Gedächtnis und Gerechtigkeit - Ein Gespräch zwischen Kunst, Recht und Zivilgesellschaft zu Menschheitsverbrechen, Folter und Techniken der Aufarbeitung Welchen Stellenwert haben Folter und Massenverbrechen in der kollektiven Erinnerung? Mit welchen Mitteln und Techniken kann eine Bestandsaufnahme aktueller und historischer Menschenrechtsverbrechen geleistet werden? Was sind die kulturellen und politischen Konsequenzen von Straflosigkeit und öffentlichem Verschweigen schwerwiegender Massenverbrechen? Und: In welchem Verhältnis stehen strafrechtliche Verfolgung und eine zivilgesellschaftliche Kultur des Erinnerns? Das Symposium „Gedächtnis und Gerechtigkeit“ ist gleichzeitig Raum wie Anlass für interdisziplinäre, epochen- und länderübergreifende Gespräche über juristische und andere staatliche Untersuchungen und Prozesse und über den Anteil von zivilgesellschaftlichen Akteuren daran. Die Teilnehmenden werden historische und aktuelle Themen wie die Entwicklung der internationalen Strafjustiz seit den Nürnberger Prozessen, die Aufarbeitung von Diktaturverbrechen in Lateinamerika sowie Beispiele von weltweiten Kolonialverbrechen und ihre Folgeerscheinungen diskutieren. Dabei werden die komplexen Wechselverhältnisse von Recht, kollektiver Erinnerung und Geschichtsschreibung beleuchtet. Mit diesem Themenspektrum und einer Reihe hochkarätiger Gäste richtet sich die Veranstaltung an ein breites politisch interessiertes Publikum. Das Programm wird kuratiert von Wolfgang Kaleck, Generalsekretär des ECCHR. Es umfasst Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen, Lesungen und eine Ausstellung künstlerischer Arbeiten. Eine Kooperation der Akademie der Künste und des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR).
Termin Informationen:
Symposium Gedächtnis und Gerechtigkeit
Diese und ähnliche Fragen stehen im Zentrum des Symposiums „Gedächtnis und Gerechtigkeit“, das vom 29.September bis 01.Oktober 2016 in der Akademie der Künste am Hanseatenweg stattfindet. Im interdisziplinären, epochen- und länderübergreifenden Austausch diskutieren KünstlerInnen, JuristInnen und AktivistInnen aus der ganzen Welt über die juristische, politische und gesellschaftliche Aufarbeitung von Massenverbrechen sowie über die Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure.
Ausführliches Programm unter http://gedaechtnis-und-gerechtigkeit.de
- YEAST – Art of Sharing ||
- Kunst
- „Metamorphose“ – die Welten des Hamid Sadighi Neiriz
- 206 Gefäße für eine Idee … Uli Aigner bittet die Welt zu Tisch
- Alter Fritz und König Fußball: lab.Bode zieht Zwischenbilanz
- Artists at Risk: „Umso mehr Ärger wir machen, um so ernster nehmen sie uns.“
- Hello India. Annäherung an die indische Moderne
- Alltag mit Ikonen – Design aus Dänemark
- Lab.Bode: Denkraum – Freiraum – Plattform
- Sharing Dreams – die Dream Clinic von Amanda Newall und Leon Tan
- StadtLeben
- Im Osten viel Neues – Rezension: Shared Cities Atlas
- Haus der Statistik: Alles anders
- Blick in alle Richtungen: Bauhaus Archiv bezieht Temporäres Schaufenster.
- Gras drüber: Studio Talk Hybrid Space zu Gast in der der Niederländischen Botschaft
- Berliner Mischung – MakeCity Festival 2018
- Botschaft der Wachsamkeit – eine Hausgemeinschaft gedenkt der Bücherverbrennung
- Bauhaus Campus Berlin: Durch Harry Potter-Wände in die Zukunft
- Das Besondere im Normalen
- Gesellschaft
- Es geht auch ohne Plastik – Buchrezension
- Florierende Hoffnung: Die Gärten der Favelas
- Göttliches Miteinander – „made in Kerala“
- „Visionen gestalten“ – eine Rezension
- Share the Food Sharing Revolution
- Nordic Food – die friedliche Revolution
- Koloniale Nachbarn – ein partizipatorisches Projekt
- Geplantes Migrationsmuseum: „Wir wollen kein Lila-Laune-Land darstellen“
- Geteiltes ||
- Artist of Sharing
- Interviews