung umgetauscht. Tausche deine Klamotten dann mit anderen Besuchern und finde neue Lieblingsstücke. Ort: caridoo/ Pappelallee 62/ 10437 Berlin

Waste Cooking im Prinzessinnengarten, 18.08.2016, 16-21Uhr:
Produkte kurz vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums werden weggeworfen. Brot vom Vortag kann nicht mehr verkauft werden. Jahr für Jahr landen in Deutschland so Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Wir informieren uns über die Zusammenhänge und machen eine kleine Wildkräuterführung. Im Anschluss ziehen wir los und klappern umliegende Läden ab, um Lebensmittel zu retten. Daraus kochen wir in der Freiluftküche des Prinzessinnengartens ein leckeres Menü und speisen an der großen Tafel. Ort: Prinzessinnengarten, Prinzenstr. 35 – 38, 10969 Berlin

Upcycling Palletten-Regalbauworkshop, 19.08.2016, 11-16 Uhr:
Upcycling ist wie Recycling eine Art der Müllvermeidung. Beim Upcycling wird „Abfall“ als Material für die Schaffung neuer Produkte verwendet. Mit unserem Kooperationspartner, der Material Mafia, bieten wir einen Palettenbauworkshop an. Komm vorbei, schnapp dir Werkzeug und leg los – aus einer Palette wird ein schickes Regal für Dein zu Hause. Ort: Prinzessinnengarten, Prinzenstr. 35 – 38, 10969 Berlin

Pro Aktionstag wird eine Teilnehmergebühr von fünf Euro fällig. Für die Kleidertauschparty ist eine freie Spende (auch in Klamottenform) möglich. Die gesamten Einnahmen der youngcaritas summer activities 2016 werden an die Caritas Kleiderkammer gespendet, die für den Kauf neuer Kleiderbügel verwendet werden. (Pressemitteilung)

Weitere Informationen und Anmeldung: Anja Bauer – Telefon: 030 666 33 1209, E-Mail: a.bauer@caritas-berlin.dehttp://www.youngcaritas.de/lokalisiert/berlin/
(Pressemitteilung)

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VERLORENE GENERATION?

Zur Teilhbabe am gesellschaftlichen Leben ist ein Schulabschluss von großer Bedeutung. Doch rund 47.000 Jugendliche haben die Schule verlassen, ohne zumindest einen Hauptschulabschluss zu besitzen. Das ergibt eine aktuelle Studie der Carritas. Auf der Ebene der Bundesländer zeigen sich deutliche Unterschiede. Die Quoten der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss der Bundesländer liegen 2014 zwischen 4,4 Prozent in Bayern und 9,2 Prozent in Sachsen-Anhalt. Dabei ist die Quote in einigen Ländern gestiegen: in Berlin von 7,7 auf 8,7 Prozent, in Schleswig-Holstein von 7 auf 7,6 Prozent, in NRW von 5,5 auf 6 Prozent, in Baden-Württemberg von 4,7 auf 5,1 Prozent und in Hamburg von 4,4 auf 4,9 Prozent. Deutlich gesunken sind hingegen die Quoten in Mecklenburg-Vorpommern (von 9,6 auf 7,9 Prozent) und in Sachsen (von 8,8 auf 7,8 Prozent).

Nach wir vor sind auch die Unterschiede zwischen den einzelnen Städten und Kreisen sehr groß. Auf Kreisebene schwanken die Quoten von 1,2 Prozent in Ansbach bis 14 Prozent in Mansfeld-Südharz. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Caritas-Erhebung, für die die Daten von über 400 kreisfreien Städten und Kreisen aus dem Jahr 2014 ausgewertet wurden. Caritas-Präsident Peter Neher appelliert an alle Verantwortlichen: „Im Interesse der Jugendlichen ist es zwingend erforderlich, mehr für benachteiligte Schülerinnen und Schüler zu tun.“ Wer die Schule ohne Abschluss verlässt, hat deutlich weniger Chancen auf einen Ausbildungsplatz und somit nicht nur schlechte berufliche Perspektiven sondern auch weniger Chancen auf ein Leben unabhängig von staatlichen Leistungen.

Befragungen von Caritas-Experten in erfolgreichen Kreisen und Städten zeigen, dass ein Zusammenwirken von Politik, Schule, Jugendamt, Arbeitsamt, Wohlfahrtspflege und Wirtschaft dazu führen kann, dass mehr Schüler einen Abschluss schaffen. „Das gelingende Miteinander von Hilfen und Angeboten wie Schulsozialarbeit, frühen Hilfen, Berufsberatung, Berufsorientierung und Elternarbeit hilft Kindern und Jugendlichen ihren Hauptschulabschluss zu erreichen. Die politisch Verantwortlichen dürfen nicht nachlassen in ihren Bemühungen zur Kooperation, auch wenn die Situation vor Ort schwierig ist. Entscheidend ist der politische Wille vor Ort“, macht Neher deutlich. (Pressemitteilung)

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SCHAUFENSTER EUROPAS IM HUMBOLDTFORUM

Das Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin wird mit einem Schaufenster im künftigen Humboldt Forum vertreten sein. Der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, begrüßte die Pläne des Landes Berlin, die Kooperation mit dem erfolgreichen Dahlemer Haus zu suchen. „Es ist gut, dass das Museum Europäischer Kulturen an der Erstellung des heute vorgestellten Konzeptes für die Berliner Flächen im Humboldt Forum maßgeblich mitgewirkt hat. Nicht nur durch ihre gesellschaftsorientierten und kulturhistorischen Ansätze, sondern auch durch den Charakter ihrer Sammlungen haben das Stadtmuseum Berlin und das Museum Europäischer Kulturen große Schnittmengen und ergänzen sich inhaltlich hervorragend: Während sich das Stadtmuseum mit urbanen Lebenswelten und der kulturell diversen Gesellschaft in Berlin beschäftigt, widmet sich das Museum Europäischer Kulturen diesen Themen in Zusammenarbeit mit Partnermuseen auf nationaler und europäischer Ebene.“

Das Museum Europäischer Kulturen hat sich auf verschiedene Formen der Zusammenarbeit mit der Stiftung Stadtmuseum verständigt, um die konzeptionell relevanten europäischen Kulturen und entsprechende Objekte im Humboldt Forum einzubinden. Das Museum bringt zudem seine methodologischen und inhaltlichen Kenntnisse in das Projekt ein. Damit möchte es auch auf seinen eigentlichen Standort, sein Stammhaus in Berlin-Dahlem, aufmerksam machen, an dem es sich ab 2017 nach dem Wegzug des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin neu aufstellen wird.

„Ich begrüße es sehr, dass es durch die kollegiale Zusammenarbeit mit der Stiftung Stadtmuseum gelungen ist, gesellschaftliche und alltagskulturelle Themen – gerade im Hinblick auf die plurale Gesellschaft – europäisch zu kontextualisieren. Das Museum Europäischer Kulturen hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1999 immer wieder in Ausstellungen und Veranstaltungen mit dem Thema ,Europa in Berlin‘ auseinandergesetzt und auch seine Sammlungspolitik in Teilen danach ausgerichtet. Darum freut es mich umso mehr, dass dieses über Jahre akkumulierte Know-how und der so gewonnene Erfahrungsschatz im Humboldt Forum Anwendung finden wird,“ so Elisabeth Tietmeyer, Direktorin des Museum Europäischer Kulturen. (Pressemitteilung)

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DANIEL BARENBIOMS UTOPIE WIRD WIRKLICHKEIT

Am 15. Juni 2015 feierte die Barenboim-Said Akademie ihr Richtfest im ehemaligen Magazin der Staatsoper Berlin. Jetzt, nur ein Jahr später, sind die Bauarbeiten fast abgeschlossen. Die Räume der Akademie werden Ende Juli bezogen. 30 junge, hochbegabte Stipendiaten aus dem Nahen Osten beginnen im Wintersemester ihr Musikstudium an der staatlich anerkannten Hochschule, die bei voller Auslastung 90 Studierende zum BA-Abschluss führen wird. Glanzstück der Akademie ist der Konzertsaal, den der amerikanische Architekt Frank Gehry gezeichnet hat. Gefördert wird die Akademie von der Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters. Das Auswärtige Amt finanziert die Stipendien. Private Sponsoren haben ein Drittel der Baukosten übernommen.

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BERLIN AWARD 2016 – HEIMAT IN DER FREMDE

Für seinen Beitrag zur Initiative Haus der Statistik hat das Kollektiv  raumlabor den Berlin Award 2016 – Heimat in der Fremde, ausgelobt von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, gewonnen.

Der Preis würdigt innovative Ideen zur Unterbringung Geflüchteter. Maßgebliches Ziel des Awardes ist es, durch innovative Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität von Flüchtlingen beizutragen. Dabei geht es auch darum, dass die Projekte sich stadträumlich einbinden lassen und die Vernetzung in den urbanen Kontext fördern.

Das Deutsche Architekturmuseum hat die Projektbeiträge in die Refugee Housing Datenbank aufgenommen – sie werden derzeit im deutschen Pavillon auf der 15. Architekturbiennale in Venedig gezeigt.

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MEHR TEILHABE DURCH NEUES GESETZ?

Menschen mit Behinderungen sollen ein selbstbestimmtes Leben in der Mitte der Gesellschaft führen können. Das Kabinett hat am 28. Juni das Bundesteilhabegesetz auf den Weg gebracht. Doch viele Betroffene sehen ihre Selbstbestimmung dadurch eingeschränkt und fürchten Sparmaßnahmen: 20 Rollstuhlfahrer ließen sich aus Protest vor dem Berliner Hauptbahnhof in einen Käfig einsperren…

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NEUERSCHEINUNG: OPEN HOUSE 2 VON FLORENTINE SACK

Kann ein Gebäude wirklich ohne jegliche Beziehung zu dem Ort sein, an dem es steht? Darf sich Gebautes frei von allen sozialen, geografischen und kulturellen Einflüssen manifestieren, ohne Gefahr zu laufen, beliebig und austauschbar zu sein und damit an substanzieller architektonischer Qualität zu verlieren? Diesen und naheliegenden gesellschaftspolitisch relevanten Fragen widmet sich die Publikation Open House 2 und zeigt, welch vielfältige Bezüge zwischen Mensch und Umwelt in der Architektur geschaffen werden können, um die Lebensqualität zu verbessern. Am Beispiel verschiedener Gebäudetypologien aus Wohnungsbau, Öffentlichen Bauten sowie dem Öffentlichen Raum werden Gestaltungskriterien für eine neue Architektur definiert und und Umsetzungsmöglichkeiten vorgestellt. Bauten von Junya Ishigami, De Vylder Vinck Taillieu, Brandl­huber+, Snøhetta, TYIN tegnestue Architects und vielen anderen stehen dabei beispielhaft für diese Architektur des „Offenen Hauses“. Die detailreichen Analysen geben vielseitige Anregungen für eigene Umsetzungen. (Pressemitteilung)

JOVIS Verlag, ISBN 978-3-86859-393-8, € 28,00.

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FLUCHT UND AKTION

Aus 210 Einreichungen hat die Jury des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung 48 zur Förderung ausgewählt. Sie werden mit einer Gesamtfördersumme in Höhe von knapp 755.000 € unterstützt, das Antragsvolumen betrug 3,2 Millionen EURO.

Die Antragslage spiegelt den Bedarf deutlich: Mit 210 eingereichten Projekten hat die Ausschreibung in der Fördersäule 1 des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung einen neuen Rekord erreicht. Der thematische Schwerpunkt der letzten Monate setzt sich dabei fort. Knapp 80% aller Anträge hatten einen Bezug zu Flucht und Migration oder beschäftigen sich mit der Frage, wie Kunst und Kultur dazu beitragen können, das Zusammenleben in einer vielfältiger werdenden Gesellschaft zu gestalten. Die Jury berücksichtigte vor allem Projektanträge, die Vielfalt nicht als Problem, sondern als Chance begreifen und Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung als Leitende und Vermittelnde einbeziehen. Die Jury bestand aus sieben Expert*innen der Kulturellen Bildung: Monika Zessnik (Vorsitz), Tanya D’Agostino, Stéphane Bauer, Nurkan Erpulat, Prof. Dr. Elke Josties, Matthias Krebs und Gabriele Sagasser.

Bewilligte Projekte sind beschrieben unter www.projektfonds-kulturelle-bildung.de.

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Initialkapital
Nachhaltige Stadtentwicklung ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Kommunen, Bürgern und Wirtschaft

In den kommenden Jahren wird sich die Montag Stiftung Urbane Räume gemeinsam mit der Stadtverwaltung Halle und der Freiraumgalerie im Halleschen Stadtteil Freiimfelde engagieren. Für ein zweites Projekt im Stiftungsprogramm „Initialkapital für eine chancengerechte Stadtteilentwicklung“ suchte die Stiftung 2015 mit einem bundesweiten Projektaufruf einen benachteiligten Stadtteil und lokale Akteure, die gemeinsam für ihren Stadtteil aktiv werden wollen. Die Idee hinter dem Programm ist, mit einer Anfangsinvestition Immobilien oder Freiflächen gemeinwohlorientiert zu entwickeln und zu bewirtschaften. Die Renditen daraus sollen dem jeweiligen Stadtteil zugutekommen. Das ist nur mit einer aktiven Beteiligung der Stadtverwaltung, der Stadtteilbewohnerinnen und -bewohner sowie der lokalen Wirtschaft möglich, die die Rahmenbedingungen vor Ort schaffen und gemeinsam mit der Stiftung die Gemeinwesenarbeit gestalten.

Weitere Informationen zum Projekt und zur Stiftung gibt es bei der Montag Stiftung.

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FASHION QUEEN

„Stil hast du – Kleider leihst du“ – so der Slogan der Berliner Kleiderei. Modisch up to date, ohne sich finanziell zu verausgaben? Kein Problem? Mal die Lady rauskehren oder den Vamp? Kein Problem. Und das alles mit viel Spaß und kleinem Geld…

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WOHNEN IN DER 2. LEBENSHÄLFTE

Die neue Plattform nummer50.de von Andreas Pötter bietet Menschen jenseits der 50 die Möglichkeit, Formen des gemeinschaftlichen Wohnens für sich zu entdecken. Dabei informiert nummer50 über die bestehenden Wohnformen, bietet die Gelegenheit, Mitbewohner zu finden oder aber Wohnprojekte zu entdecken sowie regionale Experten zu beauftragen.

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SEED BOMB CITY

Mit der U7 zur Prachttomate, mit der U5 zum Menschenkindergarten… Um die 100 Gemeinschaftsgärten gibt es inzwischen in Berlin. Ein neu erschienener U-Bahnplan der Initiative „Seed Bomb City“ zeigt nun, entlang welcher Linien in Berlin sich welche Gartenprojekte finden. Also Harke und Sämereien einpacken, Auto stehenlassen – und los geht’s…

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SOCIAL DESIGN AWARD

„Gute Ideen für unsere Straße“ suchen DER SPIEGEL Wissen und SPIEGEL ONLINE, in Kooperation mit dem BAUHAUS, in einem Leserwettbewerb.  Zum dritten Mal kürt die Jury einen Sieger, und die Leser von SPIEGEL ONLINE und SPIEGEL WISSEN bestimmen den Gewinner des Publikumspreises. Beide Preise sind mit jeweils 2500 Euro dotiert. Die Einreichungsfrist läuft bis zum 31. August 2016:

„Es gibt Schnellstraßen und Durchgangsstraßen in unseren Städten. Diese Trassen sind für die Autos da; Menschen sind hier Randerscheinungen. Und dann gibt es Straßen, in denen gespielt, geschlendert, geklönt wird. Die Menschen füllen sie mit Leben, veranstalten Flohmärkte, bauen mobile Küchen auf, bepflanzen Baumscheiben.

Von solchen Lebensstraßen brauchen wir aber noch viel mehr – und wir brauchen viel mehr Ideen, wie sich die ganz normalen Asphaltstrecken in Lebensstraßen verwandeln lassen. SPIEGEL WISSEN und SPIEGEL ONLINE suchen, in Kooperation mit BAUHAUS, deshalb hierfür die besten Vorschläge: beim Wettbewerb ‚Gute Ideen für unsere Straße‘.“

Weitere Informationen

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CITY LINKAGE: ART AND CULTURE FOSTERTING URBAN FUTURES 

Neuerscheinung von Michael Ziehl / Carsten Rabe / Till Haupt (Hg.)

Wie möchten wir zusammenleben? Auf welche Weise können sich Bürger direkt an der Stadtpolitik beteiligen? Wie können wir Städte lebenswert gestalten? Angesichts rapider Veränderungen unserer Städte infolge von Klimawandel und Globalisierung sind diese Fragen wichtiger denn je. Welche Rolle spielen Künstlerquartiere und selbstorganisierte kulturelle Projekte bei der Suche nach Lösungen für die Stadt der Zukunft? In City Linkage stellen Künstler, Wissenschaftler, Aktivisten und Theoretiker gelungene internationale Beispiele der Stadtentwicklung vor, die zeigen, in welchem Maße Kunst und Kultur zur Manifestation einer nachhaltigen Stadt beitragen können.
Broschur, 146 Seiten mit ca. 50 farb. Abb., Englisch, EUR (D) 25,00, ISBN 978-3-86859-416-4

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WIN-WIN-SITUATION

Was passiert mit den Resten des Lunch-Buffets im Restaurant? Was mit den köstlichen Kuchen und Torten der Bäckerei kurz vor Ladenschluss? Eine Million Tonnen Lebensmittel werden einer Stuttgarter Studie zufolge jedes Jahr weggeschmissen. Too good to go – so der Name einer neuen App gegen Lebensmittelverschwendung, mit deren Hilfe die Betriebe überschüssige Gerichte günstig weitergeben können. Wie es funktioniert? Per App und Internetplattform können die Kunden – für kleines Geld –online bezahlen, bekommen eine Bestätigung aufs Handy. Vor Ort können sich die Kunden dann ihre Box individuell zusammenstellen. Eine Win-Win Situation!

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Refugees in Arts & Education. Ausstellung zum Festival INTERVENTIONEN

Die Ausstellung gibt einen Überblick über Bildungs- und Kulturprojekte von und mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen, die vom Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung seit 2008 gefördert worden sind. Vierzehn beispielhafte Projekte veranschaulichen, wie Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrungen einen möglichst gleichberechtigten Zugang zum Alltag in ihrer neuen Umgebung finden und gemeinsam mit den bereits länger hier Lebenden Zukunft gestalten können.

Gülin Feat Newcomer Youngsters vereint junge Musiker, die ihre Heimat kriegsbedingt verlassen mussten. Die Projektleiterin Gülin bringt junge Talente aus Erstaufnahmeeinrichtungen auf die Bühne – ein Mix aus arabischem, kurdischem und persischem HipHop, mit Jazz, Electro, türkischen Vocals und Live Beatbox.

Die Ausstellung (12. Mai bis 6. Juni) ist Teil des Festivals INTERVENTIONEN – Refugees in Arts & Education 2016 am 3./4. Juni im Podewil (Mitte) und auf dem Mariannenplatz (Kreuzberg).

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Stadtspaziergänge zeigen Berlin von seiner sozialen Seite

Am 11. Mai 2016 starten in Berlin die „Kieztouren mit Herz“. Bei kostenlosen Stadtspaziergängen haben Interessierte die Möglichkeit, soziales Engagement in der Hauptstadt hautnah zu erleben. Sie begegnen Menschen, die sich für andere einsetzen und lernen Orte und Projekte kennen, wo menschliches Miteinander und der nachhaltige Umgang mit Natur und Umwelt groß geschrieben werden. Initiiert wurden die „Kieztouren mit Herz“ vom Erzbistum Berlin, dem Caritasverband für das Erzbistum Berlin und dem Katholischen Deutschen Frauenbund Diözesanverband Berlin.

Themen und Termine:

– 7. Juni, 17:30 Uhr: „Geld allein macht nicht glücklich – Geld und Sucht“ – Treffpunkt: Große Hamburger Str. 18, 10115 Berlin im Haus der Caritas, Präventionsschulungen für die Automatenwirtschaft (Glücksspielsucht), Betreuungsverein (Lebenshilfe bei der Alltagsorganisation), Psychiatrische Uniklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus (Kunsttherapie im Offenen Atelier).
– 11. Juni, 11:00 Uhr: „Du bist, was du isst! – Essen und Ernährung in Berlin-Kreuzberg“, Treffpunkt: Prinzenstraße 35-38, Moritzplatz, 10997 Berlin im Prinzessinnengarten (Urban Gardening), Markthalle 9 (Anders Essen und anders Einkaufen), Suppenküche der Missionaries of Charity (Hilfe für Arme).
– 30. Juni, 17:00 Uhr:  „Wohnst du noch oder lebst du schon? – Wohnen und Heimat in Berlin-Friedrichshain“, Treffpunkt: Jugendwiderstandsmuseum in der Galiläa Kirche, Rigaer Straße 9, 10247 Berlin (Erinnerung im Kiez), Box 66 – Interkulturelles Begegnungszentrum für Frauen und Familien (Nachbarschaftshilfe und Empowerment), Nachbarschaftsinitiative Polly und Bob (Nachbarschaft vernetzen in einer digitalen Welt).

Informationen und Anmeldung: Monika Klos – Telefon (030) 666 33 – 1092, E-Mail: m.klos@caritas-berlin.de

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Was sagen die Kunstgeschichtsprofessoren dazu?

Jederzeit möglich ist der Einstieg in den Online-Kurs des Frankfurter Städel Museums, der gemeinsam mit dem Institut für Philosophie und Kunstwissenschaft und Centre for Digital Cultures von der Leuphana Universität Lüneburg entwickelt wurde. Fünf Module von „Sehen lernen“ über „Positionen ergründen“ bis zu „Sammeln und präsentieren“ und rund 250 ausgewählte Werke aus der Sammlung des Museums bieten multimediale Einblicke in die moderne Kunst von 1750 bis heute. Online, kostenlos und für alle.
Onlinekur.staedelmuseum.de

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Open Access: Forschungsdaten uneingeschränkt und zitierfähig publizieren

Unterzeichnung einer bekräftigenden Note zur „Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“
Gemeinsam mit den Präsidentinnen und Präsidenten sowie Direktoren ihrer sechs beteiligten Partnerinstitutionen plädieren die Sprecher des Exzellenzclusters Topoi dafür, dass in den Altertumswissenschaften neben wissenschaftlichen Aufsätzen und Büchern verstärkt auch digitalisierte Forschungsdaten nach dem Open-Access-Prinzip zugänglich gemacht werden sollten. In einer vom Exzellenzcluster formulierten bekräftigenden Note zur „Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“ fordern sie die Bibliotheken, Museen, Archive und Bildungseinrichtungen dazu auf, ihre Digitalisate, wie dreidimensionale Modelle, Lichtbilder oder Textquellen, als computerlesbare Objekte uneingeschränkt und weltweit zitierfähig zur Verfügung zu stellen.

Die Deklaration ist nachzulesen unter  http://openaccess.mpg.de/Berlin-Declaration und weitergehende Informationen gibt es hier; www.topoi.org

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Atelierräume teilen, mieten, optimal nutzen

Auf http://art-in.de/share entsteht ein Netzwerk zum Teilen von Arbeitsräumen, egal ob in Berlin, München oder auf Rügen.

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Weltweit an einem Strang

Schnell, aktuell – und möglichst exklusiv. Was jedoch passiert, wenn Journalisten gemeinsame Sache machen, zeigt der Fall der Panama Papers, bei dem sich die Süddeutsche Zeitung, der WDR und NDR zu einem Rechercheverbund zusammengetan hatten. Der investigative Aufwand ist immens. So teilten die Redakteure Arbeit und Erkenntnisse. Gemeinsam mit 100 Redaktionen aus aller Welt veröffentlichten die deutschen Journalisten Anfang April geheime Dokumente eines Finanzdienstleisters aus Panama. Zeitgleich. Sie beleuchteten damit nicht nur das nebulöse System der Offshore-Konten und brachten Putin und andere Politiker und Prominente in Bedrängnis. Darüber hinaus lösten sie eine Debatte über Briefkastenfirmen und die Steuermoral aus.

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Auf den Spuren Hildegard von Bingens

Im Herz Jesu Kloster Berlin entsteht derzeit der erste kirchliche Urban Garden Deutschlands, in dem in Hochbeerten neben Blumen und Gemüse vor allem Kräuter angebaut werden. http://www.scj.de/haeuser/berlin/

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In besten Händen…

Wim Wenders sucht ein Foto von Walker Evans, das er bei einem Umzug verloren hat, der Galerist Judy Lybke hofft ein zweites Exemplar seiner geliebten, aber völlig verschlissenen Tasche der Marke Mango zu ergattern. Beide teilen ihre Wünsche mit der Öffentlichkeit und sie beide können bald fündig werden.

In Best Hands“ nennt sich der erste App für Sachensucher und ihre Suchstories, der am 27. April seinen Relaunch hat. Erstmalig werden dabei Nachfragen anstelle von Angeboten sichtbar. Sachensucher treffen auf Schatzbesitzer, Stöberer auf Gleichgesinnte. Sicher garantiert: eine spannende Story …

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