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„Visionen gestalten“ – eine Rezension

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„Visionen sind keine Spinnereien“. Davon ist Elisabeth Hartung überzeugt. Und das kommt in ihrem Reader klar zum Ausdruck, der im März beim Stuttgarter Verlag avedition erschienen ist: „Visionen gestalten. Neue interdisziplinäre Denkweisen und Praktiken in Design und Architektur“. Hartung interviewte Designer, Künstler, Architekten, Philosophen und andere Menschen, die „frischen Wind erzeugen und überraschende Ausblicke eröffnen“, zu ihren Vorstellungen davon, wie die Zukunft zu gestalten sei. Herausgekommen ist ein vielstimmiges und auf eigene Art stimmiges Panorama von visionären Ansätzen und Arbeiten.

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Wahrscheinlich vertrauenswürdig – Adrian Piper im Hamburger Bahnhof

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Perfektes Museumswetter, grau und verregnet. Eingetaucht in trübes Licht, erscheinen mir die Dinge seltsam einerlei an diesem Sonntagnachmittag in Berlin. Die Konturen lösen sich auf, die Orientierung dämmert weg. Zeit für eine klare Haltung – und ein perfekter Anlass, um sich im Hamburger Bahnhof die aktuelle Adrian-Piper-Ausstellung anzusehen: „The Probable Trust Registry: The Rules of the Game #1- 3“.

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Das Besondere im Normalen

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„Als Vertreter der Generation, die alles von etwas weiß, habe ich auch eine Verantwortung für die junge Besuchergeneration, die von allem etwas weiß“, betonte Paul Spies. Daher sei es eine Selbstverständlichkeit, die digitalen Medien in eine Ausstellung einzubeziehen,
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Brücken bauen: Zentrales Migrationsmuseum in Köln

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Bereits der Museumskomplex ist als symbolstarke Metapher gedacht: So soll den Plänen zufolge eine Fußgängerbrücke den Rhein überspannen von der Köner Innenstadt zur „Schäl Sick“, wie der Volksmund die rechtsrheinischen Stadtteile nennt, in denen heute viele Migrantenfamilien leben. Das Museum soll in einem architekonischen Solitär im Herzen der Domstadt seine Heimat finden. Wo genau das Quarier entstehen wird, ist erst noch festzulegen.

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Ein digitaler Musenkuss

Roman Lipski, Unfinished I, 2016, Acryl auf Leinwand, 238 x 303 cm. Foto von Hans-Georg Gaul
Sinnlich, schön, geduldig, verständnisvoll. Ein bisschen Mutter, ein bisschen Managerin und vor allem: dem Meister eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration. Mit dieser überkommen Vorstellung hat die Muse Roman Lipskis wenig gemein. Sie ist eher kühl berechnend als mitfühlend.
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Viva Arte Viva

Christine Macel
"Es lebe die Kunst" - Unter diesem Motto hat am Montag in Venedig Christine Macel ihr Konzept für die Biennale di Venezia bekanntgegeben. Auch machte sie die Liste der 120 Künstler aus 84 Ländern publik, deren Arbeiten dort
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