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Bernhard Lüthi – Offener Brief Stedelijk Museum Bureau Amsterdam (SMBA)

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©Bernhard Lüthi

Warum kann Amsterdam sich nicht weiterhin als Polyphonie weltweiter Kunstbewegungen definieren? Eine Stadt, die sich bislang als Zentrum für Immigration, als Schmelzpunkt und Treffpunkt für Menschen aus aller Welt verstand…

Diese Fragen stellt sich der Aktivist Bernhard Lüthi, denn Mitte des Jahres wird das Stedelijk Museum Bureau Amsterdam (SMBA) geschlossen. In dem Projektraum des Stedelijk Museums, inmitten der City, wurde seit 1993 Vielfalt gespiegelt und vorgedacht. Das soll nun vorbei sein. Doch Bernhard Lüthi  will dies nicht akzeptieren. In einem offenen Brief  wendet  er sich an Beatrix Ruf, die Direktorin des Stedelijk Museums. „No“ prangt in roten Großbuchstaben auf dem Schreiben.

Bernhard Lüthi hat als Kurator von ARATJARA – Kunst der ersten Australier entscheidend dazu beigetragen, Kunstgeschichte(n) neu zu schreiben. Weitere große Ausstellungen wie Willem Sandbergs Moderne Kunst Nieuw en Oud, Rasheed Araeen’s The Other Story, Jean-Hubert Martins Magiciens de la Terre oder Okwui Enwezors All The World’s Futures auf der Biennale von Venedig 2015 hätten das Verständnis von internationaler Kunst nachhaltig erweitert, so Lüthi. Einen Backlash will er nicht akzeptieren – vor allem angesichts einer aus den Fugen geratenen Welt.

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